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	<title>Laufe Marathon &#187; Marathon</title>
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	<description>Laufen, Marathon und Ultralauf</description>
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		<title>Spreewald-Marathon vom 20.04.-22. April 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 19:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Spreewaldmarathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht mehr lange und die Laufsaison 2011 ist Geschichte. Die Laufsaison 2012 hält für alle Läuferinnen und Läufer wieder interessante und vielversprechende Läufe bereit. Egal ob kurze Strecken, Laufserien oder Marathons, für jeden Geschmack ist was dabei. Wer zum Beispiel mal in der Halle einen Marathon laufen möchte sollte sich beeilen, denn für den Hallenmarathon in Senftenberg im Januar gibt es kaum noch Startplätze, da der Platz auf der Laufbahn beschränkt ist. Aber es darf auch auf kürzeren Strecken in der Halle auf einer 250 [...]]]></description>
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<p>Nicht mehr lange und die Laufsaison 2011 ist Geschichte. Die Laufsaison 2012 hält für alle Läuferinnen und Läufer wieder interessante und vielversprechende Läufe bereit. Egal ob kurze Strecken, Laufserien oder Marathons, für jeden Geschmack ist was dabei. Wer zum Beispiel mal in der Halle einen Marathon laufen möchte sollte sich beeilen, denn für den <a title="Hallenmarathon 2012 in Senftenberg, eine erste Vorschau" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/09/20/hallenmarathon-2012-in-senftenberg/">Hallenmarathon in Senftenberg</a> im Januar gibt es kaum noch Startplätze, da der Platz auf der Laufbahn beschränkt ist. Aber es darf auch auf kürzeren Strecken in der Halle auf einer 250 Meter Laufbahn gelaufen werden. Die Veranstalter des Hallenmarathons haben aber das Jahr 2012 auch noch andere Veranstaltungen in der Planung, dazu gehört der Frostwiesenlauf am 12. Februar 2012 in Burg oder auch der Schneeglöckchen-Lauf im März. Aber ein besonderer Höhepunkt ist die zehnte Auflage des Spreewaldmarathons 2012 vom 20.04. &#8211; 22.04.2012. Hier gibt es an drei Tagen das volle sportliche Programm für Skater, Radfahrer, Läufer, Walker und Paddler.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-3353" title="Spreewaldmarathon 2012" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/11/spreewaldmarathon2012.jpg" alt="Spreewaldmarathon 2012 ein erster Vorbericht" width="400" height="250" /></p>
<h2>Spreewaldmarathon in Burg</h2>
<p>2011 fand die neunte Auflage vom <strong><a title="Spreewald-Marathon 2011: Ein Laufbericht" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/04/24/spreewald-marathon-2011-ein-laufbericht/">Spreewaldmarathon</a></strong> in Burg statt. Es war eine erfolgreiche Laufveranstaltung, für die es viele lobende Worte von den einzelnen Sportlern gab. Auch für das Jahr 2012 haben die Verantwortlichen wieder einiges geplant. Bevor am Sonntag, dem 22. April, um 10:30 Uhr der Marathon, der Halbmarathon und die 10 Kilometer für die Läuferinnen und Läufer gestartet werden, gilt es ab Freitag schon einiges im Spreewald zu erleben. So findet am Samstag um 20:30 Uhr in Burg zum Jubiläum ein Nacht-Lauf statt. Die Strecke führt über 5 Kilometer ohne Zeitmessung. Abgerundet wird der Nachtlauf durch ein Feuerwerk. Marathonläufer, die am Sonntag an den Start gehen, können den Lauf nochmal zum lockern nutzen. Aber auch für nicht so trainierte Sportler bietet dieser Lauf gute Möglichkeiten, ohne zeitlichen Druck etwas zu leisten, denn 5 Kilometer müssen auch erstmal geschafft werden. Weitere Informationen zu allen Disziplinen wie Radfahren, Skaten, Wandern, Laufen, Paddeln gibt es auf der Website &#8211; <a title="Spreewaldmarathon" href="http://www.spreewaldmarathon.de" target="_blank">www.spreewaldmarathon.de</a></p>
<p>Der Marathon führt durch den Spreewald auf einem Rundkurs, der zweimal bewältigt werden muss. Die Strecke ist abwechslungsreich und es gibt genügend Verpflegung und Stimmung auf der Strecke. Es ist möglich, schnelle Zeiten zu laufen; die einzigen Erhebungen auf der Strecke sind die Brücken über die Fließe, was aber kaum ein Problem darstellt. Die Limitzeit beträgt 5:30 h. Bis zum 20. Dezember 2011 gelten noch die günstigen Startgebühren, danach wird die Gebühr in einzelnen Staffelungen erhöht. Das Marathonwochenende im Spreewald verspricht eine ganze Menge und Laufe Marathon bleibt dran und berichtet im Vorfeld über den aktuellen Stand der Vorbereitung.</p>

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		<title>Gute Gründe (k)einen Marathon zu laufen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 17:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Königsdisziplin Marathon hat ihren Reiz immer noch nicht verloren, auch wenn die Zahl der Marathonläufer rückgängig ist. Es haben sich große Marathon-Veranstaltungen etabliert, die meist nach wenigen Tagen und Monaten ausgebucht sind, egal wie hoch die Preisspirale gedreht wird. Freunde von großen Stadt-Marathons werden genauso gut bedient wie Läuferinnen und Läufer, die es lieber ruhig und gemütlich in familiärer Atmosphäre mögen. Viele kleine Marathons brauchen kein großes Event und punkten mit einer tollen landschaftlichen Strecke. Aber was macht die Faszination Marathon aus? Jeder Mensch [...]]]></description>
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<p>Die Königsdisziplin Marathon hat ihren Reiz immer noch nicht verloren, auch wenn die Zahl der Marathonläufer rückgängig ist. Es haben sich große Marathon-Veranstaltungen etabliert, die meist nach wenigen Tagen und Monaten ausgebucht sind, egal wie hoch die Preisspirale gedreht wird. Freunde von großen Stadt-Marathons werden genauso gut bedient wie Läuferinnen und Läufer, die es lieber ruhig und gemütlich in familiärer Atmosphäre mögen. Viele kleine Marathons brauchen kein großes Event und punkten mit einer tollen landschaftlichen Strecke. Aber was macht die Faszination Marathon aus?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3339" title="(K)einen Marathon laufen" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/11/einen-marathon-laufen.jpg" alt="Gute Gründe (k)einen Marathon zu laufen" width="400" height="250" /></p>
<p>Jeder Mensch hat seine eigene Interpretation. Ich möchte die Sache mal etwas genauer &#8211; mit einem Schmunzeln im Gesicht &#8211; unter die Lupe nehmen und einige Gründe aufzählen, die Menschen begeistern oder auch abschrecken können, möglicherweise aus Furcht vor den 42,195 Kilometern oder einfach nur aus Respekt vor der Distanz. Respekt ist meines Erachtens der erste Schritt zum Erfolg.</p>
<h2>Viele gute Gründe (k)einen Marathon zu laufen</h2>
<ul>
<li>Ihr habt 42,195 Kilometer Zeit, den eigenen Schweinehund zu bekämpfen.</li>
<li>Der Marathon zeigt Euch, was Euer Geist und Euer Köper in der Lage ist zu leisten, wenn es es auch wirklich wollt.</li>
<li>Marathonläufer/innen sehen einfach sexy aus und haben viele Charme (oder ist hier jemand anderer Meinung?)</li>
<li>Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit leckeren Speisen wie Bananen und Riegeln an den Verpflegungsstellen vollzustopfen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.</li>
<li>Ihr habt genügend Zeit, darüber nachzudenken, was für einen Schwachsinn Ihr gerade verzapft und im Inneren besteht die Möglichkeit, ein für alle Male zu schwören, einmal und nie, nie wieder&#8230; (meist ist dieser Wunsch nach 1-2 Tagen aber spurlos verschwunden und es wird für den nächsten Marathon gemeldet)</li>
<li>Es besteht die Möglichkeit, mit anderen Läufern 42,195 Kilometer lang zu reden; so manche Lebensgeschichte plus Familienhistorie wurden schon auf einem Marathon ausgetauscht. Aber nicht jeder mag den Talk auf der Strecke oder es fehlt einfach die Kraft dazu.</li>
<li>Es besteht die einmalige Möglichkeit, dem Mann mit dem Hammer zu begegnen. Solltet Ihr ihn nicht treffen, dann unbedingt für den nächsten Marathon weniger trainieren und alle Verpflegungsstellen auslassen. Ich verspreche Euch, das Treffen bleibt unvergesslich, daran denkt Ihr noch in einigen Jahren. Aber wer die Begegnung überstanden hat, muss nichts mehr fürchten.</li>
<li>Bei den Stadtmarathons gehört die Straße Euch und den anderen Läuferinnen und Läufern. Wo sonst Autos ihre Kräfte messen und Fußgänger kaum Chancen haben, seid Ihr der König/Königin des Asphalts; ein erhabenes Gefühl, wenn Autofahrer ins Lenkrad beißen und an einer Absperrung den &#8220;verrückten&#8221; Marathonis die Straße überlassen müssen.</li>
<li>Der Partner/die Partnerin platzt vor Stolz auf Euch oder erklärt Euch endgültig für verrückt.</li>
<li>Ihr habt am Tag nach dem Marathon gute Gründe, den Arbeitskollegen zu erklären, warum Ihr statt der Treppe in die erste Etage den Fahrstuhl benutzt.</li>
<li>Wer das Ziel erreicht, darf auf sich stolz sein, denn Ihr habt was Großes geschafft, egal ob es der erste oder hundertste Marathon ist. Kein Lauf ist wie der andere.</li>
</ul>
<div>Sicherlich ist diese Liste erweiterbar. Wer Anregungen dazu hat, ist aufgerufen, sich gern zu beteiligen.</div>

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		<title>Frankfurt Marathon 2011 ein Vorbericht</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 12:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt Marathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, dem 30. Oktober 2011, wird der BMW Frankfurt Marathon am Messeturm gestartet. Der Marathon in Frankfurt erfreut sich sehr großer Beliebtheit, was vor allem daran zu erkennen ist, dass Nachmeldungen nicht mehr möglich sind. Die 30. Auflage des Frankfurt Marathons ist mit 15 000 Teilnehmern schon lange ausgebucht. Für viele Läuferinnen und Läufer wird der Marathon in Frankfurt der krönende Abschluss der Laufsaison 2011. Neben einer Großzahl an Breitensportlern sind auch viel Prominenz und Eliteläufer am Start. Als Zuschauer darf man gespannt sein, [...]]]></description>
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<div id="attachment_3251" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-3251" title="Frankfurt Marathon" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/10/bridge-skyline-frankfurt.jpg" alt="Frankfurt Marathon die Skyline" width="400" height="267" /><p class="wp-caption-text">Ein Blick von der Alten Brücke auf die Skyline von Frankfurt</p></div>
<p>Am Sonntag, dem 30. Oktober 2011, wird der BMW Frankfurt Marathon am Messeturm gestartet. Der Marathon in Frankfurt erfreut sich sehr großer Beliebtheit, was vor allem daran zu erkennen ist, dass Nachmeldungen nicht mehr möglich sind. Die 30. Auflage des Frankfurt Marathons ist mit 15 000 Teilnehmern schon lange ausgebucht. Für viele Läuferinnen und Läufer wird der Marathon in Frankfurt der krönende Abschluss der Laufsaison 2011. Neben einer Großzahl an Breitensportlern sind auch viel Prominenz und Eliteläufer am Start. Als Zuschauer darf man gespannt sein, welche Zeiten im Spitzenfeld erreicht werden. Dabei haben die Frankfurter die Möglichkeit, hautnah an der Strecke zu stehen und die Marathonis zu bejubeln. Aber auch im TV gibt es knapp vier Stunden Live-Marathon, die Übertragung erfolgt vom hr fernsehen.</p>
<p>Die Zuschauer an der Strecke haben die Möglichkeit, auf zwei Videoleinwänden den Verlauf des Marathons aktuell zu verfolgen. Dazu gibt es noch viele andere Dinge am Rande des Frankfurt Marathons 2011 zu erleben. Musikbands sorgen für Stimmung und ein Kinderprogramm unterhält auch die Kleinsten.</p>
<h2>Zeitstatistik des Frankfurt Marathons</h2>
<p>Neben den großartigen Leistungen, die jeder einzelne Sportler beim Absolvieren eines Marathons vollbringt, wird natürlich auch auf die Topleistungen geschaut. Für viele große Stadtmarathons sind die gelaufenen Zeiten der Elite ein Aushängeschild. An dieser Stelle mal eine kleine Sammlung der besten gelaufenen Zeiten, die je beim Frankfurt Marathon erreicht wurden:</p>
<p><strong>MÄNNER &#8211; gelaufene Zeiten beim Frankfurt Marathon bis 2010</strong><br />
2:04:57 Wilson Kipsang, KEN 2010<br />
2:06:14 Gilbert Kirwa, KEN 2009<br />
2:06:23 Robert K. Cheruiyot, KEN 2009<br />
2:06:31 Tadese Tola, ETH 2010<br />
2:07:04 Elias Chelimo, KEN 2010<br />
2:07:05 William Kiplagat, KEN 2009<br />
2:07:11 Philip Sanga, KEN 2010<br />
2:07:21 Robert K. Cheruiyot, KEN 2008<br />
2:07:58 Wilfred Kigen, KEN 2007<br />
2:08:11 Hosea Rotich, KEN 2007</p>
<p><strong>FRAUEN &#8211; gelaufene Zeiten beim Frankfurt Marathon bis 2010</strong><br />
2:23:25 Caroline Kilel, KEN 2010<br />
2:23:44 Dire Tune, ETH 2010<br />
2:24:07 Agnes Kiprop, KEN 2010<br />
2:25:10 Isabellah Andersson, SWE 2010<br />
2:25:12 Alevtina Biktimirova, RUS 2005<br />
2:25:27 Mare Dibaba, KEN 2010<br />
2:26:01 Luminita Zaituc, GER 2001<br />
2:26:22 Sabrina Mockenhaupt, GER 2008<br />
2:26:23 Hilda Kibet, NED 2010<br />
2:26:26 Marleen Renders, BEL 2005</p>
<p>Wie die Statistik zeigt, wurden Weltklasse Marathonzeiten in den letzten Jahren erreicht und dies dürfte auch in diesem Jahr wieder zu erwarten sein. Es wäre natürlich toll, wenn auch deutsche Läuferinnen und Läufer mitmischen könnten.</p>
<h2>Deutsche Läuferinnen und Läufer beim Frankfurt Marathon</h2>
<p>Die olympischen Spiele 2012 in London stehen vor der Tür und es gibt nicht mehr viele Möglichkeiten, um die geforderte Norm zu schaffen. Die Zeitvorgabe des Deutschen Leichtathletik Verbandes ist auf 2:30 h bei den Frauen und 2:12 h bei den Männern festgesetzt. Gerade die Zeit bei den Männern wird bei den in den letzten Jahren gezeigten Leistungen schwer zu erreichen sein.</p>
<p>So lag zum Beispiel die deutsche Jahresbestzeit bei den Männern im Marathon 2010 bei 2:17:17 h, von Falk Cierpinski in Düsseldorf gelaufen. Und 2011 reichte es bisher gerade mal zu 2:19:03 h, die von Markus Weiß-Latzko erzielt wurde. Zeiten, die sich nicht einmal in der Nähe der geforderten Norm bewegen.</p>
<div id="attachment_3252" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-3252" title="Sabrina Mockenhaupt" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/10/sabrina-mockenhaupt.jpg" alt="Sabrina Mockenhaupt beim Frankfurt Marathon" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Sabrina Mockenhaupt im Ziel beim Frankfurt Marathon 2008</p></div>
<p>Zu den aussichtsreichsten deutschen Starterinnen gehört Sabrina Mockenhaupt, die 2008 den Frankfurt Marathon schon für sich entscheiden konnte, mit einer Klasse Zeit von 2:26:22 h. Eine weitere Kandidatin für London ist Susanne Hahn. Bei den Männern wollen sich Andre Pollmächer und Jan Fitschen beweisen; ob dies wirklich gelingt bleibt abzuwarten.</p>
<p>Weitere Informationen und Neuigkeiten zum 30. BMW Frankfurt Marathon 2011 gibt es auf der Website: <a title="BMW Frankfurt Marathon 2011" href="http://www.bmw-frankfurt-marathon.com" rel="nofollow" target="_blank"><strong>www.bmw-frankfurt-marathon.com</strong></a></p>
<p><em>(Fotos: Copyright Veranstalter/BMW Frankfurt Marathon)</em></p>

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		<title>Dresden Marathon 2011 und die Marathonmesse</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 07:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden Marathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dresden Marathon ist Geschichte und für den Veranstalter sowie der Stadt Dresden und den Läuferinnen und Läufer war es ein tollen Erlebnis. Leider konnte ich am Sonntag nicht dabei sein, so das ein ausführlicher Laufbericht nicht möglich ist. Dafür gab es für mich etwas Marathonluft am Samstag auf der Marathonmesse im Congress Center. Viele bekannte Hersteller und Laufläden stellten Ihre Produkte vor und boten diese zum kauf an. Wie oft auf Marathonmessen konnte hier und da das eine Schnäppchen gemacht werden, egal ob Laufschuhe, [...]]]></description>
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<p>Der Dresden Marathon ist Geschichte und für den Veranstalter sowie der Stadt Dresden und den Läuferinnen und Läufer war es ein tollen Erlebnis. Leider konnte ich am Sonntag nicht dabei sein, so das ein ausführlicher Laufbericht nicht möglich ist. Dafür gab es für mich etwas Marathonluft am Samstag auf der Marathonmesse im Congress Center. Viele bekannte Hersteller und Laufläden stellten Ihre Produkte vor und boten diese zum kauf an. Wie oft auf Marathonmessen konnte hier und da das eine Schnäppchen gemacht werden, egal ob <strong><a title="Laufschuhe" href="http://www.laufe-marathon.de/laufschuhe-ueberblick/">Laufschuhe</a></strong>, Laufhosen oder andere Laufutensilien. Dazu kam noch die Präsentation vieler Lauf-und Marathonveranstalter die Ihre Veranstaltungen an eigenen Ständen vorstellten.</p>
<p>Zu den Präsentatoren gehörten zum Beispiel der Oberelbe Marathon, Spreewald Marathon, Regensburg Marathon, Salzburg Marathon, Rennsteiglauf oder auch der Prag Marathon. Also viele Möglichkeiten neue Informationen zu sammeln und auch schon die eine oder andere Laufveranstaltungen ins Visier für die Laufsaison 2012 zu nehmen.</p>
<h2>Dresden Marathon 2011 einige Impressionen von der Marathonmesse</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3237" title="Dresden Marathon 2011" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/10/dresden-marathon1.jpg" alt="Dresden Marathon 2011 Siegerpodest" width="350" height="233" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3238" title="Dresden" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/10/dresden-elbe.jpg" alt="Die Elbe in Dresden" width="350" height="233" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3239" title="Dresden Marathon die Messe" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/10/dresden-marathon-messe1.jpg" alt="Die Messe beim Marathon in Dresden" width="350" height="233" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3240" title="Marathonmesse" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/10/dresden-marathon-messe2.jpg" alt="Marathonmesse 2011 in Dresden" width="350" height="233" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3241" title="Marathonmesse 2011 beim Marathon" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/10/dresden-marathon-messe3.jpg" alt="Marathon 2011 in Dresden die Messe" width="350" height="233" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3242" title="Marathonmesse in Dresden" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/10/dresden-marathon-messe4.jpg" alt="Viel Werbung beim Marathon und der Messe" width="350" height="233" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3243" title="Mizuno beim Marathon in Dresden" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/10/dresden-marathon-messe5.jpg" alt="Der Mizuno-Stand beim Dresden Marathon 2011" width="350" height="233" /></p>

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		<title>Dresden Marathon 2011 ein Vorbericht</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 09:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 23. Oktober 2011 ist es wieder soweit: In Dresden wird die dreizehnte Ausgabe des Dresden Marathons gestartet. Der Dresden Marathon zieht in jedem Jahr viele Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland an. Im Rahmen des Dresden Marathons werden Laufstrecken von 4,2 Kilometern (Mini-Marathon); 10 Kilometern (AOK 10 km-Lauf); Halbmarathon und der Morgenpost Dresden Marathon angeboten. Der Start des Dresden Marathons erfolgt am 23. Oktober 2011 um 10:00 Uhr auf der Ostra-Allee. Laut der Starterliste der Dresden Marathon Website sind (Stand: eine Woche [...]]]></description>
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<p>Am 23. Oktober 2011 ist es wieder soweit: In Dresden wird die dreizehnte Ausgabe des Dresden Marathons gestartet. Der Dresden Marathon zieht in jedem Jahr viele Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland an. Im Rahmen des Dresden Marathons werden Laufstrecken von 4,2 Kilometern (Mini-Marathon); 10 Kilometern (AOK 10 km-Lauf); Halbmarathon und der Morgenpost Dresden Marathon angeboten. Der Start des Dresden Marathons erfolgt am 23. Oktober 2011 um 10:00 Uhr auf der Ostra-Allee.</p>
<p>Laut der Starterliste der Dresden Marathon Website sind (Stand: eine Woche vor dem Marathon) 1380 Teilnehmer für den Marathon; 3225 Teilnehmer für den Halbmarathon; 1996 Teilnehmer für den 10 Kilometer Lauf und 283 Teilnehmer für den Mini-Marathon von 4,2 Kilometern gemeldet.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-3119" title="Dresden Marathon " src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/10/dresden-marathon.jpg" alt="Dresden Marathon 2011 Vorbericht" width="400" height="267" /><br />
Der bisherige Streckenrekord beim Dresden Marathon wird bei den Männern von Phaustin Baha Sulle (TAN) mit 2:13:03 h gehalten und bei den Frauen von Aniela Nikiel (POL) mit 2:35:11 h. Aber diese Zeiten sind für den Großteil der Teilnehmer des Dresden Marathons unvorstellbar und auch nicht das Ziel. Für die meisten Teilnehmer gilt es, Spaß zu haben und gesund das Ziel zu erreichen. Für den Fun am Sonntag, dem 23. Oktober 2011, wird eine abwechslungsreiche Strecke durch Dresden sorgen. Die Strecke führt an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt Dresden vorbei, wie Zwinger, Semperoper, Brühlsche Terrassen, Großen Garten oder Japanisches Palais. Weitere Informationen zum Dresden Marathon gibt es auf der Website: <a title="Dresden Marathon 2011" href="http://www.dresden-marathon.com" rel="nofollow" target="_blank">www.dresden-marathon.com</a>.</p>
<p><em>(Foto von © Pressebilder Dresden Marathon)</em></p>

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		<title>Hallenmarathon 2012 in Senftenberg, eine erste Vorschau</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 11:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Läufe]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Hallenmarathon]]></category>
		<category><![CDATA[Senftenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Herbst-Marathons sind noch im vollen Gange und dies wird bis Ende Oktober auch anhalten. Die großen Klassiker in den deutschen Großstädten stehen vor der Tür, dennoch dürfte der eine oder andere Läufer auch schon auf die nächste Laufsaison blicken. Es gibt so viele tolle und einzigartige Laufveranstaltungen, da ist es nicht immer einfach, eine neue läuferische Herausforderung zu finden. Der Hallenmarathon in Senftenberg (eine Stadt in der Lausitz) am 21./22. Januar 2012 gehört sicherlich zu einem Geheimtipp im Winter für Marathonläufer und Ultras. Aber [...]]]></description>
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<p><img class="size-full wp-image-2947 alignnone" title="Hallenmarathon 2011" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/09/hallenmarathon-10km-start.jpg" alt="Hallenmarathon 2011, der 10 km Start" width="400" height="300" />Die Herbst-Marathons sind noch im vollen Gange und dies wird bis Ende Oktober auch anhalten. Die großen Klassiker in den deutschen Großstädten stehen vor der Tür, dennoch dürfte der eine oder andere Läufer auch schon auf die nächste Laufsaison blicken. Es gibt so viele tolle und einzigartige Laufveranstaltungen, da ist es nicht immer einfach, eine neue läuferische Herausforderung zu finden. Der <strong><a title="6. Hallenmarathon in Senftenberg – ein Laufbericht" href="http://www.laufe-marathon.de/2012/01/24/hallenmarathon-in-senftenberg-laufbericht/">Hallenmarathon in Senftenberg</a></strong> (eine Stadt in der Lausitz) am 21./22. Januar 2012 gehört sicherlich zu einem Geheimtipp im Winter für Marathonläufer und Ultras. Aber auch Freunde der kurzen Strecke kommen auf Ihre Kosten.</p>
<p>2011 gab es in der Niederlausitzhalle in Senftenberg die fünfte Auflage des Hallenmarathons, der am Abend um 18 Uhr gestartet wurde. Davor gab es mehrere Läufe von 250 Meter bis 10 Kilometer über den ganzen Tag verteilt, so hatten nicht nur Marathonläufer ihre Freude in der Halle. Am Sonntag durften die Ultras über 50 Kilometer die Halle zum Glühen bringen. Insgesamt waren 350 Läuferinnen und Läufer an dem Laufwochenende im Januar in Senftenberg zugange. Davon gingen 48 Läufer<br />
am Samstag auf die Marathondistanz beim Hallenmarathon. Am Sonntagmorgen gingen 47 Ultras an den Start, wobei einige Ultras die Doppelbelastung suchten und am Samstag den Marathon und Sonntag die 50 Kilometer liefen und finishten. Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung von Antje Müller, die innerhalb von 17 Stunden zwei neue Streckenrekorde über den Marathon und über die 50 Kilometer erzielte.</p>
<p>Da die Lauffläche nur einen begrenzten Platz bietet, waren die einzelnen Strecken limitiert. Laufe Marathon berichtete bisher von dem <strong><a title="Hallenmarathon 2010 in Senftenberg" href="http://www.laufe-marathon.de/2010/01/17/hallenmarathon-2010-in-senftenberg/">Hallenmarathon 2010</a></strong> (damals nur von den kürzeren Strecken) und dem <a title="Hallenmarathon 2011 in Senftenberg – Bericht" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/01/24/hallenmarathon-2011-in-senftenberg-bericht/"><strong>Hallenmarathon 2011</strong></a>.</p>
<h2>Hallenmarathon: Was ist so besonders?</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2948" title="Niederlausitzhalle beim Hallenmarathon" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2011/09/hallenmarathon-am-tag.jpg" alt="Ein Blick auf die Halle beim Hallenmarathon" width="400" height="267" /><br />
Die Niederlausitzhalle ist eine große Sporthalle, die zu Zeiten der DDR große Sportveranstaltungen wie Fußballturniere und Leichtathletik Veranstaltungen erlebt hat. Hier wurden im Winter die DDR-Meisterschaften in der Halle für Leichtathleten durchgeführt. Eine Runde auf der Laufbahn beträgt 250 Meter, dies bedeutet 169 Runden für den Marathon und 200 Runden für die 50 Kilometer Läufer. Der Hallenmarathon stärkt die eigene Willenskraft, denn es ist schon eine große Herausforderung, mehrere Runden unter dem Hallendach zu laufen. Dazu Kommt, dass in jeder Runde zwei steilansteigende Kurven zu bewältigen sind. Gerade für schnelle Läufer ist dadurch das Überholen nicht immer einfach und bringt eine besondere Belastung mit sich.</p>
<p>Dennoch wurden in den letzten Jahren super Zeiten von den besten Akteuren beim Hallenmarathon abgeliefert:</p>
<p><strong>Hallenmarathon in Senftenberg die Streckenrekorde</strong></p>
<ul>
<li>50 km Herren &#8211; Gerald Faust (ebm.papst Team Hohenlohe) in 03:30:57 h (2011)</li>
<li>50 km Damen &#8211; Antje Müller (LC Auensee Leipzig) in 04:16:03 h (2011)</li>
<li>Marathon Herren &#8211; Falko Schenk (RSV Werner Otto Berlin) 02:49:21 h (2008)</li>
<li>Marathon Damen &#8211; Antje Müller (LC Auensee Leipzig) 03:22:24 h (2011)</li>
</ul>
<h2>6. Hallenmarathon in Senftenberg am 21./22. Januar 2012</h2>
<p>Die ersten Anmeldungen für den Hallenmarathon 2012 hat der Veranstalter angenommen und es gilt wie immer: Rechtzeitig anmelden, den die einzelnen Startplätze sind begrenzt. Für Läufer, die einen weiten Anfahrtsweg haben, gibt es die Möglichkeit, eine Übernachtung in der Halle zu buchen, es sind keine 100 Meter von der Laufbahn bis zum Bett. Der Hallenmarathon oder auch Nachtmarathon wird um 18 Uhr am Samstag, dem 21.01.2012, gestartet, die Limitzeit beträgt 5 Stunden. Der Ultralauf über 50 Kilometer wird am Sonntag, dem 22.01.2012, um 8 Uhr gestartet, hier beträgt die Limitzeit 6 Stunden.</p>
<p>Am Samstag gibt es ab Vormittag auch die Strecken von 250 Meter, 1 km, 3 km, 10 km, eine Staffel und dazu die Auswertung der Lausitz Laufserie 2011.</p>
<p>Weitere Informationen und Anmeldungen auf: <a title="Marathon in der Halle" href="http://www.hallenmarathon.de" target="_blank"><strong>www.hallenmarathon.de</strong></a></p>
<p><em>(Sie möchten auch einen Vorbericht über Ihre Laufveranstaltung, dann nehmen Sie Kontakt zu mir auf.)</em></p>

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		<title>Marathon laufen bei Hitze</title>
		<link>http://www.laufe-marathon.de/2011/05/06/marathon-laufen-bei-hitze/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 15:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wetter kann sich ein Marathonläufer nicht aussuchen. Meist werden die einzelnen Läufe schon viele Monate vorher angemeldet und vor allem auch geplant. Die Planung eines Marathons ist vor allem dann notwendig, wenn es um Platzierungen oder Bestzeiten geht. In den Monaten Mai &#8211; September kann es dabei auch schon mal passieren, dass bei Hitze ein Marathon gelaufen werden &#8220;muss&#8221;. Schlechte Vorbereitung auf die Temperaturen kann negative Folgen für den Lauf und noch schlimmer für den eigenen Körper bedeuten. In den Artikeln Marathon im Sommer [...]]]></description>
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<p>Das Wetter kann sich ein Marathonläufer nicht aussuchen. Meist werden die einzelnen Läufe schon viele Monate vorher angemeldet und vor allem auch geplant. Die Planung eines Marathons ist vor allem dann notwendig, wenn es um Platzierungen oder Bestzeiten geht. In den Monaten Mai &#8211; September kann es dabei auch schon mal passieren, dass bei Hitze ein Marathon gelaufen werden &#8220;muss&#8221;. Schlechte Vorbereitung auf die Temperaturen kann negative Folgen für den Lauf und noch schlimmer für den eigenen Körper bedeuten. In den Artikeln <strong><a title="Marathon im Sommer laufen" href="http://www.laufe-marathon.de/2010/07/07/marathon-im-sommer-laufen/">Marathon im Sommer laufen</a></strong> und <strong><a title="Laufen im Sommer" href="http://www.laufe-marathon.de/2009/07/06/laufen-im-sommer/">Laufen im Sommer</a></strong> bin ich auf das Thema Laufen bei Hitze schon einmal eingegangen. Heute nun möchte ich <strong>12 Tipps für den Marathon bei Hitze</strong> geben.</p>
<h2>Marathon bei Hitze</h2>
<ul>
<li>Im Vorfeld des Marathons viel trinken; dies gilt aber nicht nur für den Marathon bei Hitze, auch sonst ist das Zuführen von Flüssigkeit in Form von Wasser, Saftschorlen usw. unabdingbar &#8211; Kaffee und Alkohol entziehen dem Körper Wasser und sind nicht empfehlenswert.</li>
<li>Vor dem Start des Marathons solange wie möglich an einem schattigen Ort aufhalten</li>
<li>Wenn die Möglichkeit besteht, dann vor dem Marathon noch einmal kühl abduschen, um den Körper richtig zu erfrischen.</li>
<li>Leichte, atmungsaktive Laufbekleidung ist bei Hitze sehr wichtig.</li>
<li>Bei starker Sonneneinstrahlung das Gesicht, die Beine, Arme und den Nacken mit einer Sonnencreme schützen. Dabei auf den Sonnenschutzfaktor achten.</li>
<li>Bei starker Sonneneinstrahlung ist es hilfreich/wichtig, den Kopf mit einer Schirmmütze oder einem Kopftuch vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Dazu gibt es im Handel  auf die Bedürfnisse von Läuferinnen und Läufer abgestimmte Kopfbedeckungen. Deshalb im Vorfeld testen und probieren. Wenn keine Sonne scheint, dann sollte auf die Kopfbedeckung verzichtet werden, da auch über die Kopfhaut die Wärmeregulation des Körpers erfolgt und bei Überhitzung Wärme abgegeben werden kann.</li>
<li>Bei großer Hitze von Zeitzielen verabschieden und lieber den Marathon ruhiger angehen und schauen, wie der Körper auf die äußeren Umstände reagiert. Die Pulswerte sind meist auch schon von Anfang an höher als bei normalen Temperaturen.</li>
<li>Frühzeitig und ausreichend trinken, im Vorfeld überlegen, eventuell einen Trinkgurt mit eigenen Getränken mitzunehmen, um immer ausreichend versorgt zu sein. Keine Getränkestation auslassen.</li>
<li>Bei großer Wärme werden von Marathonveranstaltern meist an den Verpflegungspunkten Wannen mit Wasser und Schwämmen zur Verfügung gestellt, die zur Abkühlung dienen. Auch dies sollte zeitig in Anspruch genommen werden. Eventuell ist es hilfreich, einen eigenen Schwamm mitzuführen und immer wieder in Wasser zu tränken,wenn dazu die Möglichkeit besteht.</li>
<li>Auf der Laufstrecke, wenn vorhanden, immer im schattigen Bereich laufen, auch wenn dieser vielleicht mal 2 Meter von der Ideallinie entfernt ist.</li>
<li>Noch mehr als sonst auf den Körper hören und auf einzelne Signale frühzeitig reagieren. Auch wenn es schwerfällt &#8211; aufgeben kann manchmal vernünftiger sein als auf Biegen und Brechen die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Dies ist ein Marathon mit Sicherheit nicht wert, egal wie hoch die eigenen Ziele oder die Startgebühr waren. Schwindelgefühl, Schwarz werden vor den Augen oder Kopfschmerzen können sichere Zeichen dafür sein, dass ein Abbruch des Marathons die vernünftigste Entscheidung ist.</li>
<li>Um die Augen vor der Sonne zu schützen ist eine Sonnenbrille zu empfehlen. Auch hier gilt: Im Vorfeld probieren und testen. Denn nicht jeder kann mit einer Brille laufen.</li>
</ul>
<p>Die hier aufgeführten Tipps sind aus eigenen Erfahrungen erwachsen. Wie überall gilt: Selber denken, den Kopf einschalten und selber auch ausprobieren. Manchmal ist es eben auch klüger einen Lauf abzusagen. Dies muss aber jeder Läufer für sich selber entscheiden und ausmachen. Marathons bei großer Hitze sind eine nicht zu unterschätzende Belastung für Körper, Kreislauf und Geist&#8230;</p>
<p>Auch wenn es gilt auf einiges zu achten, so sollte man nicht schon im Vorfeld in Panik verfallen. Wer auf wichtige Punkte achtet und es vorsichtig angehen lässt, hat auch gute Chancen, das Ziel vernünftig und gesund zu erreichen. Zum Abschluss noch ein schon oft zitierter Satz: &#8220;Ein Marathon wird mit dem Kopf gelaufen&#8221;. Die gilt im Fall Hitze bei Marathon besonders.</p>

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		<title>Spreewald-Marathon 2011: Ein Laufbericht</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 07:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Läufe]]></category>
		<category><![CDATA[Marathon]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Spreewaldmarathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Burg im Spreewald lud am Wochenende vom 15.-17.04.2011 zum nunmehr neunten Mal zum Spreewald-Marathon, wobei der Marathon nur einen kleinen Teil einer riesigen Sportveranstaltung ausmachte. Am Freitag begann das Spektakel, welches am Sonntag mit dem Marathon beendet wurde. Bis dahin gab es in verschiedenen Städten und Dörfern des Spreewaldes unterschiedliche Disziplinen zu bewältigen. Wer wollte, konnte auf Strecken von 1 &#8211; 200 Kilometern mit dem Rad fahren, Paddeln, Wandern, Walken, Skaten und natürlich auch Laufen. Für mich war aber nur der Sonntag in Burg mit [...]]]></description>
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<p>Burg im Spreewald lud am Wochenende vom 15.-17.04.2011 zum nunmehr neunten Mal zum Spreewald-Marathon, wobei der Marathon nur einen kleinen Teil einer riesigen Sportveranstaltung ausmachte. Am Freitag begann das Spektakel, welches am Sonntag mit dem Marathon beendet wurde. Bis dahin gab es in verschiedenen Städten und Dörfern des Spreewaldes unterschiedliche Disziplinen zu bewältigen. Wer wollte, konnte auf Strecken von 1 &#8211; 200 Kilometern mit dem Rad fahren, Paddeln, Wandern, Walken, Skaten und natürlich auch Laufen. Für mich war aber nur der Sonntag in Burg mit seinem Marathon interessant, den ich schon seit einigen Wochen auf dem Plan hatte.</p>
<h1>Tag des Marathons</h1>
<p>Mein Heimatort liegt ungefähr eine halbe Autostunde von Burg/Spreewald entfernt, so dass ich erst am Morgen des 17.04.2011 anreisen brauchte. Die Sonne lächelte bereits am Morgen und die Natur dankte es mit der ersten Farbenpracht; es sollte ein wundervoller Frühlingstag werden. Bei der Auswahl der Laufbekleidung brauchte nicht lange überlegt werden: Ich laufe natürlich kurz und gönne meiner Haut einige Sonnenstrahlen. Die letzten 3-4 Tage vor dem Marathon trank ich sehr viel Wasser, so dass mir am Sonntagmorgen das Zeug schon aus den Ohren kam, also in Sachen Flüssigkeit sollte es keine Probleme geben. Und zum Frühstück gab es, wie üblich vor so einem Lauf, etwas Toast und eine Banane. Gut versorgt und in bester Stimmung ging es nach Burg.</p>
<p>Erstaunlicherweise war in Burg auch schnell ein passender Parkplatz gefunden und überall sah ich Sportler. Zu meiner Ankunftszeit waren gerade die Skater auf ihrer Halbmarathonstrecke unterwegs. Und ich war wieder einmal über die Waghalsigkeit erstaunt: Wahnsinnige Geschwindigkeit, jeglicher Verzicht auf Knie oder Armschutz &#8211; zumindest bei der Spitze. Ist schon Irre, was die Skater so leisten.</p>
<p>Der Start- und Zielbereich präsentierte sich farbenprächtig und alles erschien wohldurchdacht und organisiert. Wer in der DDR groß geworden ist, kennt ADI und &#8220;Mach mit, machs nach, machs besser&#8221;. In dieser Sendung traten  verschiedenene Schulen aus unterschiedlichsten Orten der DDR im sportlichen Wettstreit gegeneinader an; moderiert wurde diese Sendung von ADI. Und genau dieser ADI moderierte auch den Spreewald-Marathon. Bei meiner Ankunft gab er seine Stimme den Skatern, die gerade ihre Halbmarathondistanz beendeten. Also auch etwas Nostalgie, ob notwendig oder nicht, darüber kann man gern unterschiedlicher Meinung sein.</p>
<p>Die Startunterlagen waren schnell abgeholt und es gab auch ausreichend Platz in einer Sporthalle zum Umkleiden, also kein Stress vor dem Marathon, der pünktlich um 10:30 Uhr gestartet werden sollte. Das einzige was an einigen Ecken nicht ganz funktionierte waren die Toiletten oder besser die dortige Papierversorgung. Aber erfahrene Marathonläufer oder Volksläufer sollten solche Probleme kennen und sich vorher mit den nötigen Papierutensilien versorgen.</p>
<p>Kurz vor 10:30 Uhr war der Startbereich mit massig Menschen gefüllt, denn gleichzeitig mit dem Marathon gingen die Halbmarathonis und die 10-Kilometer-Läufer auf die Strecke, die merklich in der Überzahl waren.</p>
<h1>Mein Spreewaldmarathon 2011</h1>
<p>Ich nahm ganz weit hinten meine Position ein und schon erfolgte der Start, welchen ich in den hinteren Reihen kaum vernehmen konnte. Es dauerte knapp 2 Minuten bis ich über die Startlinie kam und endlich offiziell meinen ersten Spreewaldmarathon in Angriff nahm. Am Anfang säumten viele Zuschauer (meist Sportler, Familienangehörige, Freunde, Bekannte) die Strecke und es ging in einem gemütlichen Tempo los. Menschen, eng an eng, bahnten sich ihren Weg durch die Straßen von Burg. Die Gefahr eines zu schnellen Loslaufens bestand also nicht und so lief ich meine ersten Meter bis ich einen Bekannten traf, den ich schon viele Jahre nicht mehr gesehen hatte. Er lief auch Marathon, also fanden wir uns, liefen gemeinsam und unterhielten uns wie ein Wasserfall. Das Tempo war richtig gemütlich, das Läuferfeld zog sich Meter für Meter auseinander&#8230;</p>
<p>Neben der Unterhaltung genoss ich links und rechts von der Strecke die aufblühende Natur und ab und an konnte ich auch mal einen kurzen Blick auf einen der Fließe werfen, welche ja das Markenzeichen des Spreewalds sind. Die erste Verpflegungsstation nach knapp 4 Kilomteren versorgte uns Läufer mit dem Notwendigsten und ich nahm mir von Anfang an die Zeit, die Verpflegungsstände gemütlich anzulaufen und auch Wasser zu trinken. Ehrlich, ich kam auch bei keinem Verpflegungsstand an den Gurken vorbei; an jedem Stand eine Gurke und der Magen hielt dies sogar aus. Mit meinem Lauf- und Gesprächspartner redete ich über vergangene Zeiten und damals Erlebtes. In der Zwischenzeit verabschiedeten sich auch die 10-Kilometer-Läufer in Richtung Ziel und wir waren jetzt nur noch mit den Halbmarathonis unterwegs.</p>
<p>Ab ca. Kilometer Sechs begannen wir dann auch trotz unseres verdammt langsamen Tempos immer wieder Läufer zu überholen, die teilweise gar nicht verstanden, dass wir noch soviel Energie für ein lautstarkes Gespräch hatten. Mittlerweile zeigte sich die Natur des Spreewalds in der ganzen Pracht und auf den unzähligen Kanälen konnte man auch Paddler beobachten. An einigen Ecken waren Zuschauer positioniert, die uns viel Glück wünschten und immer wieder anfeuerten. Die Strecke war flach, ausgenommen die kleinen Brücken über den Fließen mit kleinen Steigungen, meines Erachtens kein Problem. Aber es gab tatsächlich Meckerköpfe, die sich darüber aufregten, aber es kann tatsächlich übertrieben werden. Wir sind Läufer und keine Weicheier oder verwechsle ich da was?</p>
<p>Da ich wie meist auch an diesem Sonntag ohne Uhr unterwegs war, verlor ich irgendwann das Gefühl für die Zeit. Mir war nur eines klar: Wir waren verdammt langsam, was sich dann nach knapp 18 Kilometern auch bestätigte &#8211; knapp 2 Stunden für 18 Kilometer. Ich fühlte mich gut, sportliche Ambitionen gab es für diesen Marathon nicht, dennoch verabschiedete ich mich von meinem Begleiter und machte mich mit langsam steigendem Tempo auf die Socken. Zu diesem Punkt wurde es richtig spannend. Immer mehr Läufer ließ ich hinter mir und ich darf es vorweg nehmen: Bis zum Ziel wurde ich auch von niemandem überholt.</p>
<p>Wie im Rausch zog ich das Tempo gemächlich an, ohne es dabei zu übertreiben. Ich hatte einfach nur Lust etwas schneller zu laufen. Nach knapp 20 Kilometern gab es tolle Musik an der Strecke von einer kleinen Band und auch die Läufer der Halbmarathondistanz verließen die Strecke in Richtung Ziel. Für mich als Marathonläufer hieß es noch einige Kilometer auf einer unbekannten Strecke zu laufen, bevor es noch einmal auf die Strecke vom Anfang ging. Beim Spreewaldmarathon werden mit einer kleinen Abweichung zwei Runden gelaufen.</p>
<p>Die Läufer auf der Strecke wurden immer weniger, aber einmal ein Läufer oder eine Läufergruppe in meinem Blickfeld und schon zog ich mich Meter für Meter an sie ran und auch vorbei. Ab und an erkundigte ich mich auch bei Läufern, die stehen blieben und scheinbar mit Krämpfen zu kämpfen hatten, ob ich helfen kann, was jedoch immer verneint wurde. Die Sonne knallte mittlerweile ohne Gnade auf unsere Läuferköpfe und es war meines Erachtens schon fast etwas zu warm. Aber nach so einem langen Winter möchte ich mich darüber natürlich nicht beschweren. Dennoch genoss ich jeden Meter der Strecke in vollen Zügen und war glücklich über einen tollen Lauf. Ab Kilometer 30 wurde auch die Zahl der gehenden Läufer immer größer, was mich wenig beeindruckte. Und weiter ging es in Richtung Ziel, noch einmal entlang an einem Fließ, eine letzte Verpflegungsstation, diese diesmal nicht mehr beachtet. Und da war es: Lautes Geschrei, Beifall und der Spruch vom Ansager ADI: &#8220;Der sieht ja aber noch fit aus.&#8221; Ehe ich mich versah, war das erste alkoholfreie Bier ausgetrunken und die schwere Spreewaldgurke als Finisher Medaille um den Hals gelegt.</p>
<p>Meine Endzeit lag bei einer Nettozeit 4:20:08 h, was natürlich alles andere als eine Hammerzeit ist. Aber erstens hat es so locker einfach nur riesigen Spaß gemacht. Ich hatte im Ziel das Gefühl noch weiterlaufen zu können und wenn man ungefähr die zweite Runde errechnet, dann komme ich für diese auf eine ganz annehmbare Zeit für die zweite Hälfte des Marathons. Ich denke, mit etwas mehr sportlichen Ehrgeiz wären unter 4 Stunden locker möglich gewesen. Aber ich bin alles andere als traurig. Der Spreewald hat sich von seiner sonnigsten Seite präsentiert und Achim Weidner (Cheforganisator) und seine Helfer haben ein tolles Wochenende auf die Beine gestellt.</p>
<h1>Fazit zum Spreewaldmarathon 2011</h1>
<p>Toller Lauf. Der Sieger auf der Marathondistanz hieß bei den Männern Markus-Kristan Siegler. Er schaffte die 42,195 Kilometer in beachtlichen 2:40:40 h. Bei den Frauen war die Siegrin Inge Raabe mit 3:17:59 h. 362 Marathonis erreichten das Ziel als Finisher in Burg. Fazit ist schnell gefasst: Wer nicht dabei war, hat was verpasst und sollte auf jeden Fall 2012 dem <strong><a title="Spreewaldmarathon" rel="nofollow" href="http://www.spreewaldmarathon.de/">Spreewaldmarathon</a></strong> einen Besuch abstatten &#8211; zur dann mittlerweile 10 Ausgabe.</p>

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		<title>Hallenmarathon &#8211; die persönlichen Eindrücke einer Laufnacht</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 20:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich in der letzten Woche einen allgemeinen Artikel zum Hallenmarathon in Senftenberg 2011 geschrieben habe, möchte ich jetzt einmal auf das persönlich Erlebte eingehen und die 42,195 Kilometer aus der Sicht als Läufer beschreiben. Kurz nach 16 Uhr erreichte ich am 22.01.2011 die Niederlausitzhalle in meiner Heimatstadt Senftenberg. Eine Art Heimspiel stand vor mir, kenne ich doch diese Halle schon von Kindesbeinen an. Manch Lauf bestritt ich auf der 250 Meter langen Laufbahn und manche Leichtathletikmeisterschaft erlebte ich hier. Zu DDR-Zeiten fanden in der [...]]]></description>
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<p>Nachdem ich in der letzten Woche einen allgemeinen Artikel zum<strong> <a title="Hallenmarathon 2011 in Senftenberg" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/01/24/hallenmarathon-2011-in-senftenberg-bericht/" target="_blank">Hallenmarathon in Senftenberg 2011</a></strong> geschrieben habe, möchte ich jetzt einmal auf das persönlich Erlebte eingehen und die 42,195 Kilometer aus der Sicht als Läufer beschreiben. Kurz nach 16 Uhr erreichte ich am 22.01.2011 die Niederlausitzhalle in meiner Heimatstadt Senftenberg. Eine Art Heimspiel stand vor mir, kenne ich doch diese Halle schon von Kindesbeinen an. Manch Lauf bestritt ich auf der 250 Meter langen Laufbahn und manche Leichtathletikmeisterschaft erlebte ich hier. Zu DDR-Zeiten fanden in der damals noch &#8220;Aktivist-Halle&#8221; oft auch die Hallen-DDR-Meisterschaften der Leichtathletik statt. Also eine Halle, die eine Menge Geschichten zu erzählen hat. Meine Geschichte zu den 42,195 Kilometern oder 169 Runden beginnt am Samstag um 18 Uhr.</p>
<p>Mit 47 anderen Läuferinnen und Läufern stand ich an der Startlinie und wartete auf den Startschuss in den Abend von Senftenberg. Dabei betrachtete ich die unterschiedlichsten Laufshirts und die Motive auf den Shirts der einzelnen Teilnehmer. Aus Dortmund, Hamburg, Berlin fielen mir Motive und Schriftzüge sofort ins Auge. Hier war ein kleiner Teil der Marathon-und Ultraszene aus allen Gebieten Deutschlands vertreten. Einige Minuten nach 18 Uhr ging es dann auch los und die &#8220;kurzfristige&#8221; Unternehmung Hallenmarathon konnte beginnen. Den Marathon hier in Senftenberg zu laufen war auch eine spontane Idee, denn erst 2-3 Wochen vor der Veranstaltung entschied ich mich für einen Start. Es sollte ein Lauf aus dem Training werden und ich wollte ihn auch als eine Art Trainingslauf betrachten. Meinen Startplatz wählte ich ganz hinten im Feld und so wunderte mich nach wenigen Metern in der ersten Kurve auch der Läuferstau nicht wirklich. Danach ging es dann ohne Probleme Runde für Runde weiter.</p>
<p>Mein Ziel war es, auf eine Zeit 4:12 h zu laufen, dies bedeutete in der Theorie 1:30 min pro Runde. Aber Theorie und Praxis sind bekanntermaßen zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Die erste Runde war knapp 5-10 Sekunden zu langsam und der Rest in fast jeder Runde 4-5 Sekunden zu schnell. Ich gewöhnte mich schnell an mein Tempo und zog dieses gegen den eigenen Willen konsequent durch. Eigentlich wollte ich das Tempo immer und immer wieder verschleppen, um auf meine Zeit von 1:30 min pro Runde zu kommen. Das hätte einen Kilometerschnitt von sechs Minuten bedeutet. Aber so war jeder Kilometer 15 &#8211; 10 Sekunden zu schnell. Ich schaffte es einfach nicht, das Tempo langsamer zu gestalten und so lief ich die ersten 10 Kilometer ohne Probleme runter. Ständig wurde ich von schnelleren Läufern überholt oder kam selber in den Genuss, Läufer zu überrunden. In Kurven vermiet ich das Überholen &#8211; wenn es ging, weil ich die Steilkurven meinen Füßen nicht antun wollte.</p>
<p>Die Musik rauschte im Hintergrund, mal war sie schön, mal belanglos und mal mitreißend. Die Gedanken wanderten von hier nach da und bis zum Kilometer 20 fragte ich auch nicht nach dem Sinn meiner Unternehmung. Es machte sogar richtig Freude, die einzelnen Runden zu erlaufen. Alle fünf Kilometer trank ich ganz diszipliniert, um dem Körper immer wieder Flüssigkeit zu zu fügen. Aber irgendwann zeigte das nicht gewollte Tempo seine Wirkung, ich wurde automatisch langsamer und auch die Hallenluft nagte am Körper. Langam, aber sicher begann ab Kilometer 28 &#8211; 30 aus dem Vergnügen und dem eigentlich Trainingslauf ein innerer Kampf gegen den Schweinehund zu werden. Halle ist eben was anderes als Natür und 250-Meter-Runden können auch viel schneller zum Aufgeben verleiten. Aber das kam natürlich nicht in Frage und so begann der Kampf gegen Körper und Geist. Zeit spielte spätenstens ab Kilometer 35 keine Rolle mehr, ich wollte nur noch ins Ziel, egal wie und egal wann. Ein leichtes Schwindelgefühl vom ewigen Rundengedrehe kam und ging auch wieder. Und dann auf einmal war alles vorbei, 169 Runden geschafft.  Zeitziel nicht geschafft, dafür aber gefinisht. Und die Gewissheit: Hallenmarathon kann man nicht mit Läufen in der Natur vergleichen. Die Halle hat eigene Gesetze und da durfte ich an diesem Tag lernen. Dennoch ist das Ziel für 2012 schon klar: <strong><a title="Hallenmarathon 2012 in Senftenberg, eine erste Vorschau" href="http://www.laufe-marathon.de/2011/09/20/hallenmarathon-2012-in-senftenberg/">Hallenmarathon</a></strong> und vielleicht sogar 50 Kilometer in der Halle von Senftenberg.</p>

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		<title>Marathon &#8211; Der lange Weg (Wir schreiben eine Geschichte)</title>
		<link>http://www.laufe-marathon.de/2010/12/22/marathon-der-lange-weg-wir-schreiben-eine-geschichte/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 16:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Aktualisiert am 06.05.2011) Wer kennt es nicht, 42,195 Kilometer können sehr lang sein und der Kopf ist voll mit verschiedensten Gedanken. Jeder Kilometer bringt neue Eindrücke. Deshalb wäre es schön, wenn wir gemeinsam eine Geschichte verfassen könnten und die Strecke von 42,195 Kilometer aus drei verschiedenen Positionen betrachten würden. Jeder von uns übernimmt einen Kilometer und schreibt seine Gedanken und Gefühle auf. Ich würde mich sehr über die Teilnahme freuen und bin gespannt, wie die große Marathongeschichte endet. Der Ablauf ist ganz einfach. Ich gebe [...]]]></description>
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<p><em>(Aktualisiert am 06.05.2011)</em> Wer kennt es nicht, 42,195 Kilometer können sehr lang sein und der Kopf ist voll mit verschiedensten Gedanken. Jeder Kilometer bringt neue Eindrücke. Deshalb wäre es schön, wenn wir gemeinsam eine Geschichte verfassen könnten und die Strecke von 42,195 Kilometer aus drei verschiedenen Positionen betrachten würden. Jeder von uns übernimmt einen Kilometer und schreibt seine Gedanken und Gefühle auf. Ich würde mich sehr über die Teilnahme freuen und bin gespannt, wie die große Marathongeschichte endet.</p>
<div id="attachment_2206" class="wp-caption alignnone" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-2206 " title="marathon-geschichte" src="http://www.laufe-marathon.de/wp-content/uploads/2010/12/marathon-geschichte.jpg" alt="Laufe Marathon, die Marathon-Geschichte" width="350" height="259" /><p class="wp-caption-text">Laufe Marathon, die Marathon-Geschichte</p></div>
<p>Der Ablauf ist ganz einfach. Ich gebe für drei verschiedene Läufer, die gerade am Start stehen, eine Vorgabe und danach kommen Eure Geschichten und Gedanken für jeden Kilometer. Seid kreativ, lasst Eure eigenen Erfahrungen mit einfließen, lasst dieses Projekt leben!</p>
<p>Wie nehmt Ihr teil?</p>
<p>1. Schreibt in den Kommentar Eure Geschichte zu dem von Euch gewünschten Kilometer und dem gewünschten Läufer. Es darf immer nur pro Läufer ein Kilometer beschrieben werden. Also, jeder der teilnehmen möchte, darf einen Kilometer für den Profi, für den Mann/Frau der Mitte und den Einsteiger übernehmen, es reicht aber auch, nur den Part eines Läufers zu übernehmen.</p>
<p>2. Die Geschichte muss mindestens 5 Sätze beinhalten. Gern auch mehr. Es gibt kein Limit.</p>
<p>3. Vergewissert Euch in den Kommentaren, ob der von Euch gewünschte Kilometer zur gewünschten Person bereits vorhanden ist. Dann bitte einen anderen Kilometer oder eine andere Person wählen. Nach und nach werde ich die eingereichten Beiträge in diesem Artikel veröffentlichen, damit der Verlauf des Projektes verfolgt werden kann.</p>
<p>4. Den Augenblick des Starts und eine kleine Vorgeschichte habe ich vorgegeben und die Geschichte beginnt dann mit Eurer Hilfe bei Kilometer 1 und endet nach 42,195 Kilometern.</p>
<p>Damit wir auch ins Ziel kommen wäre es schön, wenn Ihr die Aktion weitertragen könnt. Wer die Aktion mit einem kleinen Preis für die Teilnehmer unterstützen möchte, darf sich gern bei mir melden über eine Verlosung würden sich bestimmt alle freuen. Ich bin gespannt, wann wir das Ziel erreichen.</p>
<h3>Marathon eine Geschichte</h3>
<p>Bevor die Geschichte beginnt, möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Ausführungen nicht zu ernst zu nehmen sind. Es sollen einfach mal die 42,195 Kilometer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Dafür stelle ich mir einen Profiläufer, einen Marathonläufer im mittleren Bereich und einen &#8220;Besenwagen-Davonläufer&#8221; vor. Was geht in den Köpfen der Läufer vor? Stellen wir uns vor, die drei stehen am Start eines großen Deutschen Stadtmarathons. Der eine läuft um Weltrekord, der andere möchte die 3:30 h knacken und der Dritte möchte einfach nur finishen.</p>
<h3>Marathon-Vorbericht</h3>
<p>Das Wetter am Marathontag ist optimal, kein Wind, um die 18 Grad Lufttemperatur und leicht bewölkt. Das Profil der Strecke ist sehr, sehr flach und die gesamte Laufstrecke besteht aus Asphalt. Die Vorbereitung vom Profi war sehr gut, sonst würde er hier auch nicht laufen und das Lockmittel Geld ist auch entsprechend &#8211; Weltrekord wird erwartet. Mittel &#8211; so nenne ich jetzt mal den 3:30er Läufer &#8211; hatte im Vorfeld einige Probleme, richtig zu trainieren. Arbeit, Familie und die eine oder andere kleinere Erkältung machten den Weg zum Marathonstart nicht gerade einfach. Und den letzten im Bunde nenne ich einfachheitshalber &#8211; den Dritten. Die Vorbereitung begann vor einem halben Jahr am Stammtisch, später wurde sogar richtig gerannt und jetzt fühlt er sich topfit für große Taten.</p>
<h3>Der Marathon beginnt</h3>
<p><strong>Am Start</strong> &#8211; Hinter dem Profi stehen Massen von Menschen und vor ihm ein Heer von Fotografen und Journalisten, die die Kameras zum Glühen bringen, jeder möchte ein Foto haben. Ihm ist es gleichgültig, in seinen Gedanken dreht sich alles um das eine Ziel &#8211; Weltrekord. Hoffentlich machen die Tempomacher eine gute Arbeit und der Wind sollte auch bitte nicht wehen. Noch ein kurzer Blick zum Hauptveranstalter, der mit stolzer Brust die vorderste Läuferfront beobachtet &#8211; &#8220;Die Prämie für den Weltrekord kannste schon einmal holen&#8230;&#8221; schwirrt es dem Profi in diesem Augenblick durch den Kopf.</p>
<p>Ca. 200 Meter hinter dem Profi, eng an eng, steht unser Mann der Mitte. Er freut sich über das schöne Wetter, die Gedanken sind bei der Familie, die irgendwo an der an der Strecke stehen. In diese Gedanken mischen sich auch Zweifel: &#8220;Hat das Training der letzten Wochen gereicht, sollte ich vielleicht etwas langsamer beginnen? &#8221; Zum 100. Mal geht der Blick auf die Uhr, schon jetzt ist der Puls viel zu hoch und wir laufen noch nicht einmal.</p>
<p>Ganz hinten steht unser Einsteiger, der sich etwas fehl am Platz vorkommt und dennoch von den Massen begeistert ist. Es stellt sich ein wohliges Gefühl des: &#8220;Ich gehöre dazu&#8221; ein. Aber auch seine Gedanken gehen in alle Richtungen: &#8220;Alter, was mache ich hier bloß? Klaus und die anderen stehen hier irgendwo an der Strecke und machen sich bei ein paar kühlen Pils lustig und ich&#8230; Ich werde es der ganzen Kneipe zeigen und wenn ich auf dem  Zahnfleisch ins Ziel krieche.&#8221;</p>
<p>In diesem Augenblick ertönt von vorne ein Knall und ein Schreien und Jubeln geht durch die Läufermassen &#8211; Der Marathon hat begonnen.</p>
<h2>Einsteiger</h2>
<p><strong>Kilometer 1</strong> (von @dragao)<br />
Wow, der Start, jetzt wird’s ernst, denkt sich der Einsteiger, dann wollen wir mal loslaufen. Aber die Ernüchterung holt ihn sofort ein, an Loslaufen ist nicht zu denken. Die Meute am hinteren Ende muss erstmal stehen bleiben und warten bis sich der Tross in Bewegung setzt … und das dauert, so ziemlich genau eine 1/4 Stunde bis auch nur ein bisschen Bewegung ins Feld kommt und gemütlich Richtung Start spaziert, aber die Stimmung ist gut, eine Mischung aus Euphorie, Nervosität, Zweifeln und Hoffen. Und da ist endlich das Transparent mit den großen Buchstaben “START” – hoffentlich sehe ich überhaupt die Buchstaben, die auf der Rückseite angebracht sind: “ZIEL”, fragt sich E. Schliesslich kommt die Menge auch langsam in’s Traben, jede Menge Menschen, Läufer, Zuschauer, Helfer … und E. ist dabei, auch ihm wird zugejubelt, das ist toll. Die KM1-Marke ist zu sehen -”Wie lange habe ich gebraucht? Mist, vergessen die Stoppuhr zu starten, na dann eben jetzt.”</p>
<p><strong>Kilometer 2</strong> (von @Samstagläufer)<br />
So, den ersten Kilometer habe ich geschafft. Nur noch einundvierzigmal die selbe Strecke, na gut, fast einundvierzigeinhalbmal. Bislang ging es ja ganz gut, aber habe ich mich vielleicht zu sehr mitziehen lassen? Bin ich zu schnell? Naja, warum auch nicht, solange es läuft, kann ich ja ruhig ein bißchen schneller unterwegs sein. Die jetzt gewonnene Zeit kann ich gut für später gebrauchen, wenn es hart wird und ich vielleicht ein Stückchen gehen muss. Langsam mal in den Körper hineinhorchen, ob noch alles okay ist. Laufen auf Asphalt ist doch was völlig anderes als die Waldwege im Marathonkurs.</p>
<h2>Läufer im Mittelfeld</h2>
<p><strong>Kilometer 1</strong> (von @Peter7Lustig)<br />
“4:58!” Auch in dem Moment als der Startschuss knallt, geht dem Läufer wieder einmal diese Pace durch den Kopf. Zum x-ten Mal. Die 4:58 muss er mindestens im Schnitt laufen, wenn er endlich die 3:30er Marke knacken will. Zweimal schon hat er es versucht, aber es hat noch nie gereicht. Seltsamerweise hat er bei seinen zwei bisher schnellsten Marathons ein Gefühl der Enttäuschung, wenn daran zurück denkt. “Weil deine Ansprüche schneller wachsen als deine Tempohärte!”, hatte ihm ein Bekannter aus der Laufgruppe gesagt, bei der er in zu unregelmäßgen Abständen vorbei schaute. Und dieser hatte wahrscheinlich Recht damit.<br />
Wie einfach dem Läufer sein Anfang als Marathoni im Nachhinein erscheint. Seinen ersten der bisher fünf Marathons ist er damals vor drei Jahren ohne genaue Zielzeit angegangen. Zumindest hatte er es so allen Freunden, Arbeits- und Laufkollegen erzählt, insgeheim hatte er immer schon auf ein sub4-Finish gehofft. Er hatte sich mit dem nötigen Respekt und einem passenden Trainingsplan vorbereitet und heraus kam damals eine 3.54. Er war stolz wie Oskar und den strahlenden Blick seiner Frau, als sie ihn am Zielbereich abholte, wird er nie vergessen.</p>
<p>Im darauf folgenden Jahr behielt er seinen Spaß am Laufen und konnte sich weiter verbessern auf 3:48 und sogar 3:44, doch im letzten Jahr wurde es anders. Er schoss sich auf das Ziel ein, die 3:30 müssen geknackt werden und je mehr er sich darauf versteifte, desto mehr Lockerheit verlor er beim Laufen. Er trainierte phasenweise zu ambitioniert, hatte dann mit immer mehr Wehwehchen zu kämpfen, las jeden Quatsch über alternative Trainingsmethoden und verbrachte teilweise mehr Zeit in Internetforen zum Thema Laufen, als dass er selber draußen war. Im Frühjahr war er dann auf den letzten Kilometern elendig eingegangen, konnte jedoch eine 3:34 ins Ziel bringen, der Tiefpunkt kam aber im Herbst mit einer 3:38, als er fest damit rechnete, 10 Minuten oder mehr schneller zu sein.<br />
Lange Zeit wusste er selbst nicht genau, ob er in diesem Jahr überhaupt wieder einen Marathon laufen wollte, aber nach längeren Gesprächen mit seiner Frau, in denen die beiden auch über die Balance zwischen Familie und Laufen sprachen, ist er doch wieder ins Training eingestiegen. Ganz nach dem Motto, mehr Laufen aus Lust am Laufen, weniger Verbissenheit.</p>
<p>Und heute war der große Tag. Die Meute setzte sich langsam in Bewegung. Angespannte Gesichter, wo immer er auch hinschaute. Er selber mochte diese Anspannung irgendwie, sie gehörte einfach dazu, schließlich wird sich nun zeigen, was die Arbeit der letzten Monate wert war. Er passierte die Ziellinie, sah rechts noch den Oberbürgermeister, der eben den Startschuss gegeben hatte und drückte seine Pulsuhr. Er musste nun versuchen in einen Rhythmus zu finden und seinen Kopf frei zu bekommen. Alle diese Gedanken, die ihm in den letzten 20 Minuten durch den Kopf gegangen sind. Hab ich zu viel gefrühstückt, zu wenig, das richtige? Nochmal hinter einen Busch springen, auch wenn man erst kurz zuvor auf dem Dixi war?</p>
<p>Das alles spielte jetzt keine Rolle mehr, jetzt ging es ums Laufen. Links, rechts, immer einen Fuß vor den anderen, 42195m lang nichts anderes. Er versuchte ein paar Eindrücke von den Zuschauern links und rechts mitzunehmen, aber am Anfang ist die Unruhe im Feld einfach zu groß. Ewiges Lückenspringen und er war sich nicht sicher, wen er weniger mochte: Die Ellenbogendrängler von hinten oder die viel zu langsamen Läufer von vorne, die sich ganz offensichtlich im Startblock geirrt haben. Er selbst hatte im Meldebogen bei “erwartete Zielzeit” auch wieder 3:29 angegeben, obwohl er sich da natürlich nicht mehr so sicher war.</p>
<p>Vor ihm liefen jetzt zwei Dänen. Der eine mit einem Gürtel mit unglaublichen 8 Gelpacks und der andere neben ihm im Wikingerkostüm inklusive Kunstfell-Überwurf und Plastikhelm, unter dem jetzt schon der Schweiß herausfloss. “Wer von den beiden wohl besser für die kommende Schlacht gerüstet ist?”, dachte er. Die Beine fühlten sich gut an, aber alles andere wäre so früh natürlich auch eine Katastrophe. Dennoch machten ihm die 4:58 immer wieder Sorgen. Alles unter einem 5er Schnitt war für ihn schon schnelles Laufen und bei der letzten echten Trainingseinheit am Dienstag, bei es auch nochmal 3 km im anvisierten Tempo zu bewältigen gab, war es ihm nicht leicht gefallen. 42 km in diesem Tempo fand er an schlechten Tagen fast illusorisch. Egal, er wollte sein bestes geben und wenn es wieder nicht reichen sollte, wollte er es akzeptieren und es wenigstens als mentalen Fortschritt ansehen. Die Vorbereitung war jedoch gar nicht so schlecht gelaufen, ein Halbmarathon wurde in Bestzeit absolviert, andererseits musste er beim Skiurlaub in den Osterferien einen langen Lauf streichen.</p>
<p>Jetzt tauchten in einigen hundert Metern die ersten Kilometermarken auf. Große Tafeln links und rechts der 6-spurigen Straße, auf denen eine riesige “1″ gemalt war. Durch das Gedränge am Anfang schätzte er den ersten Kilometer deutlich über dem 5er Schnitt, was aber kein Problem sein sollte. Er lief links am Absperrgitter entlang, wo es verhältnismäßig viel Platz gab. Als er die Kilometermarke überlief, drehte er sein Handgelenk und las mit großen Augen: “4:38″</p>
<p><strong>Kilometer 2</strong> (von @Janina)<br />
geile stimmung, jetzte geht´s los…..ich bin wieder on the Road, fühle mich gut , ich schaue Peter an und frage ihn, wie es ihm geht…..er scheint auch ganz gut drauf zu sein und zieht gleich das Tempo an, so macht er das immer am Anfang…..ich sage zu ihm, hooo Brauner, bleib locker, lass uns einlaufen, viele Leute die uns jetzt schon überholen, werden wir noch sehen, bei k 34 hängen einige durch wie Sandsäcke, höre ich mich sagen…….dann versinke ich wieder in Gedanken und denke plötzlich an meinen allersten Marathon. Jedes mal, wenn ich starte, denke ich an diesen ersten Lauf, es war der allerschönste Marathon, kein Lauf wird je besser sein, ich habe für ihn fast 5 h gebraucht ……heute geht es einiges schneller…..aber es ist nicht mehr so schön wie damals. Diese Ungwissheit über das Ankommen und das Gefühl auf der Strecke ist etwas verloren gegangen. Mittlerweile kenne ich mich gut und weiß, wo ich durchzuhänge und wann es wieder gut läuft…..deswegen verliert Marathon ein wenig sein böses Gesicht für mich,….ich denke schon jetzt wieder an die Zielzeit, die ich laufen will, wie eine hässliche Fatze spukt sie bei mir im Kopf rum und meint mich unter Druck setzten zu müssen, ….aber es ist mein persönlicher Wettkampf und kein langer Lauf, …..ich diesem Moment sehe ich auf meine Uhr, von weitem erkenne ich das Schild km3, ob heute die BZ klappt, ich weiß es noch nicht…..hoooo Brauner, höre ich Peter lachen als wir durch eine Kurve biegen…</p>
<p>Damals stand an der rechten Straßenseite ein Mann mit einem Schild “Sitzen ist für den Arsch…bleibt läufig”…ich weiß nicht warum ich mich immer noch an dieses Schild erinnern kann….aber ich bin wahrscheinlich ein Mensch, der seine Läufe lustgen Sprüchen zuordnet….oder ich war einfach über die Dämlichkeit des Spruches entsetzt……..aber ist ist heute noch bei uns in Gebrauch.</p>
<p><strong>Kilometer 3</strong> (von @Bernd)<br />
Kilometer 3 und der iPod spielt “dieser Weg” von Xavier Naidoo, was für ein Zufall, vor dem Abenteuer Marathon. Wie wird wohl der Weg ins Ziel aussehen, wie geht es mir bei km 21, 30 und 35 ? Die Wade zwickt noch vom letzten Training am Vortag, hoffentlich wird’s nicht schlimmer. die Zuschauer geben alles bei einem tollen Wetter und verabschieden uns auf einen langen Weg ins Ziel. Die Schritte werden langsam flüssiger und die Kilometerzeiten pendeln sich langsam gleichmäßig bei knapp unter fünf Minuten ein. Die Gedanken schweifen immer wieder rund um den Lauf, kann ich das Tempo so halten, war es gut die letzten Tage nicht so viel zu trainieren, wie werde ich im Ziel ankommen, sehe ich meine Begleiter auf der Strecke … die nächsten Stunden sind mein ganz persönlicher Weg.</p>
<p></strong></p>

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