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	<title>Laufe Marathon Blog</title>
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	<description>Laufuhren, Laufschuhe, Laufberichte, Lauftraining und Marathon</description>
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		<title>11. Bergheider Seelauf in Lichterfeld &#8211; ein Laufbericht</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 11:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Läufe]]></category>
		<category><![CDATA[Laufbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14.04.2012 fand pünktlich um 10 Uhr der 11. Bergheider Seelauf in Lichterfeld (in der Nähe von Finsterwalde) statt. Bei herrlichem Laufwetter gingen mehr als 100 Läufer und Walker an den Start, um auf Strecken von 11,9 km; 6 km; &#8230; <a href="http://www.laufe-marathon.de/2012/04/14/11-bergheider-seelauf-in-lichterfeld-ein-laufbericht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Am 14.04.2012 fand pünktlich um 10 Uhr der 11. Bergheider Seelauf in Lichterfeld (in der Nähe von Finsterwalde) statt. Bei herrlichem Laufwetter gingen mehr als 100 Läufer und Walker an den Start, um auf Strecken von 11,9 km; 6 km; 3 km und 0,5 km die Kräfte zu messen. Für viele Teilnehmer ging es um Punkte für die Lausitz Laufserie. Die Laufserie erfreut sich großer Beliebtheit, und in den einzelnen Altersklassen wird eifrig um Platzierungen und Punkte gekämpft.<br />
<span id="more-3878"></span><br />
Als Ausgangspunkt für die Laufstrecken diente der Sportplatz SV Blau Weiß &#8211; 19 Lichterfeld. Alles machte einen gemütlichen Eindruck, ohne viel Tamtam. Schnelle Anmeldung, saubere Toiletten, ausreichend Umkleidekabinen und genügend Parkflächen für die Autos waren vorhanden. Nach einer kleinen Ansprache ging es um 10 Uhr für das gesamte Feld auf die Strecke, wobei die 3 km; 6 km und 11,9 km einen Wendepunkt passieren mussten. Nur der Anfangskilometer und der letzte Kilometer unterschieden sich. Wie schon in den letzten Jahren bekamen die Läufer aus sanierungstechnischen Gründen sehr wenig vom Bergheider See zu sehen. Dafür konnte man einen kleinen Blick auf das Besucherbergwerk F60 werfen. Wer allerdings um Platzierungen und Zeiten lief, hatte dafür sicherlich wenig Sinn.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-3883" title="Bergheider Seelauf 2012" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/04/bergheider-seelauf2012.jpg" alt="Start bei Bergheider Seelauf 2012" width="600" height="250" /><br />
Die Strecke verlief meist auf sandigem Boden, der angenehm zu laufen war. Der von mir befürchtete Tiefsand blieb aus. Schon von den ersten Metern an wurde vorn ordentlich Tempo gemacht. Auf der 6 Kilometer Strecke gewann bei den Männern ganz souverän T. Hentschel (HSG Turbine Zittau). Viele Läufer auf dieser Distanz waren über die eigene schnelle Zeit erstaunt. Aber da heutzutage viele Läufer mit GPS am Start sind, konnten die Zeiten etwas relativiert werden, denn statt der ausgeschriebenen 6 Kilometer waren es 5,5 km. Ich denke aber, bei einem Volkslauf dieser Art sollte dieser Umstand nicht ganz so schlimm sein. Die Strecke wurde von Kindern und Jugendlichen gut gesichert, die den Läufern den Weg wiesen.</p>
<p>Nach dem Zieleinlauf gab es Erfrischungsgetränke und eine Soforturkunde. Als Fazit bleibt zu sagen, dass der Bergheider Seelauf ein kleiner, gemütlicher Lauf ist, der hoffentlich irgendwann mit einer noch attraktiveren Strecke punkten kann. Und für mich bleibt die Gewissheit, dass es beim Laufen am Bergheider See immer Gegenwind gibt&#8230;</p>
<p><strong><a title="Ergebnisse Bergheider Seelauf 2012" href="http://www.lausitz-timing.de/index2012.php?link=lichterfeld12" target="_blank">Ergebnisse vom Bergheider Seelauf 2012</a></strong></p>

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		<title>Ein Läufer ist nachdenklich</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 11:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut, die Überschrift mag etwas seltsam klingen. Man muss nicht Läufer oder Sportler sein um nachzudenken. Ich denke aber oft und viel nach; gerade beim Laufen habe ich gute oder weniger gute Einfälle, beobachte unterschiedlichste Dinge, die mich zum Nachdenken &#8230; <a href="http://www.laufe-marathon.de/2012/04/12/ein-laeufer-denkt-nach/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Gut, die Überschrift mag etwas seltsam klingen. Man muss nicht Läufer oder Sportler sein um nachzudenken. Ich denke aber oft und viel nach; gerade beim Laufen habe ich gute oder weniger gute Einfälle, beobachte unterschiedlichste Dinge, die mich zum Nachdenken anregen, über die ich mich freue oder auch ärgere, und ich gehe mit offenen Augen durch die Welt. Leider beobachte ich ab und an Situationen, die mit meinen Werten nicht vereinbar sind. Auf einige dieser Dinge möchte ich im jetzigen Beitrag etwas näher eingehen. Dabei liegt der Hauptfokus beim Sport und Laufen, ist aber auf alle anderen Situation des Lebens übertragbar.<br />
<span id="more-3853"></span><br />
Oft und gern wird ja die Kameradschaft und Freundschaftlichkeit unter Läufern gelobt. Und es gibt viele nette und schöne Augenblicke in der Laufszene. Viele, gerade kleinere, Laufveranstaltungen übermitteln ein familiäres Flair, und man trifft viele nette Menschen, mit denen man Spaß auf der Strecke und nach dem Lauf hat. Dennoch spielt der sportliche Wettstreit eine Rolle, für den einen mehr und für den anderen weniger, was legitim ist. Und die Herausforderung reizt, selbst zu sehen, wo man steht und was der eigene Körper im Stande ist zu leisten. Sport, Fair Play und Kameradschaft waren für mich viele Jahre Dinge, die eng nebeneinander stehen und standen. Und glücklicherweise gibt es viele Sportler, die diese Charaktereigenschaften auch verkörpern, aber leider eben nicht alle. Wenn es um den sportlichen Wettstreit geht, dann sollten alle Sportler mit den gleichen Karten spielen. Ich finde es unfair, wenn bei Volksläufen Sportler abkürzen und sich so einen Vorteil verschaffen, auch wenn es nur 5 Meter sind. Manchmal sind genau diese 5 Meter entscheidend. Wenn die Laufstrecke um den Baum angezeigt wird, dann sollte auch der Weg genommen werden. Solche und ähnliche Aktionen finde ich völlig daneben; habe ich übrigens selbst erlebt.</p>
<p>Es wird überall über den Profisport geschimpft, Doping ist ein großes Thema. Aber sieht es im Freizeitbereich anders aus? Läufer, die vor dem Marathon oder einem anderen Lauf Schmerztabletten nehmen, spielen nicht nur mit ihrer Gesundheit, sondern betrügen auch ihre Mitstreiter, die ohne Mittelchen an den Start gehen. Leider habe ich den Eindruck, dass Schmerzmittel schon fast als legitim und normal angesehen werden. Für mich ist dies unverständlich. Dabei sind Schmerzen eine natürliche Reaktion des Körpers, man hält sie aus oder es wird darauf reagiert. Und wenn der Körper für eine gewisse Leistung nicht bereit ist, dann sollten wir darauf reagieren und es akzeptieren. Erfolg und gute Leistungen sollten nur durch Training und Disziplin erzielt werden. Wie seht Ihr die Einnahme von Schmerzmitteln vor und während der Sportwettkämpfe?</p>
<p>Auch ist der Umgang untereinander manchmal rauer als zugegeben wird. Ein sehr gutes Beispiel Läufer und Nordic Walker &#8211; ein ewiger &#8220;Krieg&#8221;. Ich gebe zu, ich bin auch nicht immer einverstanden mit dem, was da geschieht. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass Nordic Walker bei Laufveranstaltungen ganz vorn am Start stehen. Da fehlt mir jegliche Logik. Auch ist es unverständlich, wenn Walker nebeneinander walken und niemanden vorbei lassen. Aber es gibt auch sicherlich Beispiele von der anderen Seite. Wäre es nicht besser, wenn wir uns respektieren und jedem Menschen seine eigene Freiheit lassen? Es ist doch schön zu sehen, wenn Menschen Sport machen und sich bewegen, egal in welcher Form und auf welche Art. Die Zauberworte sind Rücksicht, Verständnis und Achtung untereinander. Aber dies gilt ja nicht nur für den Sport sondern auch für andere Gebiete des Lebens. Überall Kleinkriege, aus einer Fliege wird ein Elefant. Ein Blick in verschiedenste Foren, auf Blogs oder die einzelnen Social Media Plattformen verstärkt leider diesen Eindruck. Manchmal frage ich mich, ob wir Menschen es verlernt haben zu kommunizieren, ohne gleich verletzend zu werden.</p>
<p>Auch ist es leider nicht mehr so üblich, dass sich Läufer untereinander grüßen. In großen Städten und Parks mit vielen Läufern mag es schwierig sein, aber auf dem Land fand und finde ich es gut. Dies war für mich immer ein Zeichen von Gemeinschaft, wir teilen eine Leidenschaft. Dazu hatte ich auch schon mal was in einem Artikel geschrieben &#8211; <a title="Läufer sind freundlich..." href="http://www.laufe-marathon.de/2011/01/06/laeufer-sind-freundlich-oder/">Läufer sind freundlich oder&#8230;</a> Manchmal kam man irgendwann ins Gespräch, weil man sich fast täglich über den Weg lief.</p>
<p>Ein schönes Beispiel ist dafür ein Wanderer, den ich schon seit Monaten fast bei jedem Trainingslauf auf meiner Hausstrecke treffe. Der Mann wandert jeden Tag um den Senftenberger See, egal ob bei Regen, Wind oder Kälte. Manchmal ist er die einzige Person, welche ich auf der gesamten Strecke treffe. Mittlerweile freue ich mich auf diesen Augenblick und der Gruß oder nette Worte sind selbstverständlich.</p>
<p>Weniger verständlich ist für mich &#8211; jetzt im Frühjahr &#8211; der Putzwahn einiger Kleingärtner und Hausbesitzer. Wenn ich meine Runden drehe, komme ich an Gärten und Eigenheimen vorbei. Es wird geputzt und gepflegt, was das Zeug hält, natürlich nur der eigene geliebte Bereich. Was draußen geschieht ist egal. Wirklich richtig schlimm finde ich es aber, wenn Unkraut, Laub und Gartenmüll wie selbstverständlich im Wald abgeladen werden. Da hört in meinen Augen jegliches Verständnis auf. Getreu dem Motto: Was außerhalb geschieht, ist mir egal; Hauptsache meine eigenen vier Wände sind rein. Eine Denkweise, die ich nicht nachvollziehen kann und will. Die Natur wird doch schon so genug verschmutzt. Manch ein Waldlauf ähnelt dem Gang auf die Müllkippe. Dies alles muss doch nicht sein, wenn einzelne Menschen endlich ihren Ego-Trip verlassen würden. Und interessanterweise sind es diese Menschen, die sich über andere und deren &#8220;Umweltsünden&#8221; aufregen.</p>
<p>Damit möchte ich meinen kleinen Gedankenexkurs auch beenden. Manchmal ist es notwendig, Dinge kritisch zu betrachten, und die Hoffnung auf Verbesserung stirbt ja bekanntlich zum Schluss. Mir ist aber auch bewusst, das wenn man Veränderungen haben möchte, immer als gutes Beispiel voran gehen sollte.</p>
<p>Ich würde mich über einzelne Kommentare zum Thema freuen und bin gespannt auf Eure Erfahrungen und Meinungen. Vielleicht sehe ich auch alles nur zu kritisch.</p>

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		<title>Interview mit einer Läuferin und Bloggerin &#8211; sielaeuft.de</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Läuferinterview]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach längerer Pause geht es mit der Interviewserie &#8211; Läufer Interviews weiter. Christine war so nett und hat sich die Fragen vorgenommen und spannende und interessante Antworten gegeben. Als Bloggerin, Läuferin und Marathonfinisherin hat sie uns eine ganze Menge zu &#8230; <a href="http://www.laufe-marathon.de/2012/04/11/interview-mit-sielaeuft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Nach längerer Pause geht es mit der Interviewserie &#8211; <strong><a title="Läufer gebt mir ein Interview" href="http://www.laufe-marathon.de/2010/10/11/laeufer-gebt-mir-ein-interview/">Läufer Interviews</a></strong> weiter. Christine war so nett und hat sich die Fragen vorgenommen und spannende und interessante Antworten gegeben. Als Bloggerin, Läuferin und Marathonfinisherin hat sie uns eine ganze Menge zu erzählen. Wer außerhalb des Interviews noch mehr erfahren möchte, kann dies gern über den Blog -<strong> <a title="sielaeuft.de" href="http://www.sielaeuft.de">sielaeuft.de</a></strong> machen.</p>
<p><span id="more-3856"></span></p>
<p><strong>Hallo, stell Dich mal vor: Wer bist Du? Was machst Du? </strong><br />
Moin, mein Name ist Christine, ich bin in der W 40 und arbeite als Beamtin, und das auch noch im Finanzamt. Neben Laufen liebe ich den FC. St. Pauli, die Handballer des HSV und Reisen.</p>
<p><strong>Wie bist Du zum Laufen gekommen? Gab es einen besonderen Grund mit dem Laufen zu beginnen? </strong><br />
Ich habe schon als Kind beim Hamburg-Marathon an der Strecke gestanden und fand das alles sooo toll. Leider war ich lange sehr übergewichtig und bin über Rückengymnastik, Step und Aerobic, Spinning und Radsport zum Laufen gekommen. Auch, weil man im Winter hier schlecht radeln kann. Ich habe mich also im August 2006 in HH angemeldet und bin im April 2007 meinen ersten Marathon gelaufen.</p>
<p><strong>Macht Laufen ruhiger und ausgeglichener, und was sind die Gründe dafür? </strong><br />
Ich kann so Aggressionen gut abbauen, wenn ich sauer und genervt bin, gibt es laute, harte Musik und Tempo. Danach ist alles viel besser. Und man kann auch toll nachdenken im Park.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3861" title="Interview mit sielaeuft.de" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/04/sielaeuft.jpg" alt="Lauf-Interview mit sielaeuft.de" width="600" height="410" /></p>
<p><strong>Wo läufst Du im Training am liebsten: im Wald, in Parks oder sogar im Fitness-Center auf dem Laufband? Und warum gerade dort? </strong><br />
Draußen, egal bei welchen Wetter. Ich mecker nur mal mehr, mal weniger. Studio habe ich gekündigt, zu langweilig.</p>
<p><strong>Läufst Du gern in der Gruppe oder eher allein und warum diese Entscheidung?</strong><br />
Wie es kommt, meist alleine, da kann ich mein Tempo machen.</p>
<p><strong>Es gibt mittlerweile die unterschiedlichsten Laufmöglichkeiten: große Stadtmarathons, Wald- und Wiesenläufe, Trails, Bergläufe usw.  Bei welchen Laufveranstaltungen fühlst Du Dich am wohlsten und warum? </strong><br />
Am nettesten sind die kleinen Veranstaltungen im Hamburger Umland mit noch Dorfcharakter. Da ist es immer entspannt und meist gibt es ein tolles Kuchenbuffet. Aber eigentlich laufe ich alles gerne, auch mit 40.000 Leuten in Berlin.</p>
<p><strong>Nenne mal einige schlüssige Gründe, warum man mit Musik im Ohr laufen sollte? </strong><br />
Ablenkung und gleichmäßiges Tempo, manchmal Motivation. Manchmal auch nur, weil ich ein Album mehrfach hören möchte, ohne dass meine Nachbar mich erschlagen&#8230;</p>
<p><strong>Nenne mal einige schlüssige Gründe, warum man ohne Musik im Ohr laufen sollte?</strong><br />
Nie im Winter, wenn ich schon schlecht sehe, sollte ich nicht auch noch schlecht hören. In einer Großstadt ist das nämlich gefährlich, gerade unbeleuchtete Radfahrer können ganz schön nerven. Im Wettkampf höre ich lieber das Publikum oder unterhalte mich mit den Mitläufern, solange ich noch kann. Man bekommt ohne Musik mehr mit.</p>
<p><strong>Warum sind Deiner Meinung nach die Startgebühren bei vielen der großen Stadtmarathons, Bergläufen und Abenteuerläufen so hoch? Gibt es für Dich eine Grenze beim Startgeld? </strong><br />
Sowas kostet, alleine die von mir geliebten Dixis. Leider kosten auch die Stars und manchmal braucht man die wohl. Absperrungen, Genehmigungen, Verwaltung und, und, und. Die 400 € für New York sind unverschämt, aber das eine was ich will, das andere was ich muss. Das aber dann auch nicht wieder.</p>
<p><strong>Laufmuffel klagen gerne darüber, dass sie keine Zeit hätten, sich sportlich zu betätigen. Gründe sind sehr schnell gefunden. Wie schaffst Du es, das Laufen in den Alltag zu integrieren, ohne dabei Stress zu erleiden? Ist es manchmal nicht auch sinnvoll, mal eine Trainingseinheit ausfallen zu lassen? </strong><br />
Ich fange um 6 an zu arbeiten, da bleibt nachmittags Zeit. Stress habe ich manchmal im Winter, weil ich noch etwas Licht haben will, das ist aber eigene Schuld. Training fällt ganz sicher für den FC. St. Pauli und die Handballer vom HSV aus, Dauerkarten gehen eben vor. Ansonsten passt es immer irgendwie. Oder ich laufe am nächsten Tag ein paar KM mehr.</p>
<p><strong>Was macht mehr Spaß: Der Wettstreit mit anderen Läufern oder das gemütliche Laufen ohne Zeit und Druck? </strong><br />
Beides, immer wie es kommt.</p>
<p><strong>Ich gewinne oft den Eindruck, dass Menschen sich und Ihren Körper überfordern, weil sie neben der Arbeit auch die Familie und Haus, Hof und Garten versorgen müssen.  Sport muss auch noch sein, und eine gesunde Ernährung ist Pflicht. Oft erscheint es wie ein Zwang, und es ist fraglich, ob dies der Weg zur Zufriedenheit sein kann. Wie gehst Du mit diesem Leistungsdruck, immer den “Mann” oder die “Frau” stehen zu müssen, um? </strong><br />
Ich denke, ich muss mit über 40 keinem mehr was beweisen, ich habe einen guten Job und ich kann 42,195 KM im Stück laufen, außerdem noch immerhin einen Sprint-Triathlon durchstehen und auch drei Stunden im Regen stehen, wenn der Fußball es verlangt. Das können viele nicht. Und wenn es dann mal nicht geht, mache ich ruhiger, verzichte auf Bestzeiten und freue mich, anzukommen. Leistungsdruck versuche ich mir nicht zu machen. Klappt natürlich nicht immer, aber die besten Läufe habe ich, wenn ich total ohne Druck und Wollen rangehe. Ach, und essen tu ich eh, was ich will und mag, das ist mir alles viel zu nervig. Gesund ist es meistens&#8230;.</p>
<p><strong>Wie wichtig ist für Dich als Läufer das Internet? </strong><br />
Für Kontakte, Organisation von Wettkämpfen und Reisen schon sehr. Es ist alles einfacher so. Ich laufe viel in den USA, das wäre ohne Internet schwierig.</p>
<p><strong>Welche sind Deine Lieblings-Laufblogs und bitte eine Begründung dazu?</strong><br />
Da ich immer noch nicht alle gelesen habe, möchte ich das besser nicht entscheiden, sonst ist noch jemand böse oder traurig. Es gibt viel Gutes. Ich liebe aber die Kolumne von Achim Achilles bei SPON.</p>
<p><strong>Die Motivation spielt im Sport auch eine große Rolle. Wie motivierst Du Dich zu immer neuen Taten im Training und/oder Wettkampf? </strong><br />
Mit dem Kuchenbuffet. Manchmal auch mit mentalen Tritten in den Hintern. Und dass ich nie wieder Kleidergröße 46 tragen will. Ansonsten Twittern, dass man keinen Bock hat, einer tritt einen dann schon.</p>
<p><strong>Was würdest Du Einsteigern auf dem Weg zur einer “Laufkarriere” mitgeben? </strong><br />
Erreichbare Ziele setzen und nicht zu fixiert auf Zeiten sein, der Spaß sollte im Vordergrund stehen. Und sich bei Volksläufen ruhig anmelden, da sind so viele Läufer, da bekommt man schnell Kontakte und hat meist auch viel Spaß, selbst wenn man nicht so schnell ist. Und es gibt Urkunden und Medaillen zum Angeben.</p>
<p><strong>Woher kommt Deiner Meinung nach der Drang von Menschen, nach immer größeren Herausforderungen zu streben? Im Laufsport scheint es nach oben mittlerweile kaum noch Grenzen zu geben.</strong><br />
Nun ja, die Afrikaner leben vom Laufen, das sollte man nie vergessen. Und ein Weltrekord bringt richtig was. So häufig besteht die Möglichkeit dafür ja nicht, daher versuchen es viele. Und ansonsten sucht jeder doch seine Grenzen, ob auf 5 oder 500 KM.</p>
<p><strong>Immer wieder ist zu beobachten, dass Läufer zu Schmerztabletten greifen, um einen Lauf schmerzfrei zu überstehen. Wie stehst Du dazu, und ist es nicht auch eine Form von Betrug am eigenen Körper und den Mitläufern? </strong><br />
Ich persönlich finde es dumm und gefährlich. Man weiß nie, wie der Körper auf die Medikamente reagiert und Schmerz ist ja auch ein Warnsignal. Wenn mein Körper sagt, es geht nicht und ich es auch mit Willen nicht mehr schaffe, weiterzulaufen, dann geht es eben nicht mehr. Dann gehe ich, hatte ich 2011 in Frankfurt. Medikamente übertönen solche Warnungen, das ist sicher auf längere Zeit nicht gesund. Leider sind zu viele Läufer zu stark auf Zeiten und wem auch immer etwas beweisen wollen, fixiert. Gerade meine Altersgruppe tut sich schwer einzusehen, dass man keine 20 mehr ist. Das betrifft nach meinen Beobachtungen meist Männer, aber die verstehe ich eh nicht immer. Ich kann da nur eine Satz meines Bruders zu angeben (5 Std.+ Läufer): Die meisten laufen gar nicht los. Wen kümmern Zeiten?</p>
<p><strong>Hast Du selbst einen Laufblog oder bist andersweitig im Laufsport aktiv? Stelle mal Dein Projekt oder die Projekte vor. </strong><br />
Ich schreibe unter <strong><a title="sielaeuft.de" href="http://www.sielaeuft.de">www.sielaeuft.de</a></strong> und bin sonst noch im Betriebssport aktiv, sporadisch als Kampfrichter. Aber beim Springen und Werfen&#8230;.</p>
<p><strong>Trainierst Du nach nach Trainingsplänen oder eher nach Lust und Laune? Warum diese Entscheidung? </strong><br />
Trainingspläne engen mich mit meinen anderen Hobbys ein. Außerdem gibt es Tage, da mag ich gerade mal langsam laufen. Stehen da nun auf dem Plan Intervalle, würde ich wohl entweder mit Zwang und ohne Freude, oder gar nicht laufen. Ich habe mir schon den Spaß am Radsport durch schneller, weiter, höher und immer müssen verdorben, das möchte ich beim Laufen nicht wiederholen. Inzwischen fahre ich auch wieder ohne große Ambitionen entspannt Rad.</p>
<p><strong>Sind intensive Planung und beste Technik wirklich für Läufer immer hilfreich oder können sie auch ein Hemmschuh sein? </strong><br />
Meins ist das nicht, aber wen es glücklich macht. Ich plane zwar die Reisen, von der Strecke lass ich mich meist Überraschen. Ich laufe eh nicht vorne, also muss ich auch nicht alles wissen.</p>
<p><strong>Welche Laufschuhe trägst Du beim Laufen am liebsten und was macht diese Schuhe so besonders? </strong><br />
Ich lebe in Nikes, frag nicht, warum.</p>
<p><strong>Auf welches Laufutensiel möchtest Du nicht mehr verzichten? </strong><br />
Pulsuhr, danach bestimme ich gerne mein Tempo.</p>
<p><strong>Was war für Dich bisher das schönste Lauferlebnis und erkläre bitte warum? </strong><br />
Immer noch der erste Marathon. Wird es wohl auch bleiben, das war so ein tolles Gefühl, eine solche Strecke geschafft zu haben. Ich freue mich so oder so nach jedem Marathon, und es sind bereits 15, einen Kullerkeks im Ziel.</p>
<p><strong>Hast Du schon einmal den Mann mit dem Hammer beim Marathon getroffen? Bitte schildere mal diese Begegnung.</strong><br />
Frankfurt, 2011 bei KM 35. Ich war gut drauf und recht schnell, nur etwas genervt von den vielen Staffelläufern, die ständig überholt haben. Dann merkte ich, dass erst die Beine schwer wurden und dann wurde mir schwindlig und übel. Also bin ich etwas gegangen, habe getrunken und bin langsam ins Ziel getrudelt. Da war auch alles wieder gut.</p>
<p><strong>Gibt es für Dich Persönlichkeiten, die Du als Vorbild für Dich siehst? Was macht diese Personen so besonders?</strong><br />
Ich mag Paula Radcliff, weil sie immer sehr kämpferisch wirkt und, obwohl sie nicht läuft, Thora Berger, denn auch sie ist Kampfschwein, dass nie aufgibt. Und natürlich Fabian Boll, den einzigen Halbprofi in Liga zwei, der es schafft, neben dem Fußball noch bei der Polizei zu arbeiten. Der hat sicher mehr Stress als ich.</p>
<p><strong>Welche Frage würdest Du selber gern beantworten? </strong><br />
Pläne 2012:</p>
<ul>
<li>29.4. Hamburg-Marathon und Aufstieg in Liga 1</li>
<li>12.5. Helgoland-Marathon (das ist einfach toll da)</li>
<li>16.6. Fehmarn-Marathon (?, noch nicht gemeldet)</li>
<li>25.9. Berlin-Marathon</li>
<li>4.11. und Marathon 20 in New York. Und ich freu mich drauf.</li>
</ul>

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		<title>Laufblog starten: Wie kommen die ersten Leser (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 06:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Laufblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank WordPress ist ein eigenes Lauf-Blog schnell an den Start gebracht und die ersten Artikel sind verfasst. Der wahrscheinlich größte Wunsch ist nun, dass das eigene Laufblog gelesen wird. Gerade Blogeinsteiger fragen sich daher immer wieder, wie Leser für das &#8230; <a href="http://www.laufe-marathon.de/2012/04/03/laufblog-starten-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Dank WordPress ist ein eigenes Lauf-Blog schnell an den Start gebracht und die ersten Artikel sind verfasst. Der wahrscheinlich größte Wunsch ist nun, dass das eigene Laufblog gelesen wird. Gerade Blogeinsteiger fragen sich daher immer wieder, wie Leser für das eigene Projekt zu bekommen sind. Tipps hierzu sind ausreichend im World Wide Web zu finden, manchmal wird daraus auch eine Wissenschaft gemacht. Und es ist tatsächlich nicht einfach Leser zu akquirieren.<br />
<span id="more-3846"></span><br />
Es tauchen schnell Begriffe wie Linkaufbau, Linktausch, SEO (Suchmaschinenoptimierung) und so weiter auf. Dies kann gerade am Anfang verdammt verunsichern. Natürlich will man alles richtig machen und schnellstmöglich die ersten Interessenten für das eigene Laufblog begeistern. Denn es kann tatsächlich sehr frustrierend sein, wenn man den Eindruck hat, nur für sich selbst zu schreiben und die Welt da draußen bekommt es nicht mit.</p>
<h2>Der Laufblog und die Geduld</h2>
<p>Meiner Erfahrung nach sollte sich am Anfang jeder auf die eigenen Stärken konzentrieren. Wenn zum Beispiel ein Vollblut-Marathonläufer ein Blog startet, dann ist das Thema sehr schnell klar &#8211; Marathon. Auch wenn es sich abgedroschen anhört und schon tausendfach gelesen wurde: Die ganze Kraft sollte in ansprechende Texte gelegt werden. Durch guten Inhalt stehen die Chancen sehr gut, auf längere Sicht Besucher auf den eigenen Laufblog zu locken. Themen, die einem selbst sehr am Herzen liegen, machen sich in dem Fall sehr gut &#8211; sich selbst als Spezialist positionieren und das eigene Wissen weitergeben. Über Marathon mögen sehr viele schreiben, aber wenn ich Spezialist für Marathontraining bin und dort über ein riesiges Wissen verfüge, dann darf dies gern in dem Artikel vermittelt werden. Sehr gut eigenen sich dafür auch Artikelserien zum eigenen Expertenbereich.</p>
<p>Dies reicht natürlich noch nicht um sofort Besucher einer entsprechenden Größenordnung von Google und Co zu erhalten. Aber die Chancen sind größer, wenn man über ein Thema schreibt, welches nicht schon tausendfach abgehandelt wurde.Gerade am Anfang ist eine ganze Menge Ausdauer und Geduld gefragt, man schreibt und schreibt und es kommen keine Leser. Schnell gibt es die ersten Zweifel, ob der Inhalt Mist ist oder warum hier nichts passiert und da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt&#8230;</p>
<h3>Der Laufblog: Guter Content&#8230;</h3>
<p>Guter Content (Inhalt) ist wichtig, aber der alleine reicht nun mal nicht. SEO ist für unseren Marathonspezialisten immer noch ein Fremdwort, dennoch können ganz einfache Mittel reichen, um die ersten Besucher auf das eigene Laufblog zu locken. Unserer Marathonspezialist kann es seinen Laufkumpels weitererzählen; ich denke, hier wird oft die Spruchwerbung unterschätzt. Eventuell hat der Lauftreff, Laufverein eine eigene Website. Dort mal nachgefragt, ob es mit einer Verlinkung klappt, was in solchen Fällen meist das kleinste Problem ist. Bei Laufveranstaltungen und Marathons werden oft Gespräche mit anderen Läufern geführt und auch dort kann das eigene Laufprojekt erwähnt werden. Es gibt darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Flyer herzustellen, diese müssen nicht immer hochprofessionell sein. Oder einfach die eigene Domain auf ein individuelles Laufshirt drucken.</p>
<p>Gerade für den Marathonläufer wäre dies ein guter Weg, um bei Laufveranstaltungen auf seinen Blog aufmerksam zu machen. Und schnell zeigt sich bei solchen Treffen, dass auch andere Läufer Blogs oder Webprojekte über Marathon und Laufen haben und nicht selten wird nach einem Linktausch gefragt.</p>
<p>Diese scheinbar einfachen Schritte reichen schon, um das eigene Laufblog mit erstem Leben zu erfüllen. Es sind Ideen gefragt. Aber von allein passiert da eher wenig &#8211; ohne Fleiß kein Preis, dies gilt auch für das eigene Blog. Dass dadurch natürlich keine Massen erreicht werden, sollte klar sein. Das Thema ist natürlich viel komplexer und wenn man auf Dauer richtig gut da stehen möchte, reichen die erwähnten Punkte bei weitem nicht und SEO (Suchmaschinenoptimierung) sollte dann auch kein Fremdwort mehr sein. Es geht aber in diesem Artikel nur um die ersten Besucher. Wer mehr möchte, muss logischerweise mehr machen. Im nächsten Teilen wird es darum gehen, weitere Ideen zu entwickeln, die mehr Besucher für das eigene Lauf-Blog begeistern und zum Besuch des Blogs einladen. Auch das Thema Social Media wird eine große Rolle spielen, wie Twitter, Google+, Facebook und &#8230;</p>

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		<title>Den Lauflos-Laufladen aus Göppingen vorgestellt</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufladen]]></category>
		<category><![CDATA[Lauflos]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Artikelserie – Laufläden und Laufsportgeschäfte vorgestellt – wird heute ein weiterer Laufladen vorgestellt. Es handelt sich um Lauflos aus Göppingen. Damit sind es schon zwei Laufgeschäfte die hier vorgestellt wurden. Ich hoffe das in nächster Zeit weitere Laufläden &#8230; <a href="http://www.laufe-marathon.de/2012/04/02/lauflos-laufladen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Für die Artikelserie – <a title="Laufläden und Laufsportgeschäfte vorgestellt" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/10/27/laufladen-vorgestellt/">Laufläden und Laufsportgeschäfte vorgestellt</a> – wird heute ein weiterer Laufladen vorgestellt. Es handelt sich um Lauflos aus Göppingen. Damit sind es schon zwei Laufgeschäfte die hier vorgestellt wurden. Ich hoffe das in nächster Zeit weitere Laufläden aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands folgen. Weiteres erfahrt Ihr jetzt vom Laufladenbetreiber Lasse.</p>
<p><span id="more-3798"></span></p>
<p>Die Idee zu einem eigenen Laufshop kam ausgerechnet – Ihr ahnt es schon – beim Laufen! Genauer gesagt beim Spendenlauf Run4Haiti 2010. Damals hatten wir uns als Ziel 25 km gesetzt – da hat man unterwegs schon mal Zeit zum Träumen. Mittlerweile haben wir diesen Traum wahr gemacht und lauflos.com gegründet.</p>
<p>Wir, das sind Sandra und Lasse, beide eingefleischte Hobbyläufer mit Wettkampferfahrung. Ich habe mittlerweile 3 Marathons gefinisht, u.a. Hamburg und Berlin, davon einen unter der 4-Stunden-Marke. Sandra mehrere Halbmarathone und letztes Jahr hat sie das erste Mal die 42,193 km geknackt. Da weiß man natürlich auch Bescheid über die benötigte Bekleidung, das Schuhwerk, die Verpflegung und so weiter. Und damit beginnt auch die Qual der Wahl, denn das Angebot an entsprechenden Produkten ist überreichlich, nur leider nicht immer gut und passend.</p>
<p>Die Idee war also geboren: Wir wollen als Läufer Produkte für Läufer anbieten, die uns durch ihre besonderen Eigenschaften, sei es durch Funktionalität, Herkunft oder Verarbeitung, immer aber durch Qualität überzeugt haben!</p>
<p>Deshalb testen wir z.B. sämtliche unserer Produkte im Bereich Laufen selbst, bevor wir sie in den Shop aufnehmen! Mittlerweile  benutzen wir diese auch ausschließlich, wenn wir selber laufen. Stichwort Herkunft: nach Möglichkeit bevorzugen wir Produkte ´Made in Germany´ und verzichten bewusst auf Waren, die in Billiglohnländern hergestellt werden. Hier ist allen voran die Marke thoni mara zu nennen, Gewinner des Querdenkerawards 2010: superbequeme Laufbekleidung, welche neben Funktionalität auch durch die Optik überzeugt. Auch die Firma Rono fertigt ihre Laufbekleidung ausschließlich in Deutschland.</p>
<p>Empfehlen können wir auch die Laufschuhe der finnischen Kultmarke Karhu, welche eine siegesträchtige Geschichte, auch aus deutscher Sicht aufweisen. Für uns Anlass genug, uns um diese Geschäftsverbindung zu bemühen – mit Erfolg: Die neue Kollektion kam Anfang März 2011 auf den Markt und ist in unserem Shop erhältlich. Unser zweiter „ Schuhlieferant“ ist seit Feb. 2012 die unter Triathleten schon sehr beliebte Marke K-Swiss.</p>
<p>Unsere Pläne für 2012/2013 bestehen im weiteren Ausbau unseres Sortiments, um ein noch breiter gefächertes Angebot für Sportler im Bereich Laufen, Radfahren und Triathlon zu bieten. In unserem Laufladen in Göppingen bieten wir den Läufern vor Ort gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern einen umfangreichen Service mit Laufschuhberatung, Laufanalyse, Leistungsdiagnostik, Sportärztlicher Gesundheitscheck, Versorgung mit individuell gefertigten Laufschuh-Einlagen und einem gemeinsamen Lauftreff vom Anfänger bis zum Marathonläufer an.</p>
<p>lauflos dein Laufpartner<br />
Wolfgang Pauli Str. 15/1<br />
73037 Göppingen (Stauferpark Ost neben der Werfthalle)</p>
<p>www.lauflos.com</p>
<p><em>(Artikel wurde vom Lasse/Lauflos eingereicht.)</em></p>

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		</item>
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		<title>Das erste Viertel im Laufjahr 2012 ist geschafft</title>
		<link>http://www.laufe-marathon.de/2012/03/30/das-erste-viertel-im-laufjahr-2012-ist-geschafft/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 12:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lauftagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Kurzem wurden noch gute Vorsätze für das Jahr 2012 geschmiedet, es gab viele Ideen und Wünsche. Ein Vorgang, der sich bei einigen Menschen in jedem Jahr auf ein Neues wiederholt. Letztendlich sind wir aber für uns selbst verantwortlich, und &#8230; <a href="http://www.laufe-marathon.de/2012/03/30/das-erste-viertel-im-laufjahr-2012-ist-geschafft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Vor Kurzem wurden noch gute Vorsätze für das Jahr 2012 geschmiedet, es gab viele Ideen und Wünsche. Ein Vorgang, der sich bei einigen Menschen in jedem Jahr auf ein Neues wiederholt. Letztendlich sind wir aber für uns selbst verantwortlich, und es liegt an jedem selbst, was er aus seinem Leben macht. Gute Vorsätze hin oder her, wichtig ist, dass der erste Schritt zu einer Veränderung getan wird. Auch ich bin neue Schritte im ersten Vierteljahr gegangen, berufliche Veränderungen sind im Gange und werden mich in den nächsten Wochen und Monaten begleiten. Die Kraft für Veränderungen gewinne ich aus der eigenen Familie und dem Sport. Damit möchte ich auch zurückblicken auf die ersten drei Laufmonate des Jahres 2012.<br />
<span id="more-3781"></span><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-3787" title="Laufjahr 2012 im Januar" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/03/laufjahr-2012-januar.jpg" alt="Mein Laufjahr 2012 im Januar" width="600" height="200" /></p>
<h2>Laufjahr 2012 &#8211; Im Januar kein Winter</h2>
<p>Mit einem <a title="Run4One Neujahrslauf" href="http://www.laufe-marathon.de/2012/01/01/run4one-neujahrslauf-ein-laufbericht/">Neujahrslauf</a> begann für mich das Jahr 2012. Der Lauf lief nicht ideal, aber manchmal brauchen wir Menschen Dämpfer, um daraus gestärkt hervorzugehen. Das weitere Training wurde mit einigen langen Läufen gewürzt, die am Senftenberger See und im Lausitzer Seenland durchgeführt wurden. Hierbei konnte ich die Ruhe und Schönheit unserer Region genießen. Teilweise war ich auf Strecken von 20 Kilometern bei windigem und leicht regnerischen Wetter allein unterwegs. Genau auf den gleichen Wegen ist im Sommer kaum ein Vorwärtskommen, wenn Touristen und Einheimische die Region des Lausitzer Seenlandes zu Fuß, mit Skatern oder dem Fahrrad erkunden und für sich entdecken. Meine Laufrunden führten durch Gegenden, in denen der Wolf wieder heimisch geworden ist, und manchmal galten meine Gedanken diesem Tier und den Geschichten, die damit verbunden sind. Denn hier in der Region gibt es unterschiedlichste Meinung zum Wolf; Ängste und Faszination reichen sich die Klinke in die Hand &#8211; ein Thema, das die Menschen in zwei Lager teilt. Bisher bekam ich auf meinen Lauferkundungen keinen der scheuen Wölfe zu Gesicht.</p>
<p>Dafür durfte ich jedoch zwei Angler auf einem Steg am Senftenberger See Tag ein Tag aus auf meinen Laufrunden im Januar beobachten. Beide saßen, egal zu welcher Uhrzeit und bei welchem Wetter, auf dem Steg, als wären sie Statuen und warteten auf den großen Fang. Der Januar hatte wettertechnisch fast alles zu bieten &#8211; Sturm, Regen, warme Temperaturen, Sonne &#8211; aber Schnee gab es keinen.</p>
<p>Ende des Monats lud meine Heimatstadt zum <a title="6. Hallenmarathon in Senftenberg " href="http://www.laufe-marathon.de/2012/01/24/hallenmarathon-in-senftenberg-laufbericht/">Hallenmarathon</a> in die Niederlausitzhalle ein, und viele Läufer aus Nah und Fern kamen um auf einer 250 Meter Laufbahn unter dem Hallendach zusammen, um auf verschiedensten Strecken zu laufen. Ich holte mir wieder eine Portion Motivation bei den Läufen über 10 km und 5 km, um danach weiter alleine meine Runden im Umland von Senftenberg zu drehen.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-3788" title="Laufjahr 2012 im Februar" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/03/laufjahr-2012-februar.jpg" alt="Mein Laufjahr 2012 im Februar" width="600" height="200" /></p>
<h3>Laufjahr 2012 &#8211; Im Februar wurde es bitterkalt</h3>
<p>Der Februar zeigte sich dann für kurze Zeit von einer ganz anderen Seite. Es wurde kälter und kälter, und das Thermometer zeigte Temperaturen von weit unter Null Grad Celsius an. Meine Laufstrecken wurde etwas kürzer, und wenn es die Temperaturen zuließen, dann wurde Tempo gemacht. In der kalten Phase hielt ich es für vernünftiger, die Laufstrecken nicht länger als 60 Minuten bis 90 Minuten zu malträtieren und ein lockeres Lauftempo zu wählen. Dennoch durfte ich mir motivierte Sprüche, wie &#8220;Wir frieren im Auto, und der rennt mit dünnen Klamotten durch die Gegend.&#8221; anhören.</p>
<p>Auf dem Senftenberger See bildete sich eine dicke Eisschicht, welche für wenige Tage von vielen Menschen zum Spazieren, Schlittschuh laufen und Eisangeln genutzt wurde. Natürlich behielt ich auch &#8220;meine&#8221; beiden Stegangler im Auge. Diese wechselten jetzt die Stellung und gingen ihrem Hobby auf dem Eis weiterhin nach. Die Eisbader durfte ich nun auch beim kühnen Sprung ins eisige Wasser beobachten. Lange mussten Sie auf ansprechende Temperaturen für ihr Hobby warten.</p>
<p>Irgendwann wurde es wieder wärmer, meine Laufstrecken wieder länger, die Eisschicht dünner, und die beiden Angler saßen todesmutig immer noch an ihrem Eisloch und warteten auf den großen Fisch. Ich wunderte mich schon angesichts der schnell schwindenden Eisschicht, dass die beiden den Fischen nicht irgendwann Gesellschaft leisteten.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-3789" title="Laufjahr 2012 im März" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/03/laufjahr-2012-maerz.jpg" alt="Mein laufjahr 2012 im März" width="600" height="200" /></p>
<h4>Laufjahr 2012 &#8211; Im März gab es Schneeglöckchen satt</h4>
<p>Einem kurzen, winterlichen Ausflug folgte ein zeitiger Frühling. Nach Zwiebelschicht, mit gefühlten fünf Laufhosen und drei Laufjacken, folgten im März kurze Laufhose und kurzes Laufshirt. Ich durfte das Erwachen der Natur auf meinen Laufstrecken beobachten, aber nicht nur dies. Viele Menschen erwachten aus dem Winterschlaf, meine Laufstrecken wurden wieder voller, und mit der Ruhe der letzten Monate war und ist es vorbei.</p>
<p>Mein Trainingsumfang hat sich erhöht und bei einigen Einheiten auch das Tempo. Getreu dem Motto: Von nichts, kommt nichts. Ein kleiner Formtest beim <a title="3. Schneeglöckchen Lauf 2012 in Ortrand – ein Laufbericht" href="http://www.laufe-marathon.de/2012/03/28/dritter-schneegloeckchen-lauf/">Schneeglöckchenlauf in Ortrand</a> lässt mich positiv in die weitere Saison blicken. Schneeglöckchen gab es nicht nur in Ortrand, sondern fast im gesamten März. An vielen Stellen durfte ich diese kleinen, dennoch schönen Frühblüher bewundern. Und was machen die beiden Angler? Sie stehen jetzt im Wasser mit Watthosen und hoffen wohl immer noch auf den großen Fang&#8230;</p>

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		<title>Lang und Laufladen aus Berlin vorgestellt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 12:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laufladen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Artikelserie &#8211; Laufläden und Laufsportgeschäfte vorgestellt &#8211; stellt sich heute der erste Laufladen vor. Es handelt sich um den Lang und Laufladen aus Berlin. Ich hoffe in nächster Zeit folgen weitere Laufläden und Laufsportgeschäfte. Die Artikelserie ist &#8230; <a href="http://www.laufe-marathon.de/2012/03/29/lang-und-laufladen-aus-berlin-vorgestellt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Im Rahmen der Artikelserie &#8211; <a title="Laufläden und Laufsportgeschäfte " href="http://www.laufe-marathon.de/2011/10/27/laufladen-vorgestellt/">Laufläden und Laufsportgeschäfte vorgestellt</a> &#8211; stellt sich heute der erste Laufladen vor. Es handelt sich um den Lang und Laufladen aus Berlin. Ich hoffe in nächster Zeit folgen weitere Laufläden und Laufsportgeschäfte. Die Artikelserie ist eine Chance auf einzelne Laufläden aufmerksam zu machen. Es wäre schön wenn die nächsten Vorstellungen etwas umfangreicher ausfallen und bitte keine reinen Werbeschreiben. Was zeichnet Euch aus usw. &#8211; es gibt viele Möglichkeiten den eigenen Laden zu präsentieren. Nun aber zum Lang und Laufladen aus Berlin.<br />
<span id="more-3769"></span><br />
<img class="size-full wp-image-3770 alignnone" title="Lang und Laufladen" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/03/lang-laufladen-aussen.jpg" alt="Der Lang und Laufladen aus Berlin " width="400" height="266" /></p>
<h2>Lang und Laufladen&#8230;</h2>
<p>&#8230; das bedeutet mittlerweile über 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen Laufen, Leichtathletik, Triathlon und Skilanglauf.</p>
<p>Im einzelnen bieten wir in unserem Geschäft in Berlin Schuhe für das Laufen und Walken, Leichtathletikspezialschuhe, Lauf- und Funktionsbekleidung, Sporternährung, Zubehör rund ums Laufen, Sportuhren und Herzfrequenzmessgeräte, komplette Skilanglaufausrüstungen und natürlich Literatur rund um den Ausdauersport.</p>
<h3>Der Lang und Laufladen in Berlin</h3>
<p>An erster Stelle steht für uns aber immer die kompetente Beratung und ein umfassender Service für unsere Kunden. Dafür werden unsere Mitarbeiter auch einmal im Monat in den unterschiedlichsten Bereichen geschult. Bei uns soll sich jeder zuhause fühlen &#8211; ob Einsteiger oder Profiläufer. So sind auch unsere Mitarbeiter bunt gemischt: Vom Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften über A-Trainer bis hin zum Freizeit- oder Gelegenheitsläufer.</p>
<p>Seit einigen Jahren betreiben wir nun auch einen Onlineshop für Lauf- und Leichtathletikspezialschuhe. Auch hier wollen wir immer erreichbar für den Kunden sein und stehen gerne beratend zur Seite.<br />
<img class="size-full wp-image-3771 alignnone" title="Der Lang und Laufladen" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/03/lang-laufladen-innen.jpg" alt="Laufschuhe und Laufbekleidung im Laufladen" width="400" height="266" /></p>
<p>Lang &amp; Laufladen<br />
Augsburger Str. 27<br />
10789 Berlin</p>
<p>www.lang-und-lauf.de</p>
<p><em>(Artikel/Fotos wurden vom Kai/Lang &amp; Laufladen eingereicht. Die Rechte der Fotos bei der Lang &amp; Laufladen GmbH)</em></p>

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		</item>
		<item>
		<title>3. Schneeglöckchen Lauf 2012 in Ortrand &#8211; ein Laufbericht</title>
		<link>http://www.laufe-marathon.de/2012/03/28/dritter-schneegloeckchen-lauf/</link>
		<comments>http://www.laufe-marathon.de/2012/03/28/dritter-schneegloeckchen-lauf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 18:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Läufe]]></category>
		<category><![CDATA[Laufbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Schneeglöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24.03. und 25.03.2012 war es wieder soweit: Die Veranstalter des Schneeglöckchenlaufes riefen Läufer, Skater, Walker, Wanderer und Radfahrer nach Ortrand. Viele Sportler aus Nah und Fern nahmen dieses Angebot gern an, um Ortrand einen sportlichen Besuch abzustatten. Wie bereits &#8230; <a href="http://www.laufe-marathon.de/2012/03/28/dritter-schneegloeckchen-lauf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Am 24.03. und 25.03.2012 war es wieder soweit: Die Veranstalter des Schneeglöckchenlaufes riefen Läufer, Skater, Walker, Wanderer und Radfahrer nach Ortrand. Viele Sportler aus Nah und Fern nahmen dieses Angebot gern an, um Ortrand einen sportlichen Besuch abzustatten. Wie bereits in den letzten Jahren war es auch an diesem Wochenende möglich, in den unterschiedlichsten Disziplinen an den Start zu gehen. Ich möchte mich an dieser Stelle aber nur auf den läuferischen Teil beschränken, der am Samstag, dem 24.03.2012, vollzogen wurde.<br />
<span id="more-3690"></span><br />
Die Schneeglöckchen können schon den gesamten März über bewundert werden; in einigen Landstrichen sind sie sogar schon wieder verschwunden. Wer in Ortrand aufmerksam war, konnte diese kleinen Frühblüher jedoch noch an einigen Stellen  bewundern. Und wer kein Schneeglöckchen in freier Natur sah, bekam als Finisher eine Schneeglocke als Medaille um den Hals gehangen. Dafür musste am Samstag aber vorher Schweiß fließen. Zur Auswahl standen 400 Meter für die ganz Kleinen, 2 km für die etwas Größeren und 6 km, 10 km, 15 km und 30 km für die ganz Großen. Genaue Informationen über Teilnehmer und Ergebnisse gibt es auf der Website &#8211; <a title="Ergebnisse vom Schneeglöckchenlauf 2012" href="http://www.schneeglocke.de/" target="_blank">www.schneeglocke.de</a><br />
<img class="size-full wp-image-3692 alignnone" title="Schneeglöckchenlauf 2012 in Ortrand" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/03/schneegloeckchenlauf.jpg" alt="Dritter Schneeglöckchenlauf 2012 in Ortrand" width="600" height="197" /><br />
Wie man es von den Veranstaltern des LRV Hohenbocka gewohnt ist, war der Lauf professionell und liebevoll organisiert. Als Veranstaltungsort diente die Pulsnitzhalle von Ortrand, welche auch das Ziel für alle Laufstrecken bedeutete. Das hieß für alle Sportler: Zieleinlauf in der Halle, was so auch nicht überall und an jedem Tag geboten wird. Das Wetter meinte es in diesem Jahr besonders gut und die Sonne sorgte für einen wundervoll warmen Lauftag. Für den einen oder anderen Läufer war es sicherlich schon wieder etwas zu warm. Als Moderatorin fungierte RBB- Wetterfee Ulrike Fink. Persönlich nahm ich in diesem Jahr die 10 Kilometer-Laufstrecke in Angriff, die in diesem Jahr zum ersten Mal ins Laufprogramm aufgenommen wurde. Nachdem ich im letzten Jahr die 30 Kilometer beim <a title="Laufbericht vom Schneeglöckchen-Lauf 2011" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/05/06/laufbericht-vom-schneegloeckchen-lauf-2011-in-ortrand/">zweiten Schneeglöckchenlauf</a> lief, sollten dieses Mal 10 Kilometer reichen.</p>
<h2>Mein persönlicher Schneeglöckchenlauf</h2>
<p>Mein sportliches Wochenende begann um 9:30 Uhr, als die Fahrräder gesattelt wurden, um die 25 km gemütlich mit dem Rad in Richtung Ortrand zu bewältigen. Das Wetter meinte es hierbei sehr gut, die Sonne schien, und ein laues Lüftchen blies über Wald und Felder. Optimale Bedingungen also, um den Frühling läuferisch zu begrüßen. Der Veranstaltungsort empfing mich mit Musik und Farbenpracht, es wurden bekannte Läufer begrüßt und die Startunterlagen abgeholt. Dies geschah alles sehr relaxt und ohne Stress. Um 12:30 Uhr wurden bei herrlichstem Sonnenschein die 10 Kilometer-Läufer auf die Strecke geschickt. Vor dem Start gab es leider die übliche Prozedur, dass einige Nordic Walker sich im vorderen Teil des Läuferfeldes einreihten. Ehrlich, ich verstehe es nicht, und hier fehlt mir auch jegliche Logik. Um Missverständnissen vorzubeugen, ich habe nichts gegen Nordic Walking. Ganz im Gegenteil, ich finde es gut, wenn Menschen sportlich aktiv sind. Aber es wäre schön, wenn untereinander Rücksicht genommen wird. Dazu gehört eben auch, dass Nordic Walking Stöcke im engen Läuferfeld eine Unfallquelle darstellen und deshalb in meinen Augen nichts vor den Läufern zu suchen haben. Eventuell sollten Veranstalter generell darüber nachdenken, Nordic Walker separat zu starten. Erstens wird dadurch das Unfallrisiko für Läufer minimiert, und die Nordic Walker bekommen am Start eine angemessene Anerkennung, die zugegebenermaßen im Läuferfeld etwas untergehen kann.</p>
<p>Nach dem Start ging es wie immer vorn schnell zur Sache, und zwei Läufer nahmen den Platz an der Spitze ein. Ich für meinen Teil fand schnell mein Tempo. Der erste Streckenabschnitt führte über einen Feldweg, der eine Mischung aus Sand, Asphalt und Beton zu bieten hatte. Nach den ersten Kilometern war aber auch schon die Macht der Sonne zu spüren, die es in diesem Augenblick besonders gut meinte und gnadenlos auf das Läuferfeld strahlte. Für meinen Teil war es des Guten schon wieder fast zu viel, so dass ich nach zirka 4 Kilometern das Tempo etwas drosselte. Der zweite Streckenabschnitt führte am Kroppener Park entlang und später auf einem Feld und Waldweg wieder in Richtung Ortrand. Mehrere Richtungswechsel und kleinere Unebenheiten erschwerten das Laufen, machten dadurch die Strecke aber auch interessanter. Kurz vor dem Schluss musste die Laufbahn auf dem Ortrander Sportplatz umrundet werden, bevor in die Pulsnitzhalle eingelaufen wurde. Für jeden Finisher gab es eine Medaille, ein großes Bier und eine Soforturkunde mit Platzierung und Zeit.</p>
<p>Ein Fazit ist schnell getroffen: Tolle Veranstaltung, die Lust auf mehr macht und für mich einen guten Einstieg in die Laufsaison 2012 darstellt.</p>

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		<title>6. Hallenmarathon in Senftenberg &#8211; ein Laufbericht</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 19:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Läufe]]></category>
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		<category><![CDATA[Laufbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 21. und 22. Januar 2012 fand der nun schon sechste Hallenmarathon in der Senftenberger Niederlausitzhalle statt. Viele Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland fanden den Weg nach Senftenberg, um auf einer 250 Meter Laufbahn verschiedenste Strecken in &#8230; <a href="http://www.laufe-marathon.de/2012/01/24/hallenmarathon-in-senftenberg-laufbericht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Am 21. und 22. Januar 2012 fand der nun schon sechste Hallenmarathon in der Senftenberger Niederlausitzhalle statt. Viele Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland fanden den Weg nach Senftenberg, um auf einer 250 Meter Laufbahn verschiedenste Strecken in Angriff zu nehmen. Begrüßt wurden alle Läufer und Besucher mit einer liebevoll ausgeschmückten Halle. Und der äußere Eindruck sollte nicht täuschen: Auch die sechste Auflage war wieder ein Erlebnis der besonderen Art unter dem Hallendach. Da die Laufbahn nur eine gewisse Kapazität an Läufer zulässt, waren alle angebotenen Strecken auf ca. 60 &#8211; 75 Läufer limitiert. Und so war es wenig verwunderlich, dass bereits im Vorfeld fast alle Laufstrecken ausgebucht waren.<br />
<span id="more-3590"></span><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-3604" title="Hallenmarathon 2012" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/01/hallenmarathon2012.jpg" alt="Der Hallenmarathon 2012 in Senftenberg" width="400" height="267" /></p>
<h3>Ein langes Laufwochenende beim Hallenmarathon 2012 in Senftenberg</h3>
<p>Draußen war es eher ungemütlich; es regnete und war kühl. Die Halle bot aber beste Bedingungen zum Laufen, auch wenn die Hallenluft für den einen oder anderen Läufer ein Problem darstellte. Weiterhin waren die Steilkurven in der Niederlausitzhalle gewöhnungsbedürftig, und gerade bei längeren Strecken kostete es beim Überholvorgang viel Kraft. Aber die Bedingungen waren für alle Sportler gleich, und jeder musste sich auf seine Art auf diese einstellen. Für die richtige Stimmung sorgte, wie in den letzten Jahren auch, der Moderator Stefan Bräuer. Mit seinem augenscheinlichen Lieblingsausspruch: &#8220;7, 8, 9, 10 &#8211; Spitze&#8221; möchte ich auch meinen Rückblick zum Hallenmarathon 2012-Wochenende beginnen:</p>
<p><strong>250 Meter Kinderlauf (Samstag: 11 Uhr)</strong></p>
<p>Neun Kinder in Alter von zwei bis acht Jahren gingen auf die 250 Meter Runde und eröffneten durch ihren Start das Laufwochenende. Die Siegerin aus der AK 8/9  brauchte für die ganze Runde gerade einmal 48,140 Sek., was eine beachtliche Leistung für dieses Alter darstellt. Für die richtige Stimmung bei den ganz Kleinen sorgte der Moderator Stefan, der sich einiges einfallen ließ, um die jungen Sportler bei Laune zu halten. Ein Spaß für die Kinder wie auch die stolzen Eltern und Zuschauer. Nach der Siegerehrung ging es um 11:30 Uhr mit dem 10 km Lauf weiter.</p>
<p><strong>10 km (Samstag: 11:30 Uhr)</strong></p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt hatten sich mittlerweile viele Läufer in der Niederlausitzhalle eingefunden, um sich auf die jeweiligen Strecken vorzubereiten. Bei den 10 Kilometern wurde es auf der Laufbahn richtig voll, es gingen 64 Läuferinnen und Läufer auf die 40 Runden. Durch modernste Technik wurde jede Runde der Sportler gemessen; jede Rundenzeit wurde der Urkunden hinterlegt. So konnte jeder Läufer nach dem Lauf noch einmal nachvollziehen, wie schnell er/sie auf jeder einzelnen Runde war, oder wo es richtig schwierig wurde. Der schnellste Läufer war Marcel Altenburg vom SCC Berlin mit einer Zeit von 38:37 min. Bei den Frauen holte sich Franziska Kranich vom OL Görlitz mit einer Zeit von 42:12 min den Gesamtsieg.</p>
<p><strong>1 km (Samstag: 13:30 Uhr)</strong></p>
<p>Auf der 1-Kilometer-Strecke wurden drei unterschiedliche Läufe gestartet. Einmal die Jungen der Altersklassen 6-13, dann die Mädchen und Frauen und zum Schluss die Männer. Beim besten Läufer blieb die Uhr nach 4 Runden nach einer Zeit von 2:52 min stehen.</p>
<p><strong>3 km (Samstag: 14:30 Uhr)</strong></p>
<p>Richtig eng wurde es bei den 12 Runden = 3 Kilometer. Ohne modernste Zeitmesstechnik wäre hier absolut nichts gegangen. Ständige Überhol- und Überrundungsmanöver machten es den Zuschauern nicht leicht, dem Laufgeschehen zu folgen. Die Läufer hatten aber sichtlich Spaß und gaben alles im Kampf gegen die Uhr. Marc Ueberfuhr (SV Grün-Weiß Elstra) war mit einer Zeit von 10:32 min der beste Starter bei den Männern, und Karin Just von der SG Weißig 1861 war mit 12:49 die schnellste Frau. 73 Akteure nahmen die 3000 Meter unter die Laufschuhe.</p>
<p><strong>Siegerehrung der Lausitz Laufserie 2011 (Samstag: 15:30 Uhr)</strong></p>
<p>Im Rahmen des Hallenmarathons fand auch in diesem Jahr die Abschlussveranstaltung/Siegerehrung zur <strong><a title="Lausitz Laufserie" href="http://www.lausitz-laufserie.de" target="_blank">Lausitz Laufserie</a></strong> statt. Es wurden die besten Läuferinnen und Läufer der jeweiligen Altersklassen mit Urkunden und Pokalen geehrt. 25 Laufveranstaltungen wurden im Rahmen der Lausitz Laufserie 2011 durchgeführt, wobei die sieben besten Läufe jedes Sportlers gewertet wurden. Um überhaupt in die Wertung der Lausitz Laufserie aufgenommen zu werden, waren mindestens vier Läufe erforderlich. Das Vorteilhafte am Hallenmarathon in Senftenberg ist, dass gleich für die aktuelle Lausitz Laufserie 2012 Punkte gesammelt werden konnten &#8211; am Samstag und am Sonntag.</p>
<p><strong>10 km Paarlauf (Samstag: 16:30 Uhr)</strong></p>
<p>33 Paare gingen beim 10 km Paarlauf an den Start. Ziel beim Paarlauf war, dass jeder Läufer eines Paares abwechselnd einen Kilometer läuft, bis fünf Kilometer pro Läufer absolviert wurden. Daraus ergaben sich 10 km, was in der Niederlausitzhalle 40 Runden bedeutete. Das schnellste Paar kam von der LG Asics Pirna (Dietmar Müller/Thimon Bernhardt), die in einer Zeit von 32:33 min durch das Ziel gingen. Knapp dahinter folgten Martin Buchholz/Daniel Naumann in 32:35 min.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3605" title="Hallenmarathon 2012 die Siegerehrung" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/01/hallenmarathon2012-ehrung.jpg" alt="Siegerehrung vom Hallenmarathon in Senftenberg 2012" width="400" height="267" /></p>
<p><strong>Nachtmarathon (Samstag: 18:15 Uhr)</strong></p>
<p>Der Start des Marathons verschob sich um knapp 15 Minuten. In der Halle wurde es ruhiger, und die meisten Sportler, die am Vormittag und Nachmittag am Start waren, verließen die Halle in Richtung Heimat. Dennoch kann der Marathon als eigentlicher Höhepunkt bezeichnet werden. In der Halle wurde es dunkel, und die Laufbahn war nur noch durch Scheinwerfer und LED-Lichter beleuchtet. Für die Marathonis hieß es 169 Runden und 338 mal die Steilkurven der Niederlausitzhalle zu bewältigen. Vor allem für die schnellen Läufer ist die Steilkurve nach vielen Kilometern beim Überholvorgang eine besondere Herausforderung, denn die Kurve kostet Kraft, und die Sehnen und Bänder werden einer größeren Belastung unterzogen. Während des gesamten Marathons gab es Musik aus der Konserve. Bei den Männern gewann Torsten Hentschel (HSG Turbine Zittau) den Marathon mit einem Start-Zielsieg in einer fabelhaften Zeit von 2:59:18 h. Sylvia Frühauf (MCV 2010 Osnabrück) siegte bei den Frauen mit einer Zeit von 3:51:54 h.  Von 60 Marathonis, die an den Start gingen, erreichten beachtliche 55 das Ziel. Hierbei sollte noch erwähnt werden, dass vom Veranstalter eigentlich ein Zeitlimit von fünf Stunden angesetzt wurde. Dennoch durften langsamere Läuferinnen und Läufer bis zum Schluss ihren Lauf absolvieren, auch wenn der letzte Läufer nach 5:35:14 h das Ziel erreichte. Ich denke, dies ist auch nicht überall üblich, denn für die Helfer und Veranstalter hieß es nach einem langen Tag nur kurz Schlafen, um für den Sonntag wieder fit zu sein.</p>
<p>Es gibt Menschen, für die ist ein Marathon schon etwas Verrücktes, ganz zu schweigen von einem Lauf in einer Halle. Aber es gibt Sportler, die brauchen es noch extremer. So dachten sich dies auch Stefan Bicher und Bernd Kalinowski vom Team Hanka, die erst mit einigen Minuten Verspätung in Senftenberg an den Start gehen konnten. Grund dafür: Diese beiden waren bereits am Vormittag in Leipzig den Wintermarathon in 5:15:15 h gelaufen, sind danach in die Niederlaustizhalle gefahren, um am gleichen Tag einen weiteren Marathon zu absolvieren. Stefan Bicher schaffte in der Halle eine Marathonzeit von 4:14:51 Stunden und Bernd eine Zeit von 4:39:42 Stunden. Verrückt und beachtlich zugleich.</p>
<p>Kurz vor Mitternacht kehrte dann endgültig Ruhe in die Niederlausitzhalle ein, und es ging für Helfer, einige Läufer und die Veranstalter in eine verdiente, aber kurze, Nachtruhe.</p>
<p><strong>50 Kilometer (Sonntag: 8 Uhr)</strong></p>
<p>Der zweite Tag startete mit dem 50 Kilometer Lauf, was 200 Runden in der Niederlausitzhalle bedeutete. Wie in den letzten Jahren auch gingen in diesem Jahr einige Doppelstarter in das Rennen. Am Samstag noch den Nachtmarathon gelaufen, und nach wenigen Stunden Schlaf gleich noch einmal die 50 Kilometer drangehängt. Und was macht Team Hanka? Die beiden Herren gingen natürlich auch bei den 50 Kilometern an den Start und finishten diese auch. Zum Schluss gaben sie dann sogar noch ein musikalisches Ständchen. Eine super Leistung; meinen Respekt und meine Hochachtung für beide Läufer.  Aber dies soll natürlich in keinster Weise die Leistung der anderen Sportler mindern. 58 Sportler/innen finishten die 50 km. Uwe Laenger (1. FC Union Berlin) brauchte für die 200 Runden gerade einmal 3:21:34 Stunden und siegte somit auf der 50 Kilometer Strecke. Nach einem kurzen Gespräch mit Organisator Achim Weidner erfuhr ich, dass es sogar Interesse von Läufern für einen 100 Kilometer-Lauf in der Halle geben solle. Meine Meinung dazu: Ich denke, diese Strecke würde durch genügend Interessenten gebucht werden. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage,  dass es nicht wenige Läufer geben würde, die sogar 24 Stunden in der Halle laufen und dafür nach Senftenberg kommen würden.</p>
<p>Aber letztendlich muss dies alles organisiert und durchgeführt werden. Veranstaltungen wie der Hallenmarathon leben von den Helfern und Freiwilligen, und diese sind nicht unbegrenzt verfügbar. Ich denke, wer Interesse hat, den Hallenmarathon 2013 als Helfer zu unterstützen, darf sich gern bei den Veranstaltern des <strong><a title="Hallenmarathon in Senftenberg" href="http://www.hallenmarathon.de" target="_blank">Hallenmarathons</a></strong> melden. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei den Helfern der Veranstaltung bedanken, die die Läufe ordnungsgemäß über die Bühne haben gehen lassen und für das leibliche Wohl der Sportler sorgten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3606" title="Start zum 50 km - Lauf" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/01/hallenmarathon-start-50km.jpg" alt="50 km Ultralauf beim Hallenmarathon 2012" width="400" height="267" /></p>
<p><strong>5 Kilometer (Sonntag: 14 Uhr)</strong></p>
<p>Den Abschluss eines wundervollen Laufwochenendes bildete der 5 Kilometer Lauf am Sonntag. Für die 20 Runden benötigte der Gewinner Lars Krause nur 17:17:050 min. Nur einen Wimpernschlag dahinter folgte Andreas Pohle in 17:17:847 min.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Nach Gesprächen mit anderen Sportlern und meinen Eindrücken des Wochenendes bleibt nur zu sagen: Vielen Dank für dieses tolle Läuferfest. Eine perfekte und liebevolle Organisation sorgte für viel Spaß, gute sportliche Leistungen und ein Rundum-Sorglos-Wochenende. Den Hallenmarathon 2013 sollten sich Läufer schon fest im Terminplan verzeichnen. Für die Sportler war eine reichhaltige Verpflegung verfügbar, die sie während der Läufe und natürlich danach nutzen konnten. Dazu gab es Massagen, was vor allem von den Marathonis und Ultras gern genutzt wurde. Jeder Läufer erhielt eine Urkunde, und für die Platzierten in den Altersklassen gab es kleine Präsente. Dazu konnten die ganz Kleinen sich auf einer Hüpfburg austoben. Nicht zu vergessen ist die Zeitmessung, welche wieder hervorragend organisiert war, was auf einer Laufbahn von 250 Metern mit vielen Läufer nicht selbstverständlich ist. Zeit zum Verschnaufen bleibt aber für das Team von Lausitzer Sportevents nicht lange, denn Anfang Februar gibt es in Burg den beliebten <strong><a title="Frostwiesenlauf 2011 in Burg – ein Laufbericht" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/02/14/frostwiesenlauf-2011-in-burg-ein-laufbericht/">Frostwiesenlauf</a></strong>. Dort warten auf uns 10, 20 oder 30 Kilometer durch den winterlichen Spreewald.</p>
<p><em>(Fotos: Die im Artikel verwendeten Fotos wurden freundlicherweise von den Lausitzer Sportevents zur Verfügung gestellt und dürfen nicht von dieser Seite kopiert oder auf einer sonstigen Art verwendet werden. Die Rechte der Fotos liegen bei Lausitzer Sportevents.)</em></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Renntaktiken für den Laufwettkampf</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 19:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Laufwettkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Laufveranstaltungen in allen Bereichen, egal ob kurze Strecke, Marathon oder Ultrastrecken. Jeder Läufer hat seine Vorlieben und Strecken/Distanzen, die er besonders gern läuft. In vielen Regionen werden über das Jahr verteilt auch verschiedenste Laufserien und Cup-Läufe angeboten. Hierbei &#8230; <a href="http://www.laufe-marathon.de/2012/01/05/renntaktiken-fuer-den-laufwettkampf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p>Es gibt Laufveranstaltungen in allen Bereichen, egal ob kurze Strecke, Marathon oder Ultrastrecken. Jeder Läufer hat seine Vorlieben und Strecken/Distanzen, die er besonders gern läuft. In vielen Regionen werden über das Jahr verteilt auch verschiedenste Laufserien und Cup-Läufe angeboten. Hierbei geht es meist um Punkte und Platzierungen, die dann nach einem Jahr ausgewertet werden. Es gibt nicht wenige Läuferinnen und Läufer, die diese Serien sehr ernst nehmen und dafür auch intensiv trainieren. Meist werden die besten Laufwettbewerbe eines Läufers in die Wertung aufgenommen, dies ist abhängig von der Anzahl der gelaufenen Wettkämpfe. Der Ansporn ist groß endlich mal den Laufkollegen des Nachbarvereins zu überholen oder eben auch mal zum Schluss eines Laufwettkampfs, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Neben solidem Training ist in vielen Fällen unter anderem eine gute Renntaktik entscheidend, um zum Erfolg zu kommen. Doch es ist nicht immer einfach, die richtige Lauftaktik für sich selbst ausfindig zu machen.<br />
<span id="more-3540"></span></p>
<h3>Renntaktiken und meine Erfahrungen bei Laufwettbewerben</h3>
<p>Zu meiner Jugendzeit neigte ich dazu, sehr schnell zu beginnen. Als Heranwachsender hat man noch nicht so viel überlegt und ist einfach losgerannt. Deshalb darf auch die Frage erlaubt sein, ob wir erwachsenen Menschen manchmal zu viel nachdenken und unserem Erfolg dadurch im Weg stehen. Manchmal ging es mit dem schnellen Anfangstempo gut und ich konnte die gute Position, welche ich mir am Anfang erarbeitet habe, verteidigen. Oder es ging schief, dann ging es gnadenlos nach hinten. Im Ziel durfte dann ein Häufchen Elend begrüßt werden.</p>
<p>Dazu muss ich auch erwähnen, dass ich über die letzten Jahre den Eindruck habe, dass die Laufleistungen und gelaufenen Zeiten an sich in der Breite nicht mehr so schnell sind. Damals empfand ich die Leistungsdichte höher. Gründe dafür wird es viele geben. Einer ist sicherlich, dass Laufen anerkannter geworden ist, und viele Menschen einfach laufen, um sich fit zu fühlen und Spaß zu haben. Zeiten sind da meist zweitrangig.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3575" title="Renntaktik bei Laufwettbewerben" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2012/01/renntaktik.jpg" alt="Beim Laufwettkampf die richtige Renntaktik finden" width="400" height="218" /></p>
<p>Um wirklich um die ersten Plätze mitlaufen zu können, musste ich damals wirklich richtig Gas geben. Die Taktik, wenn man dies als solche überhaupt bezeichnen darf, hieß volle Kanne von Anfang bis Ende. Auch wenn es jetzt etwas derb klingen mag,  es gab Trainer, die der Meinung waren, dass man erst alles gegeben hat, wenn man im Ziel kotzt.  Zu dieser Aussage kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Aber mir stand manchmal der Mageninhalt bis zum Hals. Genau zu dieser Zeit durfte ich aber größere Erfolge feiern und das Siegerpodest bei der einen oder anderen Laufveranstaltung erklimmen.</p>
<p>Nach einer mehrjährigen läuferischen Pause ging ich bei Laufwettbewerben anders an den Start. Die Ungezwungenheit und der hundertprozentige Kampfeswille waren nicht mehr vorhanden. Meine Renntaktik nach dem Wiedereinstieg war sehr einfach: Laufe so schnell, dass du dich auch noch einigermaßen wohlfühlst &#8211; gesagt, getan. In die hintersten Reihen eingereiht und dabei die bittere Erfahrung gemacht, wie langsam gefühltes schnelles Tempo sein kann. Ich war schon deprimiert als mich Altersklassen-Läufer M60 und älter überholten. Dieser Umstand machte nicht glücklich, das Training wurde intensiver, und die Lauftaktik musste mal wieder überdacht werden.</p>
<p>Nachdem ich das Training wieder intensiver betrieb und an sehr vielen Wettkämpfen teilnahm, in einem Jahr waren es auch schon mal mehr als 50 Volksläufe, kamen auch wieder bessere Platzierungen zustande. Die Taktik hieß ab jetzt, im kontrollierten Tempo beginnen, zum Schluss das Feld aufrollen und das Tempo erhöhen. Gerade auf Distanzen ab 10 Kilometern funktionierte diese Taktik sehr gut. Es machte Spaß, einen Läufer nach dem anderen einzusammeln. Manchmal sprang dabei auch eine vordere Platzierung raus, gerade bei kleineren Laufveranstaltungen. Und ich erzielte so auch meine Bestzeiten (in meiner zweiten Laufkarriere). Zu dem Thema hatte ich mich auch schon einmal im Artikel &#8211; <strong><a title="In der Ruhe liegt der Erfolg" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/07/21/laufwettkampf-in-der-ruhe-liegt-der-erfolg/">Laufwettkampf: In der Ruhe liegt der Erfolg</a></strong>, geäußert. Auch wenn ich bis zum heutigen Tag auf diese Taktik schwöre, weiß ich auch, dass man gerade bei größeren Laufveranstaltungen mit dieser Taktik nicht ganz nach vorn kommt. Das gelänge nur, wenn man von vornherein so gut trainiert ist, dass man schon im lockeren Dauerlauf den anderen Sportlern weit überlegen ist, oder aber es muss an der eigenen Einstellung gearbeitet werden. Ihr kennt bestimmt die Läufer, die schon beim Einlaufen ein Tempo an den Tag legen, welches man selber schon als maximales Tempo ansieht und für diese Läufer ist es eben ein lockeres Traben. Jedenfalls ist die Lauftaktik ein Punkt, den ich selbst mit mir ausmachen muss und eventuell ab und an Euch über Laufe Marathon daran teilhaben lasse. Ich werde wohl wieder testen, denn es macht eben auch Spaß, vorn mit dabei zu sein.</p>
<p>Dann gibt es Laufwettkämpfe, da fehlt einfach jegliche Motivation, um sich zu quälen, lieber ganz langsam und im hinteren Läuferfeld Spaß haben und mit anderen Läufern quatschen. Diese Läufe werden bei mir auch immer mehr und diese haben auch ihre Berechtigung, aber manchmal darf es ruhig auch ein wenig mehr Tempo und Ehrgeiz sein.</p>
<p>Nach einem kleinen Ausflug in meine Laufwelt möchte ich jetzt noch einige Taktiken vorstellen, die im Laufwettbewerb angewendet werden können.</p>
<h4>Renntaktiken für Laufwettbewerbe vorgestellt</h4>
<p><strong>Schnelles Tempo vom Start an</strong><br />
Vorn an der Startlinie eingereiht und mit dem Startschuss alles raushauen, was in einem steckt. An guten Tagen klappt es, und an weniger guten Tagen wird es nicht funktionieren. Voraussetzung ist natürlich ein guter Trainingszustand mit angemessener Grundschnelligkeit. Ein bekannter Laufkollege meinte mal zu mir: Versuche immer mit der Spitze mitzulaufen. Am Anfang schaffste einen Kilometer, beim zweiten Wettkampf zwei Kilometer und irgendwann hast Du die Wettkampfhärte und bist im Ziel ganz vorn dabei. Ehrlich gesagt finde ich diesen Vorschlag gar nicht so schlecht&#8230;</p>
<p><strong>Im ruhigen Tempo beginnen und das Lauftempo steigern</strong><br />
Bei dieser Renntaktik ist es möglich, dass man gerade am Anfang eine noch bessere Platzierung und Zeit durch einen zu zaghaften Start verspielt. Gute Leistungen sind auf alle Fälle möglich und es ist sehr motivierend, wenn das Lauffeld von hinten aufgerollt wird.</p>
<p><strong>Gleichmäßiges Lauftempo vom Start bis zum Ziel</strong><br />
Mit dieser Renntaktik geht man auf Nummer sicher und möchte kein Risiko eingehen, gerade bei ganz langen Strecken, wie Marathon und mehr, kann dies zum Erfolg führen.</p>
<p><strong>Mit dem Tempo spielen</strong><br />
Diese Renntaktik kann vor allem für Läufer interessant sein, die sich mit gleichstarken Läufern messen. Während des Rennens immer mal das Tempo anziehen und wieder verschleppen, schauen wie die Gegner darauf reagieren und dadurch einen Eindruck gewinnen, wie es um die Form der anderen Läufer am jeweiligen Tag bestellt ist. Diese Lauftaktik kann im hügligen Gelände sehr effektiv, aber auch kräftezehrend sein.</p>
<p><strong>Sich an die Konkurrenz halten und diese dadurch verunsichern</strong><br />
Wenn man von der eigenen Leistung überzeugt ist, kann man sich auch hinter der Konkurrenz einreihen. Nicht jeder Läufer mag den Atem der Konkurrenz hinter sich, einige Läufer fühlen sich verunsichert oder werden verleitet, ein zu hohes Tempo anzuschlagen.</p>
<p>Dies sind nur einige Vorschläge, die mir so in den Sinn gekommen sind. Da gibt es sicherlich noch viele weitere Möglichkeiten. Mit welcher Lauftaktik hattet Ihr bisher den größten Erfolg und was empfindet Ihr für Euch am besten, wenn es um Zeiten und Platzierungen geht?</p>

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