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	<title>Laufe Marathon &#187; Hallenmarathon</title>
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		<title>6. Hallenmarathon in Senftenberg &#8211; ein Laufbericht</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 19:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Läufe]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 21. und 22. Januar 2012 fand der nun schon sechste Hallenmarathon in der Senftenberger Niederlausitzhalle statt. Viele Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland fanden den Weg nach Senftenberg, um auf einer 250 Meter Laufbahn verschiedenste Strecken in Angriff zu nehmen. Begrüßt wurden alle Läufer und Besucher mit einer liebevoll ausgeschmückten Halle. Und der äußere Eindruck sollte nicht täuschen: Auch die sechste Auflage war wieder ein Erlebnis der besonderen Art unter dem Hallendach. Da die Laufbahn nur eine gewisse Kapazität an Läufer zulässt, [...]]]></description>
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<p>Am 21. und 22. Januar 2012 fand der nun schon sechste Hallenmarathon in der Senftenberger Niederlausitzhalle statt. Viele Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland fanden den Weg nach Senftenberg, um auf einer 250 Meter Laufbahn verschiedenste Strecken in Angriff zu nehmen. Begrüßt wurden alle Läufer und Besucher mit einer liebevoll ausgeschmückten Halle. Und der äußere Eindruck sollte nicht täuschen: Auch die sechste Auflage war wieder ein Erlebnis der besonderen Art unter dem Hallendach. Da die Laufbahn nur eine gewisse Kapazität an Läufer zulässt, waren alle angebotenen Strecken auf ca. 60 &#8211; 75 Läufer limitiert. Und so war es wenig verwunderlich, dass bereits im Vorfeld fast alle Laufstrecken ausgebucht waren.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3604" title="Hallenmarathon 2012" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/01/hallenmarathon2012.jpg" alt="Der Hallenmarathon 2012 in Senftenberg" width="400" height="267" /></p>
<h3>Ein langes Laufwochenende beim Hallenmarathon 2012 in Senftenberg</h3>
<p>Draußen war es eher ungemütlich; es regnete und war kühl. Die Halle bot aber beste Bedingungen zum Laufen, auch wenn die Hallenluft für den einen oder anderen Läufer ein Problem darstellte. Weiterhin waren die Steilkurven in der Niederlausitzhalle gewöhnungsbedürftig, und gerade bei längeren Strecken kostete es beim Überholvorgang viel Kraft. Aber die Bedingungen waren für alle Sportler gleich, und jeder musste sich auf seine Art auf diese einstellen. Für die richtige Stimmung sorgte, wie in den letzten Jahren auch, der Moderator Stefan Bräuer. Mit seinem augenscheinlichen Lieblingsausspruch: &#8220;7, 8, 9, 10 &#8211; Spitze&#8221; möchte ich auch meinen Rückblick zum Hallenmarathon 2012-Wochenende beginnen:</p>
<p><strong>250 Meter Kinderlauf (Samstag: 11 Uhr)</strong></p>
<p>Neun Kinder in Alter von zwei bis acht Jahren gingen auf die 250 Meter Runde und eröffneten durch ihren Start das Laufwochenende. Die Siegerin aus der AK 8/9  brauchte für die ganze Runde gerade einmal 48,140 Sek., was eine beachtliche Leistung für dieses Alter darstellt. Für die richtige Stimmung bei den ganz Kleinen sorgte der Moderator Stefan, der sich einiges einfallen ließ, um die jungen Sportler bei Laune zu halten. Ein Spaß für die Kinder wie auch die stolzen Eltern und Zuschauer. Nach der Siegerehrung ging es um 11:30 Uhr mit dem 10 km Lauf weiter.</p>
<p><strong>10 km (Samstag: 11:30 Uhr)</strong></p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt hatten sich mittlerweile viele Läufer in der Niederlausitzhalle eingefunden, um sich auf die jeweiligen Strecken vorzubereiten. Bei den 10 Kilometern wurde es auf der Laufbahn richtig voll, es gingen 64 Läuferinnen und Läufer auf die 40 Runden. Durch modernste Technik wurde jede Runde der Sportler gemessen; jede Rundenzeit wurde der Urkunden hinterlegt. So konnte jeder Läufer nach dem Lauf noch einmal nachvollziehen, wie schnell er/sie auf jeder einzelnen Runde war, oder wo es richtig schwierig wurde. Der schnellste Läufer war Marcel Altenburg vom SCC Berlin mit einer Zeit von 38:37 min. Bei den Frauen holte sich Franziska Kranich vom OL Görlitz mit einer Zeit von 42:12 min den Gesamtsieg.</p>
<p><strong>1 km (Samstag: 13:30 Uhr)</strong></p>
<p>Auf der 1-Kilometer-Strecke wurden drei unterschiedliche Läufe gestartet. Einmal die Jungen der Altersklassen 6-13, dann die Mädchen und Frauen und zum Schluss die Männer. Beim besten Läufer blieb die Uhr nach 4 Runden nach einer Zeit von 2:52 min stehen.</p>
<p><strong>3 km (Samstag: 14:30 Uhr)</strong></p>
<p>Richtig eng wurde es bei den 12 Runden = 3 Kilometer. Ohne modernste Zeitmesstechnik wäre hier absolut nichts gegangen. Ständige Überhol- und Überrundungsmanöver machten es den Zuschauern nicht leicht, dem Laufgeschehen zu folgen. Die Läufer hatten aber sichtlich Spaß und gaben alles im Kampf gegen die Uhr. Marc Ueberfuhr (SV Grün-Weiß Elstra) war mit einer Zeit von 10:32 min der beste Starter bei den Männern, und Karin Just von der SG Weißig 1861 war mit 12:49 die schnellste Frau. 73 Akteure nahmen die 3000 Meter unter die Laufschuhe.</p>
<p><strong>Siegerehrung der Lausitz Laufserie 2011 (Samstag: 15:30 Uhr)</strong></p>
<p>Im Rahmen des Hallenmarathons fand auch in diesem Jahr die Abschlussveranstaltung/Siegerehrung zur <strong><a title="Lausitz Laufserie" href="http://www.lausitz-laufserie.de" target="_blank">Lausitz Laufserie</a></strong> statt. Es wurden die besten Läuferinnen und Läufer der jeweiligen Altersklassen mit Urkunden und Pokalen geehrt. 25 Laufveranstaltungen wurden im Rahmen der Lausitz Laufserie 2011 durchgeführt, wobei die sieben besten Läufe jedes Sportlers gewertet wurden. Um überhaupt in die Wertung der Lausitz Laufserie aufgenommen zu werden, waren mindestens vier Läufe erforderlich. Das Vorteilhafte am Hallenmarathon in Senftenberg ist, dass gleich für die aktuelle Lausitz Laufserie 2012 Punkte gesammelt werden konnten &#8211; am Samstag und am Sonntag.</p>
<p><strong>10 km Paarlauf (Samstag: 16:30 Uhr)</strong></p>
<p>33 Paare gingen beim 10 km Paarlauf an den Start. Ziel beim Paarlauf war, dass jeder Läufer eines Paares abwechselnd einen Kilometer läuft, bis fünf Kilometer pro Läufer absolviert wurden. Daraus ergaben sich 10 km, was in der Niederlausitzhalle 40 Runden bedeutete. Das schnellste Paar kam von der LG Asics Pirna (Dietmar Müller/Thimon Bernhardt), die in einer Zeit von 32:33 min durch das Ziel gingen. Knapp dahinter folgten Martin Buchholz/Daniel Naumann in 32:35 min.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3605" title="Hallenmarathon 2012 die Siegerehrung" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/01/hallenmarathon2012-ehrung.jpg" alt="Siegerehrung vom Hallenmarathon in Senftenberg 2012" width="400" height="267" /></p>
<p><strong>Nachtmarathon (Samstag: 18:15 Uhr)</strong></p>
<p>Der Start des Marathons verschob sich um knapp 15 Minuten. In der Halle wurde es ruhiger, und die meisten Sportler, die am Vormittag und Nachmittag am Start waren, verließen die Halle in Richtung Heimat. Dennoch kann der Marathon als eigentlicher Höhepunkt bezeichnet werden. In der Halle wurde es dunkel, und die Laufbahn war nur noch durch Scheinwerfer und LED-Lichter beleuchtet. Für die Marathonis hieß es 169 Runden und 338 mal die Steilkurven der Niederlausitzhalle zu bewältigen. Vor allem für die schnellen Läufer ist die Steilkurve nach vielen Kilometern beim Überholvorgang eine besondere Herausforderung, denn die Kurve kostet Kraft, und die Sehnen und Bänder werden einer größeren Belastung unterzogen. Während des gesamten Marathons gab es Musik aus der Konserve. Bei den Männern gewann Torsten Hentschel (HSG Turbine Zittau) den Marathon mit einem Start-Zielsieg in einer fabelhaften Zeit von 2:59:18 h. Sylvia Frühauf (MCV 2010 Osnabrück) siegte bei den Frauen mit einer Zeit von 3:51:54 h.  Von 60 Marathonis, die an den Start gingen, erreichten beachtliche 55 das Ziel. Hierbei sollte noch erwähnt werden, dass vom Veranstalter eigentlich ein Zeitlimit von fünf Stunden angesetzt wurde. Dennoch durften langsamere Läuferinnen und Läufer bis zum Schluss ihren Lauf absolvieren, auch wenn der letzte Läufer nach 5:35:14 h das Ziel erreichte. Ich denke, dies ist auch nicht überall üblich, denn für die Helfer und Veranstalter hieß es nach einem langen Tag nur kurz Schlafen, um für den Sonntag wieder fit zu sein.</p>
<p>Es gibt Menschen, für die ist ein Marathon schon etwas Verrücktes, ganz zu schweigen von einem Lauf in einer Halle. Aber es gibt Sportler, die brauchen es noch extremer. So dachten sich dies auch Stefan Bicher und Bernd Kalinowski vom Team Hanka, die erst mit einigen Minuten Verspätung in Senftenberg an den Start gehen konnten. Grund dafür: Diese beiden waren bereits am Vormittag in Leipzig den Wintermarathon in 5:15:15 h gelaufen, sind danach in die Niederlaustizhalle gefahren, um am gleichen Tag einen weiteren Marathon zu absolvieren. Stefan Bicher schaffte in der Halle eine Marathonzeit von 4:14:51 Stunden und Bernd eine Zeit von 4:39:42 Stunden. Verrückt und beachtlich zugleich.</p>
<p>Kurz vor Mitternacht kehrte dann endgültig Ruhe in die Niederlausitzhalle ein, und es ging für Helfer, einige Läufer und die Veranstalter in eine verdiente, aber kurze, Nachtruhe.</p>
<p><strong>50 Kilometer (Sonntag: 8 Uhr)</strong></p>
<p>Der zweite Tag startete mit dem 50 Kilometer Lauf, was 200 Runden in der Niederlausitzhalle bedeutete. Wie in den letzten Jahren auch gingen in diesem Jahr einige Doppelstarter in das Rennen. Am Samstag noch den Nachtmarathon gelaufen, und nach wenigen Stunden Schlaf gleich noch einmal die 50 Kilometer drangehängt. Und was macht Team Hanka? Die beiden Herren gingen natürlich auch bei den 50 Kilometern an den Start und finishten diese auch. Zum Schluss gaben sie dann sogar noch ein musikalisches Ständchen. Eine super Leistung; meinen Respekt und meine Hochachtung für beide Läufer.  Aber dies soll natürlich in keinster Weise die Leistung der anderen Sportler mindern. 58 Sportler/innen finishten die 50 km. Uwe Laenger (1. FC Union Berlin) brauchte für die 200 Runden gerade einmal 3:21:34 Stunden und siegte somit auf der 50 Kilometer Strecke. Nach einem kurzen Gespräch mit Organisator Achim Weidner erfuhr ich, dass es sogar Interesse von Läufern für einen 100 Kilometer-Lauf in der Halle geben solle. Meine Meinung dazu: Ich denke, diese Strecke würde durch genügend Interessenten gebucht werden. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage,  dass es nicht wenige Läufer geben würde, die sogar 24 Stunden in der Halle laufen und dafür nach Senftenberg kommen würden.</p>
<p>Aber letztendlich muss dies alles organisiert und durchgeführt werden. Veranstaltungen wie der Hallenmarathon leben von den Helfern und Freiwilligen, und diese sind nicht unbegrenzt verfügbar. Ich denke, wer Interesse hat, den Hallenmarathon 2013 als Helfer zu unterstützen, darf sich gern bei den Veranstaltern des <strong><a title="Hallenmarathon in Senftenberg" href="http://www.hallenmarathon.de" target="_blank">Hallenmarathons</a></strong> melden. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei den Helfern der Veranstaltung bedanken, die die Läufe ordnungsgemäß über die Bühne haben gehen lassen und für das leibliche Wohl der Sportler sorgten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3606" title="Start zum 50 km - Lauf" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/01/hallenmarathon-start-50km.jpg" alt="50 km Ultralauf beim Hallenmarathon 2012" width="400" height="267" /></p>
<p><strong>5 Kilometer (Sonntag: 14 Uhr)</strong></p>
<p>Den Abschluss eines wundervollen Laufwochenendes bildete der 5 Kilometer Lauf am Sonntag. Für die 20 Runden benötigte der Gewinner Lars Krause nur 17:17:050 min. Nur einen Wimpernschlag dahinter folgte Andreas Pohle in 17:17:847 min.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Nach Gesprächen mit anderen Sportlern und meinen Eindrücken des Wochenendes bleibt nur zu sagen: Vielen Dank für dieses tolle Läuferfest. Eine perfekte und liebevolle Organisation sorgte für viel Spaß, gute sportliche Leistungen und ein Rundum-Sorglos-Wochenende. Den Hallenmarathon 2013 sollten sich Läufer schon fest im Terminplan verzeichnen. Für die Sportler war eine reichhaltige Verpflegung verfügbar, die sie während der Läufe und natürlich danach nutzen konnten. Dazu gab es Massagen, was vor allem von den Marathonis und Ultras gern genutzt wurde. Jeder Läufer erhielt eine Urkunde, und für die Platzierten in den Altersklassen gab es kleine Präsente. Dazu konnten die ganz Kleinen sich auf einer Hüpfburg austoben. Nicht zu vergessen ist die Zeitmessung, welche wieder hervorragend organisiert war, was auf einer Laufbahn von 250 Metern mit vielen Läufer nicht selbstverständlich ist. Zeit zum Verschnaufen bleibt aber für das Team von Lausitzer Sportevents nicht lange, denn Anfang Februar gibt es in Burg den beliebten <strong><a title="Frostwiesenlauf 2011 in Burg – ein Laufbericht" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/02/14/frostwiesenlauf-2011-in-burg-ein-laufbericht/">Frostwiesenlauf</a></strong>. Dort warten auf uns 10, 20 oder 30 Kilometer durch den winterlichen Spreewald.</p>
<p><em>(Fotos: Die im Artikel verwendeten Fotos wurden freundlicherweise von den Lausitzer Sportevents zur Verfügung gestellt und dürfen nicht von dieser Seite kopiert oder auf einer sonstigen Art verwendet werden. Die Rechte der Fotos liegen bei Lausitzer Sportevents.)</em></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Hallenmarathon 2012 in Senftenberg, eine erste Vorschau</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 11:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Herbst-Marathons sind noch im vollen Gange und dies wird bis Ende Oktober auch anhalten. Die großen Klassiker in den deutschen Großstädten stehen vor der Tür, dennoch dürfte der eine oder andere Läufer auch schon auf die nächste Laufsaison blicken. Es gibt so viele tolle und einzigartige Laufveranstaltungen, da ist es nicht immer einfach, eine neue läuferische Herausforderung zu finden. Der Hallenmarathon in Senftenberg (eine Stadt in der Lausitz) am 21./22. Januar 2012 gehört sicherlich zu einem Geheimtipp im Winter für Marathonläufer und Ultras. Aber [...]]]></description>
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<p><img class="size-full wp-image-2947 alignnone" title="Hallenmarathon 2011" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/09/hallenmarathon-10km-start.jpg" alt="Hallenmarathon 2011, der 10 km Start" width="400" height="300" />Die Herbst-Marathons sind noch im vollen Gange und dies wird bis Ende Oktober auch anhalten. Die großen Klassiker in den deutschen Großstädten stehen vor der Tür, dennoch dürfte der eine oder andere Läufer auch schon auf die nächste Laufsaison blicken. Es gibt so viele tolle und einzigartige Laufveranstaltungen, da ist es nicht immer einfach, eine neue läuferische Herausforderung zu finden. Der <strong><a title="6. Hallenmarathon in Senftenberg – ein Laufbericht" href="http://www.laufe-marathon.de/2012/01/24/hallenmarathon-in-senftenberg-laufbericht/">Hallenmarathon in Senftenberg</a></strong> (eine Stadt in der Lausitz) am 21./22. Januar 2012 gehört sicherlich zu einem Geheimtipp im Winter für Marathonläufer und Ultras. Aber auch Freunde der kurzen Strecke kommen auf Ihre Kosten.</p>
<p>2011 gab es in der Niederlausitzhalle in Senftenberg die fünfte Auflage des Hallenmarathons, der am Abend um 18 Uhr gestartet wurde. Davor gab es mehrere Läufe von 250 Meter bis 10 Kilometer über den ganzen Tag verteilt, so hatten nicht nur Marathonläufer ihre Freude in der Halle. Am Sonntag durften die Ultras über 50 Kilometer die Halle zum Glühen bringen. Insgesamt waren 350 Läuferinnen und Läufer an dem Laufwochenende im Januar in Senftenberg zugange. Davon gingen 48 Läufer<br />
am Samstag auf die Marathondistanz beim Hallenmarathon. Am Sonntagmorgen gingen 47 Ultras an den Start, wobei einige Ultras die Doppelbelastung suchten und am Samstag den Marathon und Sonntag die 50 Kilometer liefen und finishten. Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung von Antje Müller, die innerhalb von 17 Stunden zwei neue Streckenrekorde über den Marathon und über die 50 Kilometer erzielte.</p>
<p>Da die Lauffläche nur einen begrenzten Platz bietet, waren die einzelnen Strecken limitiert. Laufe Marathon berichtete bisher von dem <strong><a title="Hallenmarathon 2010 in Senftenberg" href="http://www.laufe-marathon.de/2010/01/17/hallenmarathon-2010-in-senftenberg/">Hallenmarathon 2010</a></strong> (damals nur von den kürzeren Strecken) und dem <a title="Hallenmarathon 2011 in Senftenberg – Bericht" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/01/24/hallenmarathon-2011-in-senftenberg-bericht/"><strong>Hallenmarathon 2011</strong></a>.</p>
<h2>Hallenmarathon: Was ist so besonders?</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2948" title="Niederlausitzhalle beim Hallenmarathon" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/09/hallenmarathon-am-tag.jpg" alt="Ein Blick auf die Halle beim Hallenmarathon" width="400" height="267" /><br />
Die Niederlausitzhalle ist eine große Sporthalle, die zu Zeiten der DDR große Sportveranstaltungen wie Fußballturniere und Leichtathletik Veranstaltungen erlebt hat. Hier wurden im Winter die DDR-Meisterschaften in der Halle für Leichtathleten durchgeführt. Eine Runde auf der Laufbahn beträgt 250 Meter, dies bedeutet 169 Runden für den Marathon und 200 Runden für die 50 Kilometer Läufer. Der Hallenmarathon stärkt die eigene Willenskraft, denn es ist schon eine große Herausforderung, mehrere Runden unter dem Hallendach zu laufen. Dazu Kommt, dass in jeder Runde zwei steilansteigende Kurven zu bewältigen sind. Gerade für schnelle Läufer ist dadurch das Überholen nicht immer einfach und bringt eine besondere Belastung mit sich.</p>
<p>Dennoch wurden in den letzten Jahren super Zeiten von den besten Akteuren beim Hallenmarathon abgeliefert:</p>
<p><strong>Hallenmarathon in Senftenberg die Streckenrekorde</strong></p>
<ul>
<li>50 km Herren &#8211; Gerald Faust (ebm.papst Team Hohenlohe) in 03:30:57 h (2011)</li>
<li>50 km Damen &#8211; Antje Müller (LC Auensee Leipzig) in 04:16:03 h (2011)</li>
<li>Marathon Herren &#8211; Falko Schenk (RSV Werner Otto Berlin) 02:49:21 h (2008)</li>
<li>Marathon Damen &#8211; Antje Müller (LC Auensee Leipzig) 03:22:24 h (2011)</li>
</ul>
<h2>6. Hallenmarathon in Senftenberg am 21./22. Januar 2012</h2>
<p>Die ersten Anmeldungen für den Hallenmarathon 2012 hat der Veranstalter angenommen und es gilt wie immer: Rechtzeitig anmelden, den die einzelnen Startplätze sind begrenzt. Für Läufer, die einen weiten Anfahrtsweg haben, gibt es die Möglichkeit, eine Übernachtung in der Halle zu buchen, es sind keine 100 Meter von der Laufbahn bis zum Bett. Der Hallenmarathon oder auch Nachtmarathon wird um 18 Uhr am Samstag, dem 21.01.2012, gestartet, die Limitzeit beträgt 5 Stunden. Der Ultralauf über 50 Kilometer wird am Sonntag, dem 22.01.2012, um 8 Uhr gestartet, hier beträgt die Limitzeit 6 Stunden.</p>
<p>Am Samstag gibt es ab Vormittag auch die Strecken von 250 Meter, 1 km, 3 km, 10 km, eine Staffel und dazu die Auswertung der Lausitz Laufserie 2011.</p>
<p>Weitere Informationen und Anmeldungen auf: <a title="Marathon in der Halle" href="http://www.hallenmarathon.de" target="_blank"><strong>www.hallenmarathon.de</strong></a></p>
<p><em>(Sie möchten auch einen Vorbericht über Ihre Laufveranstaltung, dann nehmen Sie Kontakt zu mir auf.)</em></p>

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		<title>Hallenmarathon &#8211; die persönlichen Eindrücke einer Laufnacht</title>
		<link>http://www.laufe-marathon.de/2011/01/31/hallenmarathon-die-persoenlichen-eindruecke-einer-laufnacht/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 20:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Läufe]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Hallenmarathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich in der letzten Woche einen allgemeinen Artikel zum Hallenmarathon in Senftenberg 2011 geschrieben habe, möchte ich jetzt einmal auf das persönlich Erlebte eingehen und die 42,195 Kilometer aus der Sicht als Läufer beschreiben. Kurz nach 16 Uhr erreichte ich am 22.01.2011 die Niederlausitzhalle in meiner Heimatstadt Senftenberg. Eine Art Heimspiel stand vor mir, kenne ich doch diese Halle schon von Kindesbeinen an. Manch Lauf bestritt ich auf der 250 Meter langen Laufbahn und manche Leichtathletikmeisterschaft erlebte ich hier. Zu DDR-Zeiten fanden in der [...]]]></description>
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<p>Nachdem ich in der letzten Woche einen allgemeinen Artikel zum<strong> <a title="Hallenmarathon 2011 in Senftenberg" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/01/24/hallenmarathon-2011-in-senftenberg-bericht/" target="_blank">Hallenmarathon in Senftenberg 2011</a></strong> geschrieben habe, möchte ich jetzt einmal auf das persönlich Erlebte eingehen und die 42,195 Kilometer aus der Sicht als Läufer beschreiben. Kurz nach 16 Uhr erreichte ich am 22.01.2011 die Niederlausitzhalle in meiner Heimatstadt Senftenberg. Eine Art Heimspiel stand vor mir, kenne ich doch diese Halle schon von Kindesbeinen an. Manch Lauf bestritt ich auf der 250 Meter langen Laufbahn und manche Leichtathletikmeisterschaft erlebte ich hier. Zu DDR-Zeiten fanden in der damals noch &#8220;Aktivist-Halle&#8221; oft auch die Hallen-DDR-Meisterschaften der Leichtathletik statt. Also eine Halle, die eine Menge Geschichten zu erzählen hat. Meine Geschichte zu den 42,195 Kilometern oder 169 Runden beginnt am Samstag um 18 Uhr.</p>
<p>Mit 47 anderen Läuferinnen und Läufern stand ich an der Startlinie und wartete auf den Startschuss in den Abend von Senftenberg. Dabei betrachtete ich die unterschiedlichsten Laufshirts und die Motive auf den Shirts der einzelnen Teilnehmer. Aus Dortmund, Hamburg, Berlin fielen mir Motive und Schriftzüge sofort ins Auge. Hier war ein kleiner Teil der Marathon-und Ultraszene aus allen Gebieten Deutschlands vertreten. Einige Minuten nach 18 Uhr ging es dann auch los und die &#8220;kurzfristige&#8221; Unternehmung Hallenmarathon konnte beginnen. Den Marathon hier in Senftenberg zu laufen war auch eine spontane Idee, denn erst 2-3 Wochen vor der Veranstaltung entschied ich mich für einen Start. Es sollte ein Lauf aus dem Training werden und ich wollte ihn auch als eine Art Trainingslauf betrachten. Meinen Startplatz wählte ich ganz hinten im Feld und so wunderte mich nach wenigen Metern in der ersten Kurve auch der Läuferstau nicht wirklich. Danach ging es dann ohne Probleme Runde für Runde weiter.</p>
<p>Mein Ziel war es, auf eine Zeit 4:12 h zu laufen, dies bedeutete in der Theorie 1:30 min pro Runde. Aber Theorie und Praxis sind bekanntermaßen zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Die erste Runde war knapp 5-10 Sekunden zu langsam und der Rest in fast jeder Runde 4-5 Sekunden zu schnell. Ich gewöhnte mich schnell an mein Tempo und zog dieses gegen den eigenen Willen konsequent durch. Eigentlich wollte ich das Tempo immer und immer wieder verschleppen, um auf meine Zeit von 1:30 min pro Runde zu kommen. Das hätte einen Kilometerschnitt von sechs Minuten bedeutet. Aber so war jeder Kilometer 15 &#8211; 10 Sekunden zu schnell. Ich schaffte es einfach nicht, das Tempo langsamer zu gestalten und so lief ich die ersten 10 Kilometer ohne Probleme runter. Ständig wurde ich von schnelleren Läufern überholt oder kam selber in den Genuss, Läufer zu überrunden. In Kurven vermiet ich das Überholen &#8211; wenn es ging, weil ich die Steilkurven meinen Füßen nicht antun wollte.</p>
<p>Die Musik rauschte im Hintergrund, mal war sie schön, mal belanglos und mal mitreißend. Die Gedanken wanderten von hier nach da und bis zum Kilometer 20 fragte ich auch nicht nach dem Sinn meiner Unternehmung. Es machte sogar richtig Freude, die einzelnen Runden zu erlaufen. Alle fünf Kilometer trank ich ganz diszipliniert, um dem Körper immer wieder Flüssigkeit zu zu fügen. Aber irgendwann zeigte das nicht gewollte Tempo seine Wirkung, ich wurde automatisch langsamer und auch die Hallenluft nagte am Körper. Langam, aber sicher begann ab Kilometer 28 &#8211; 30 aus dem Vergnügen und dem eigentlich Trainingslauf ein innerer Kampf gegen den Schweinehund zu werden. Halle ist eben was anderes als Natür und 250-Meter-Runden können auch viel schneller zum Aufgeben verleiten. Aber das kam natürlich nicht in Frage und so begann der Kampf gegen Körper und Geist. Zeit spielte spätenstens ab Kilometer 35 keine Rolle mehr, ich wollte nur noch ins Ziel, egal wie und egal wann. Ein leichtes Schwindelgefühl vom ewigen Rundengedrehe kam und ging auch wieder. Und dann auf einmal war alles vorbei, 169 Runden geschafft.  Zeitziel nicht geschafft, dafür aber gefinisht. Und die Gewissheit: Hallenmarathon kann man nicht mit Läufen in der Natur vergleichen. Die Halle hat eigene Gesetze und da durfte ich an diesem Tag lernen. Dennoch ist das Ziel für 2012 schon klar: <strong><a title="Hallenmarathon 2012 in Senftenberg, eine erste Vorschau" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/09/20/hallenmarathon-2012-in-senftenberg/">Hallenmarathon</a></strong> und vielleicht sogar 50 Kilometer in der Halle von Senftenberg.</p>

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		<title>Hallenmarathon 2011 in Senftenberg &#8211; Bericht</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 15:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Läufe]]></category>
		<category><![CDATA[Hallenmarathon]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wochenende vom 22.01 &#8211; 23.01.2011 stand in Senftenberg ganz im Zeichen des Laufsports. Der LRV Hohenbocka lud zum nunmehr fünften Mal zum Hallenmarathon in die geschichtsträchtige Niederlausitzhalle ein. Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet hatten Strecken von 250 Meter bis zum 50 Kilometer-Ultralauf zur Auswahl. Schon im Vorfeld war zu erahnen, dass diese Hallen-Laufveranstaltung viele Freunde hat, denn der Großteil der Laufstrecken war schon vor dem Veranstaltungswochenende ausgebucht. Gelaufen wurde unter dem Hallendach auf einer 250 Meter langen Laufbahn. Ab Samstag früh war die Halle [...]]]></description>
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<p>Das Wochenende vom 22.01 &#8211; 23.01.2011 stand in Senftenberg ganz im Zeichen des Laufsports. Der LRV Hohenbocka lud zum nunmehr fünften Mal zum Hallenmarathon in die geschichtsträchtige Niederlausitzhalle ein. Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet hatten Strecken von 250 Meter bis zum 50 Kilometer-Ultralauf zur Auswahl. Schon im Vorfeld war zu erahnen, dass diese Hallen-Laufveranstaltung viele Freunde hat, denn der Großteil der Laufstrecken war schon vor dem Veranstaltungswochenende ausgebucht. Gelaufen wurde unter dem Hallendach auf einer 250 Meter langen Laufbahn.</p>
<p>Ab Samstag früh war die Halle für alle Läufer und Zuschauer geöffnet. Festlich geschmückt bot die Halle einen feierlichen Rahmen, um in bester Atmosphäre die einzelnen Strecken zu erlaufen oder als Zuschauer die Sportfreunde auf der Bahn zu beobachten. Eine professionelle Zeiterfassung sorgte dafür, dass für jeden Läufer die Zeit genau gestoppt und auch die einzelnen Runden genau erfasst wurden.</p>
<p>Pünktlich um 11 Uhr ging es mit dem 250 Meter Lauf für die ganz kleinen Läufer los. Die Gesamtsiegerin ist sieben Jahre alt und gewann den Lauf von 250 Metern mit einer Zeit von 56,370 Sekunden. Insgesamt gingen neun kleine Sportler auf die Strecke. Um 11:30 Uhr wurde es dann für die Großen auf der Distanz von 10 Kilometern ernst und es wurde bei 58 Läufern so richtig eng auf der Laufbahn. Gerade in den steilen Kurven der Niederlausitzhalle  war es für schnellere Läufer eine Herausforderung, an den langsameren Läufern vorbei zu laufen. Dennoch erreichte der Sieger Oliver Tzschoppe (Sportclub Riesa) eine Zeit von 36:40 min, bei den Frauen gewann Franziska Kranich (SV Koweg Görlitz) in 43:01 min.</p>
<p>Am Samstagnachmittag ging es noch über Strecken von 1000 Metern, 3000 Metern und dem 10 Kilometer-Paarlauf. Beim Paarlauf bildeten jeweils zwei Sportler ein Team, jeder Läufer musste abwechselnd einen Kilometer laufen bis die Gesamtdistanz von 10 Kilometern erreicht war. Das hieß für jedes Teammitglied insgesamt 5 Kilometer. Die Staffelgewinner benötigten gerade einmal 32:55 min für diese Strecke. Eine beachtliche Zeit!</p>
<p>Zwischendurch wurden die Gewinner der Lausitz Laufserie 2010 in den verschiedensten Altersklassen gekürt, die Sieger bekamen Pokale und Urkunden überreicht. Mit dem Laufwochenende in Senftenberg wurde auch die Lausitz- Laufserie 2011 eröffnet und die ersten Punkte wurden verteilt.</p>
<p>Um kurz nach 18 Uhr wurde es dann dunkel in der Halle, nur noch die Laufbahn war beleuchtet und der Nachtmarathon konnte gestartet werden. Von 69 gemeldetetn Sportlern gingen letztendlich 48 an den Start, von denen 45 das Ziel nach 169 Runden erreichten. Musik aus den verschiedensten Sparten begleitete die Läufer beim Rundendrehen und am Bahnrand ward für reichlich Getränke und Verpflegung gesorgt, um die 42,195 Kilometer zu überstehen. Wer wollte, konnte zwischendurch die Möglichkeit einer Massage nutzen, was zu späteren Zeitpunkt auch von dem einen oder anderen Läufer gern getan wurde. Die Starter auf der Marathondistanz kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. Der Gewinner Andreas Schmeinck aus Bocholt benötigte für den Marathon in der Halle gerade einmal 2:56:24 h, auf den Plätzen folgten Bernd Dander (RC 1898 Radeberg) 2:58:41 h und Heico Koch (1. FC Union Berlin) 3:17:04 h. Bei den Frauen stellte Antje Müller vom LC Auensee Leipzig mit 3:22:24 h eine neue Rekordzeit auf. Man darf schon gespannt sein, wann diese Zeit in den nächsten Jahren beim Hallenmarathon in Senftenberg getoppt wird. Ansonsten waren viele bekannte Marathonläufer, Ultraläufer und Marathonsammler am Start.</p>
<p>Am Sonntag bot die Halle noch einmal Strecken von 50 km und 5 Km. Auf die 50 Kilometer Strecke gingen  um 8 Uhr 47 Läufer, wobei es auch einige Doppelstarter gab, die noch Stunden vorher den Nachtmarathon gelaufen waren. Die 200 Runden gewann Gerald Faust (ebm. papst Team Hohenlohe) in 3:30:57 h. Bei den Frauen gewann die Siegerin des Nachtmarathons, Antje Müller, auch die 50 Kilometer in 4:16:03 h.</p>
<p>Insgesamt war es wieder eine stimmige und gut organisierte Laufveranstaltung in Senftenberg, die vom LRV Hohenbocka und seinen Helfern organisiert wurde. Und schon jetzt werden sich sicherlich viele Läufer auf eine Wiederholung 2012 in der Niederlausitzhalle freuen. Weitere Informationen und Ergebnisse zur Veranstaltung gibt es auf der Website <strong><a title="Hallenmarathon 2011" href="http://www.lausitzer-sportevents.de/halle/" target="_blank">http://www.lausitzer-sportevents.de/halle/</a></strong>.</p>

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		<title>Hallenmarathon 2010 in Senftenberg</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 17:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Läufe]]></category>
		<category><![CDATA[10 Kilometer]]></category>
		<category><![CDATA[Hallenmarathon]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtmarathon]]></category>
		<category><![CDATA[Senftenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vorfreude auf den Hallenmarathon in Senftenberg vom 16.1./17.1.2010 war groß. Schon im Oktober erfolgte meine Meldung für den Nachtmarathon, der am Samstag um 18 Uhr gestartet wurde. Da ich den Veranstaltungsort, die Niederlausitzhalle, sehr gut kenne, konnte der Marathon nur ein Heimspiel werden. Aber wie so oft sollte wieder einmal alles anders kommen. Mitte Dezember: Deutschland bekam eine Schneedecke und ich eine Erkältung. Gründe für diese Erkältung gab es viele, auf diese möchte ich jetzt nicht eingehen. Leider rückte auch der Marathon immer näher [...]]]></description>
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<p>Die Vorfreude auf den Hallenmarathon in Senftenberg vom 16.1./17.1.2010 war groß. Schon im Oktober erfolgte meine Meldung für den Nachtmarathon, der am Samstag um 18 Uhr gestartet wurde. Da ich den Veranstaltungsort, die Niederlausitzhalle, sehr gut kenne, konnte der Marathon nur ein Heimspiel werden. Aber wie so oft sollte wieder einmal alles anders kommen. Mitte Dezember: Deutschland bekam eine Schneedecke und ich eine Erkältung. Gründe für diese Erkältung gab es viele, auf diese möchte ich jetzt nicht eingehen. Leider rückte auch der Marathon immer näher und näher. Nach drei Wochen Laufpause begann ich am 02.1.2010 wieder mit leichtem Lauftraining. Zu der Zeit sagte der Kopf: Sage den Marathon ab. Der Bauch sagte: Den Marathon läufst du ohne Probleme.</p>
<p>Eine schwierige Situation. Fünf Tage vor dem Hallenmarathon hörte ich dann auf meinen Verstand und meldete um. Also kein Marathon und dafür 10 Kilometer am Samstag und 10 Kilometer am Sonntag (daraus wurden dann heute nur fünf Kilometer). Es ging mir nicht darum, Angst vorm Versagen zu haben, aber mein Körper ist zurzeit einfach noch nicht für diese Belastung bereit.</p>
<h3>16.01.2010 &#8211; 10 Kilometer in Senftenberg</h3>
<p>Die Niederlausitzhalle ist die größte Sporthalle von Senftenberg mit einer 250 Meter langen Laufbahn. Die Halle hatte gerade zu DDR-Zeiten eine große Bedeutung für sportliche Wettbewerbe; hier wurden die DDR-Hallenmeisterschaften der Leichtathletik durchgeführt. Aber auch heutzutage finden noch viele sportliche Events wie Fußballturniere, Handball usw. in der Halle statt. Über die Jahre hat die Halle natürlich einiges vom Glanz verganger Jahre verloren, aber die neuen Betreiber des TSV Senftenberg sind bemüht, die Halle wieder auf Vordermann zu bringen, was in einer wirtschaftlich schwierigen Region alles andere als einfach ist.</p>
<p>Am 16.1./17.1.2010 stand der mittlerweile jährlich stattfindende Hallenmarathon auf dem Veranstaltungsplan der Niederlausitzhalle. Unter der Überschrift &#8220;Hallenmarathon&#8221; versteckt sich gleich ein ganzes Arsenal an Laufhöhepunkten: 1 km &#8211; 3 km &#8211; 5 km &#8211; 10 km &#8211; Marathon und 50 km. Wobei es jeweils am Samstag und Sonntag einen Marathon gab und auch an beiden Tagen einen 10 Kilometer-Lauf. Beachtlich ist die Leistung einiger Läufer, die am Samstag um 18 Uhr ihren ersten Marathon liefen &#8211; 168 Runden und einige Meter und am Sonntag um 8 Uhr gleich wieder an den Start gingen, um noch einmal einen Marathon in der Halle zu laufen.</p>
<p>Dabei ist es nicht gerade einfach, längere Strecken auf der 250 Meter Bahn zu laufen. Zu einen sind die Schrägkurven auf Dauer Gift für die Gelenke; der Untergrund ist hart und die Luft in der Halle hat natürlich auch nicht die Qualität wie in der Natur. Weiterhin kommt natürlich hinzu, dass das ewige Überholen und Überholtwerden auf Dauer auch belastend werden kann. Also viele Aspekte, die vorher beachtet werden mussten.</p>
<p>Darüber musste ich mir aber keinen Kopf mehr machen. Um 11:30 Uhr erfolgte der Start für die 10-Kilometer-Läufer.  Es gingen ca. 60 Läufer an den Start, um die 40 Runden zu bestreiten. Meine Zielzeit lag bei 47:30 min, das hieß ca. 1:11 min pro Runde und für jeden Kilometer ca. 4:45 min. Und so spulte ich meine Runden ohne große Probleme ab, wurde ständig von schnelleren Läufern überrundet und überrundete auch andere Läufer. Von der ersten Minute an hielt ich mich genau an meine Zeitvorgabe und das, obwohl gerade in den ersten Runden der Drang des Schnellerlaufens da war. Später zeigte sich, dass die Disziplin richtig war. Die Zeit von 47:30 min ist die, die ich zurzeit erreichen kann und mehr ist nur mit größerer Anstrengung möglich. Bei anderen Startern war zu beobachten, dass sich ein zu schneller Beginn am Ende rächte.</p>
<p>Mit meinem Lauf war ich zufrieden, aber im Hinterkopf war dennoch der Gedanke an den Marathon, den ich leider nicht laufen konnte.</p>
<p>Der Rahmen der Veranstaltung war okay, liebevolle Dekoration, Musik und ein Ansager, der mit der Lauferei vertraut war.</p>
<h3>17.01.2010 &#8211; 5 Kilometer in Senftenberg</h3>
<p>Kurzfristig habe ich mich heute statt der 10 Km für die 5 Kilometer entschieden, was auch eine gute Entscheidung war. Gleichmäßig wie ein Uhrwerk drehte ich meine 20 Runden und kam bei 22:20 min ins Ziel. Nett war auch, mal einige Menschen aus den verschiedenen Laufplattformen und Blogs getroffen zu haben. Vor meinem 5-Kilometer-Start durfte ich noch die Marathonläufer, die um 8 Uhr gestartet waren, beobachten. Wahnsinn, wer da alles dabei war: Viele bekannte Ultraläufer und Marathonsammler, auch einen Läufer des Projekts &#8220;16 Bundesländer &#8211; 16 Marathons &#8211; 16 Monate&#8221; konnte ich treffen.</p>
<p>Insgesamt gesehen war es ein schönes und familiäres Wochenende des Laufsports in Senftenberg. Einen kleinen Kritikpunkt möchte ich dennoch anbringen, nämlich die meiner Meinung nach zu hohen Gebühren für den Transponder. So waren für meine beiden Läufe gleich einmal 10 Euro Gebühr weg und das ist schon happig.</p>
<p>Ansonsten freue ich mich schon auf 2011 in meiner Heimatstadt, wenn es heißt: <strong><a title="Hallenmarathon in Senftenberg 2011" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/01/24/hallenmarathon-2011-in-senftenberg-bericht/" target="_self">Hallen-Marathon 2011</a></strong>.</p>

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