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	<title>Laufe Marathon &#187; Schwimmen</title>
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	<description>Laufen, Marathon und Ultralauf</description>
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		<title>Ausgleichsport für Läufer</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 08:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die alte Laufsaison ist vorbei, meist ist das im Oktober/November. Bei den meisten Läufern steht dann für 1-2 Monate Ruhe auf dem Programm. Die letzte Laufsaison wird analysiert und ausgewertet. Es werden noch einmal die Errungenschaften in Form von Medaillen, Finisher-Shirt, Urkunden und Preisen bewundert. Es wird geschaut warum die Leistung nicht so war wie erwartet oder aber man schwebt auf einer Wolke, weil eine oder mehrere Bestzeiten erreicht wurden. Die Beine werden mal hoch genommen und es ist angenehm nichts zu machen und sich [...]]]></description>
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<p>Die alte Laufsaison ist vorbei, meist ist das im Oktober/November. Bei den meisten Läufern steht dann für 1-2 Monate Ruhe auf dem Programm. Die letzte Laufsaison wird analysiert und ausgewertet. Es werden noch einmal die Errungenschaften in Form von Medaillen, Finisher-Shirt, Urkunden und Preisen bewundert. Es wird geschaut warum die Leistung nicht so war wie erwartet oder aber man schwebt auf einer Wolke, weil eine oder mehrere Bestzeiten erreicht wurden. Die Beine werden mal hoch genommen und es ist angenehm nichts zu machen und sich einfach treiben zu lassen. Dieser Zustand hält bei ambitionierten Läufern aber meist nicht lange an und schon werden Pläne für die neue Laufsaison geschmiedet. Der Laufkalender wird von A-Z durchgeschaut, es werden wie jedes Jahr viel zu viele Läufe rausgesucht und für den einen oder anderen Lauf wird auch schon gemeldet. Meist stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage nach dem Training und immer wieder ist auch von Ausgleichsport oder alternativ Sportarten für Läufer zu lesen und zu hören. Dies macht auch gerade in der Vorbereitung auf eine neue Saison viel Sinn, der Körper muss sich auf neue Reize einstellen und es werden Muskelgruppen angesprochen die beim Laufen sonst vernachlässigt werden. An dieser Stelle möchte ich in einer zweiteiligen Artikelserie mal einige Ausgleichsportarten für Läufer vorstellen.</p>
<h2>Schwimmen</h2>
<p>Sehr beliebt gerade in der Übergangsphase von einer Laufsaison zur nächsten Laufsaison ist das Schwimmen. Beim Schwimmen werden andere Muskelgruppen als beim Laufen angesprochen und gerade die großen Muskelgruppen werden gleichmäßig beansprucht. Beim Schwimmen werden die Wirbelsäule, Sehnen und Gelenke nicht so stark belastet wie beim Laufen. Leider hat das Schwimmen aber nicht nur Vorteile, einer der größten Nachteile ist dass nicht jeder Läufer gleich vor der Wohnungstür eine Schwimmhalle hat. Weiterhin sind gerade im Winter die Schwimmhallen meist voll und das Schwimmen ist nicht immer ein Vergnügen.</p>
<h2>Wandern</h2>
<p>Beim Wandern gibt es die Möglichkeit noch intensiver die Natur zu genießen, die Seele baumeln zu lassen. Die Natur wird meist noch intensiver als beim Laufen wahrgenommen was natürlich sehr gut für die Seele und das allgemeine Wohlbefinden ist. Und ein sehr wichtiges Argument für das Wandern, man kann es fast überall machen und es kostet nichts. Die gesundheitlichen Vorteile vom Wandern sind Stärkung der Knochen, Abnehmen, Erhöhung der Ausdauer und auch soziale Kontakte.</p>
<h2>Radfahren</h2>
<p>Im Winter ist das Radfahren meist nicht ganz so einfach und so als Ausgleich gerade bei Schnee nicht für jeden Menschen geeignet. Wer aber Schnee und Eis nicht fürchtet und ein gutes MTB sein eigen nennt kann sehr viel Spaß im Schnee und Gelände mit dem MTB haben. Durch das Fahren im Schnee wird natürlich die Ausdauer und Koordination geschult und die Beinmuskulatur wird dadurch auch stark gefordert. Gerade im tieferen Schnee bei geringen Tempo sorgt der eine oder andere Sturz auch für herzliches Lachen und Lachen ist immer gut für Gesundheit und Wohlbefinden.</p>
<p>Hier folgt der zweite Teil des Artikels<strong> <a title="Ausgleichsport für Läufer - Teil 2" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/01/03/ausgleichsport-fuer-laeufer-teil-2/" target="_self">Ausgleichsport für Läufer</a></strong>.</p>

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		<title>Marcel Heinig hat es geschafft</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 10:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: (www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/) 50 olympische Triathlondistanzen innerhalb von zehn Tagen. Das war das Ziel des Cottbuser Extremsportlers Marcel Heinig vom 9. bis zum 19. November im mexikanischen Monterrey. Nun hat er es geschafft und einen einmaligen Rekord aufgestellt. Am letzten von zehn Tagen ist der 28-jährige BTU-Student gestern nach 18,43 Stunden in Ziel gelaufen. In Summe musste Heinig an jedem der zehn Tage 7,5 Kilometer Schwimmen, 200 Kilometer Radfahren und 50 Kilometer Laufen. Durchschnittlich benötigte er dabei 17,45 Stunden. Marcel Heinig ist konkurrenzlos gegen sich alleine [...]]]></description>
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<p>Quelle: (<a title="LR-Blog Marcel Heinig" href="http://www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/" target="_blank">www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/</a>)</p>
<p>50 olympische Triathlondistanzen innerhalb von zehn Tagen. Das war das Ziel des Cottbuser Extremsportlers Marcel Heinig vom 9. bis zum 19. November im mexikanischen Monterrey. Nun hat er es geschafft und einen einmaligen Rekord aufgestellt. Am letzten von zehn Tagen ist der 28-jährige BTU-Student gestern nach 18,43 Stunden in Ziel gelaufen. In Summe musste Heinig an jedem der zehn Tage 7,5 Kilometer Schwimmen, 200 Kilometer Radfahren und 50 Kilometer Laufen. Durchschnittlich benötigte er<br />
dabei 17,45 Stunden. </p>
<p>Marcel Heinig ist konkurrenzlos gegen sich alleine angetreten und war dabei, mental und körperlich, sein ärgster Gegner. Quälende Selbstzweifel, fehlende Regeneration, körperliche Blessuren und eine Angina ließen ihn jeden Tag mit dem Gedanken spielen, aufzugeben.</p>

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		<title>Marcel Heinig &#8211; Der letzte Tag läuft</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 08:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: (www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/) Nach 19 Stunden ist Marcel Heinig gestern um 4 Uhr ins Ziel gelaufen. Viele Dinge haben sich zusätzlich summiert: ständiger Wechsel der Klamotten, da es immer kälter wurde, beim Schwimmen auf Toilette gehen, Platten am Rad. Heinig hält sich tapfer, trotz immer stärker werdender Erkältung. Jetzt hat auch noch die Heiserkeit eingesetzt und der Hals kratzt. Das Ärzte-Team beobachtet ihn aber. Ansonsten sehnt er sich sehr nach dem Ende. Trotz immer mehr schwindenden Kräften, versuchen sich alle auch gegenseitig zu motivieren. Jeder baut [...]]]></description>
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<p>Quelle: (<a title="LR-Blog Marcel Heinig" href="http://www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/" target="_blank">www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/</a>)</p>
<p>Nach 19 Stunden ist Marcel Heinig gestern um 4 Uhr ins Ziel gelaufen. Viele Dinge haben sich zusätzlich summiert: ständiger Wechsel der Klamotten, da es immer kälter wurde, beim Schwimmen auf Toilette gehen, Platten am Rad. Heinig hält sich tapfer, trotz immer stärker werdender Erkältung. Jetzt hat auch noch die Heiserkeit eingesetzt und der Hals kratzt. Das Ärzte-Team beobachtet ihn aber. Ansonsten sehnt er sich sehr nach dem Ende. </p>
<p>Trotz immer mehr schwindenden Kräften, versuchen sich alle auch gegenseitig zu motivieren. Jeder baut Jeden auf und versucht, auch wenn es einem selber dreckig geht, für den anderen da zu sein. Viele sind trotz Schmerzen und Müdigkeit immer noch gut drauf. Einige denken schon wieder an die nächsten Wettkämpfe: Jodge Andonie will im Jahr 2011 einen Double-Deca veranstalten und einige überlegen ernsthaft, daran teilzunehmen. Verrückt sind hier alle. Zum einen die, die sich hier durchquälen und mit unsagbaren Schmerzen den Kurs absolvieren. Und zum anderen die, die das hier unterstützen: die Supporter, die Veranstalter und Helfer.<br />
Eines weiß Marcel Heinig auf jeden Fall:  Nie wieder wird er Monterrey unter dem Vorwand betreten, dort eine Wettkampf zu absolvieren. </p>

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		<title>Marcel Heinig macht doch weiter</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 13:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle (www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/) 14 Oktober: Heinig macht doch weiter Marcel Heinig, der zwischenzeitlich sein großes Ziel, 50 olympische-Distanzen in zehn Tagen zu absolvieren, halbiert hat, geht auch nach dem fünften Wettkampftag wieder an den Start. Für ihn ist alles, was jetzt noch auf ihn zukommt, Bonus. Es läuft heute wie die anderen Tage auch: Rund 2,5 Stunden beim Schwimmen, acht Stunden auf dem Rad und 6,5 Stunden Laufen. Gestern war Marcel Heinig um 2 Uhr im Ziel. Immer mehr Teilnehmer sind um diese Uhrzeit noch unterwegs. [...]]]></description>
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<p>Quelle (<a title="LR-Online Blog" href="http://www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/" target="_blank">www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/</a>)</p>
<h3>14 Oktober: Heinig macht doch weiter</h3>
<p>Marcel Heinig, der zwischenzeitlich sein großes Ziel, 50 olympische-Distanzen in zehn Tagen zu absolvieren, halbiert hat, geht auch nach dem fünften Wettkampftag wieder an den Start. Für ihn ist alles, was jetzt noch auf ihn zukommt, Bonus.</p>
<p>Es läuft heute wie die anderen Tage auch: Rund 2,5 Stunden beim Schwimmen, acht Stunden auf dem Rad und 6,5 Stunden Laufen. Gestern war Marcel Heinig um 2 Uhr im Ziel. Immer mehr Teilnehmer sind um diese Uhrzeit noch unterwegs. Herumstehen oder Pause machen ist für Heinig nicht drin. Jede Stunde fragt er wie spät es ist, um sich auszurechnen wie viel Regenerationszeit er noch hat. Selbst bei der Verpflegungsaufnahme kann er nicht warten. Bestimmte Getränke und Verpflegung müssen immer auf einem Tisch an der Laufstrecke vorbereitet sein, sodass er nur zugreifen braucht. Falls nicht das Richtige dabei war, muss es mit dem Rad nachgebracht werden. Je mehr Zeit verrinnt, umso nervöser wird er. Jetzt ist es gleich 21 Uhr hier, Heinig ist seit 1,5 Stunden auf der Laufstrecke.</p>
<p>Dann gab es heute wieder einen Aussteiger. Yves aus den USA musste beim Schwimmen heut aus dem Wasser geholt werden. Matje geht es wieder besser, er kann aber auch nicht mehr starten. Viele haben die ersten großen körperlichen Beschwerden.</p>
<h3>Heinig von der Laufstrecke:</h3>
<p>„Es sind noch ungefähr sieben Kilometer ins Ziel. Es ist kurz nach um eins, Halbzeit quasi. Die Nacht war wieder mittelmäßig gut, eigentlich eher zwischen sehr gut und beschissen. Die Regeneration war nicht ganz so gut wie gestern, deshalb verlief der Tag heute etwas schleppend. Das Schwimmen war noch sehr gut, aber beim Radfahren hatte ich einige Probleme. Der Hintern schmerzt mehr als die Tage zuvor, sodass ich immer hin und her rutschen muss. Die lange Zeit beim Radfahren vertreibe ich mit schönen Gedanken, auch an Cottbus. </p>
<p>Ich rede mir ein, dass in fünf Tagen alles vorüber ist und ich den ganzen Tag im Bett liegen kann. Ansonsten war es heute schweineheiß. Es kommt dazu, dass die Sonne einem fünf Stunden volles Programm auf den Kopf scheint. Mit der Schlusszeit bin ich ganz zufrieden. Ich versuche, die Zeit möglichst so zu gestalten, dass ich eine möglichst lange Regeneration habe. Das ist natürlich schwierig. Der Körper ist zwar in einem guten Zustand, die Akkus sind aber runter. Ansonsten bin ich ein bisschen verschnupft. Der ewige Gegenwind beim Radfahren und die niedrigen Temperaturen beim Laufen sind wahrscheinlich der Auslöser. Ich bin aber guter Dinge, dass sich das wieder stabilisiert. Jetzt müssen wir sehen, was die nächsten Tage bringen. Für mich ist das Hauptziel erreicht: fünf Tage, 25 olympische Distanzen. Was jetzt kommt, ist Bonus. Ich gehe morgen an den Start und werde schauen, dass ich ins Ziel komme, vielleicht auch mit einer passablen Zeit. Das hängt natürlich auch vom Schlaf ab. Bei der Hauptveranstaltung geht es munter zur Sache. Viele, die in den ersten Tagen relativ schnell waren, brauchen jetzt auch länger, was schön für mich ist, da ich die Strecke nicht mehr ganz alleine laufen muss.“</p>

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		<title>Marcel Heinig &#8211; der vierte Wettkampftag</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 08:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Läufe]]></category>
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		<description><![CDATA[Quelle (www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/) Der vierte Wettkampftag ist zur Hälfte vorbei und Marcel Heinig wird jetzt gleich vom Rad aufs Laufen umsteigen. Acht Stunden hat er für die Radstrecke gebraucht. Man hat das Gefühl, dass ihm das Schwimmen und das Radfahren nicht soviel mental und körperlich ausmachen wie das Rennen. Das Schwimmen hat sich so bei 2,5 bis 3 Stunden eingependelt. Das Wasser war zwar wieder ziemlich warm, es läuft aber ganz gut im Becken. Dann ging es aufs Fahrrad. Die Sonne hat ihn wieder sehr zugesetzt, [...]]]></description>
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<p>Quelle (<a title="Marcel Heinig Blog" href="http://www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/" target="_blank">www.lr-online.de/serien/sport/heinig-blog/</a>)</p>
<p>Der vierte Wettkampftag ist zur Hälfte vorbei und Marcel Heinig wird jetzt gleich vom Rad aufs Laufen umsteigen. Acht Stunden hat er für die Radstrecke gebraucht. Man hat das Gefühl, dass ihm das Schwimmen und das Radfahren nicht soviel mental und körperlich ausmachen wie das Rennen. Das Schwimmen hat sich so bei 2,5 bis 3 Stunden eingependelt. Das Wasser war zwar wieder ziemlich warm, es läuft aber ganz gut im Becken. Dann ging es aufs Fahrrad. Die Sonne hat ihn wieder sehr zugesetzt, obwohl er eine permanente zentimeterdicke Schicht Sonnencreme auf der Haut hat. Das Laufen absolviert er dann im Dunkeln. Bei ihm kommen da wieder die Erinnerungen vom letzten Jahr durch: „die nie endenden Runden“. Er, aber auch alle anderen Teilnehmer, äußern die ersten Gedanken, dass Rennen vorzeitig zu beenden. Es wird vor allem eine mentale Frage sein, ob Heinig, dass Rennen durchhält. Sein Betreuerin Sandra Krüger hat hier ganze psychologische Arbeit zu verrichten. Der österreichische Starter Andreas Karall ist heute nicht mehr angetreten. Er schafft es nicht, diese Tortour noch weitere sieben Tage durchzustehen.</p>
<p>Körperlich hinterlässt der Weltrekordversuch auch die ersten Spuren bei Heinig: er verliert die ersten Zehnnägel. Auf einem abschüssigen Laufteil rutscht der Fuß nach vorn und drückt an Socke und Schuh. Außerdem hat er ein paar offene Stellen durch das Sitzen auf dem Rad.</p>
<p>Heinig von der Strecke:<br />
„Ich habe noch acht Laufkilometer vor mir, es ist ungefähr um ein Uhr. Ich habe das Gefühl, dass es nicht so gut aussieht für mich. Körperlich ist zwar halbwegs alles OK. Auch die Regeneration klappt ganz gut. Letzte Nacht hatte ich fünf bis sechs Stunden Zeit gehabt. Aber im Bett bin ich dann Achterbahn gefahren, als wenn ich besoffen wäre. Ich schätze, dass ich zwei Stunden im Tiefschlaf war. Besonders das Laufen bereitet mir mentale Schwierigkeiten und ich muss immerzu an vergangenes Jahr denken. Ich weiß nicht, ob ich dieselbe mentale Power wie im letzten Jahr aufbringen kann. Wenn ich jetzt hier laufe, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich hier noch sechs Tage laufen soll.</p>
<p>Sandra und Beto betreuen mich hervorragend und kümmern sich ganz rührend um mich. Auch die anderen Athleten, Betreuer und Verantwortlichen drücken mir die Daumen und feuern mich an. Das gibt unheimlich viel Motivation. Die Bedingungen sind viel besser als 2006, wo ich zehn Ironmans in zehn Tagen absolvierte. Aber damals war ich irgendwie mehr bereit, durch die Hölle zu gehen als jetzt.  Mir fehlt dieses Mal irgendwie die Gelassenheit und die Geduld, hier noch zu Ende zu laufen. Vielleicht ist auch der selbst gemachte Erfolgsdruck, der noch Öl ins Feuer gießt. Ich muss jetzt noch rund 7,5 Kilometer laufen und dann zum ärztlichen Check, wo die Flüssigkeitswerte des Körpers bestimmt werden, um sicherzugehen, dass sie Athleten nicht zu sehr dehydriert sind, dann zur Urinabgabe, unter die Dusche und ab ins Bett. Tschüssi sagt Marcel.“</p>
<p>(Ich möchte noch einmal auf das <a title="Interview mit Marcel Heinig" href="http://www.laufe-marathon.de/2009/11/04/interview-mit-extremsportler-marcel-heinig/" target="_blank">Interview mit Marcel Heinig</a> &#8211; hier auf Lauf Marathon verweisen.)</p>

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		<title>Marcel Heinig &#8211; Weltrekordversuch Tag 1</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 08:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle &#8220;www.lr-online.de/heinig-blog&#8221; Am gestrigen Montag um 9 Uhr mexikanischer Zeit hat der Cottbuser Ultratriathlet Marcel Heinig seinen Weltrekordversuch gestartet. Heinig versucht an zehn aufeinander folgenden Tagen, eine Distanz von 50 Ironmans zu bewältigen. Konkret heißt das, dass Heinig täglich 7,5 Kilometer schwimmen, 200 Kilometer auf dem Rad fahren, und 50 Kilometer laufen will. Heinig, der am gleichen Ort im vergangenen Jahr Weltmeister beim zehnfachen Ultratriathlon geworden ist, findet im mexikanischen Monterrey eine gute Infrastruktur vor. So ist zum Beispiel die Radstrecke komplett neu asphaltiert oder [...]]]></description>
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<p>Quelle &#8220;www.lr-online.de/heinig-blog&#8221;</p>
<p>Am gestrigen Montag um 9 Uhr mexikanischer Zeit hat der Cottbuser Ultratriathlet Marcel Heinig seinen Weltrekordversuch gestartet. Heinig versucht an zehn aufeinander folgenden Tagen, eine Distanz von 50 Ironmans zu bewältigen. Konkret heißt das, dass Heinig täglich 7,5 Kilometer schwimmen, 200 Kilometer auf dem Rad fahren, und 50 Kilometer laufen will. Heinig, der am gleichen Ort im vergangenen Jahr Weltmeister beim zehnfachen Ultratriathlon geworden ist, findet im mexikanischen Monterrey eine gute Infrastruktur vor. So ist zum Beispiel die Radstrecke komplett neu asphaltiert oder sind die hygienischen Bedingungen verbessert worden. Ein Manko ist das Schwimmbecken, welches erstens mit 25 Grad warmen Wasser gefüllt ist, außerdem muss Heinig seinen Plan, täglich 150 Bahnen zu schwimmen, ändern. Wegen Platzmangels muss er nun statt 150 Bahnen längs, 300 Bahnen á 25 Meter quer absolvieren. Heinig hat momentan die Wasserstrecke hinter sich und befindet sich nach aktuellem Kenntnisstand jetzt auf der Radstrecke. 2,5 Stunden benötigte er am ersten Tag für die 300 Bahnen.</p>
<p>Heinigs Eindrücke vor dem Rennen waren durchweg positiv: &#8220;Die Erinnerungen an das letzte Jahr, wo ich Weltmeister wurde, kommen hoch. Ich habe viele alte Bekannte wiedergetroffen. Alle sind gut drauf und freuen sich auf den Wettkampf. Das liegt wohl in erster Linie daran, dass die Strecke und nicht der andere Sportler der Konkurrent sein wird. Die Athleten untereinander sind Freunde, und das ist sehr selten geworden im Sport. Ich denke, dass ist doch ziemlich einzigartig. Es ist jetzt der letzte Abend vor dem Wettkampf, ich bin sehr aufgeregt. Aber das macht ja gerade den Reiz aus.&#8221;</p>
<h3>Tag 1 ist geschafft</h3>
<p>Nach 16 Stunden hat Marcel Heinig seinen ersten Arbeitstag hinter sich gebracht. Das Radfahren verlief sehr schnell, nach sieben Stunden ist er zum Laufen gewechselt. Dort ist er dann die ersten zwei Runden gemütlich gelaufen, bevor er in einen gemäßigten Laufschritt wechselte. Als er das Ziel erreichte, war er allerdings nicht der Letzte. Die einzige Frau, Suraya Oliver aus England, die zehn Ironmans in zehn Tagen schaffen will, war da noch auf der Laufstrecke und hat gegen 4 Uhr das Ziel erreicht. </p>
<p>Marcel Heinigs Kommentar:<br />
„Der erste Tag war körperlich OK. Ich bin ganz zufrieden, obwohl 16 Stunden fast schon zu schnell sind. Andererseits bin ich natürlich froh, dass ich fast acht Stunden Regeneration haben werde. Mental sieht es schon anders aus, die Distanz erdrückt einen. Das war zwar in Theorie klar gewesen, aber jetzt spüre ich, wie es sich in der Praxis anfühlt. Die Vorstellung dieses Schauspiel noch neun Tage durchzuführen, fällt mir schwer. Morgen plane ich 17 bis 18 Stunden. Ich versuche, dass auch in den folgenden Tagen zu halten. Ich habe permanent Angst, das Rennen hier vorzeitig aufgeben zu müssen. Aber da muss ich jetzt durch und werde mein Bestes geben. Außerdem habe ich im Gegensatz zu 2006 (Heinig wurde Weltmeister im 10fachen Ironman) in diesem Jahr mit Sandra Krüger eine persönliche Betreuung, was dieses Vorhaben hier wesentlich erleichtert. </p>
<p>Zum Rennverlauf heute: Es war sehr heiß, schon im Schwimmbecken. Beim Laufen waren es über 30 Grad. Für uns kältegewohnte Deutsche waren es gefühlte 40. Die Radstrecke verlief gut, wobei die anderen Athleten alle schnell unterwegs waren, was mich dazu verleitet hat, auch mehr Gas zu geben. Morgen muss ich da runterschrauben. Ich peile 17 Stunden an.  Ein sehr trauriges Ereignis heute war das Aus von Bern Knechtle. Er ist ein<br />
erfahrener Sportler und schon lange im Geschäft dabei. Ja, und in der vorletzten Radrunde ist er mit einer Ente kollidiert, was sich vielleicht lustig anhört, aber dazu führte, dass er sich das Schlüsselbein gebrochen hat. Eine weitere Rennteilnahme ist also für ihn unmöglich.&#8221;</p>

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