Bergheider See-Lauf im März 2010 – Rückblick
Von Heiko | 13. Juli 2010 | Kategorie: Läufe | Keine Kommentare » TweetGestern noch wagte ich einen Rückblick auf den Februar 2010 und den Frostwiesenlauf in Burg, heute reichen meine Erinnerungen in den März dieses Jahres. Dank der Lausitz-Laufserie führte meine Reise am Samstag, dem 27.03.2010, ins Besucherbergwerk F 60 nach Lichterfeld (in die Nähe von Finsterwalde). Damit gab es beim nunmehr neunten Lauf in Lichterfeld eine Premiere, denn zum ersten Mal wurde die Laufveranstaltung am
Besucherbergwerk durchgeführt und nicht – wie in den letzten Jahren – auf dem Sportplatz von Lichterfeld.
Das Besucherbergwerk bietet mit der gigantischen Abraumförderbrücke F 60 eine besondere Sehenswürdigkeit, die jedes Jahr viele Touristen nach Lichterfeld lockt. Die F 60 bietet auch eine besondere Kulisse für verschiedenste kulturelle Angebote, wie Konzerte und auch sportliche Events. Angrenzend am Besucherbergwerk befindet sich der Bergheider See, der sich noch in der Entstehung befindet und von Jahr zu Jahr wächst. Wann die Flutung endgültig fertig ist und der See zum Baden und Wassersport genutzt werden kann, entzieht sich aber meiner Kenntnis.
Das Wetter am 27.03. war eher herbstlich kühl und feucht. Der Schnee hatte sich gerade eben erst aus der Landschaft verabschiedet und der Boden konnte natürlich nicht die gesamte Feuchtigkeit sofort aufnehmen, was für uns Läufer hieß: Matsch, Schlamm, Dreck, Pfützen. Die Strecke beim Bergheider Seelauf ist kein wirklicher Augenschmaus und der ehemlige Braunkohletagebau ist irgendwie auf Schritt und Tritt allgegenwärtig, auch wenn die meisten Wunden der Natur beseitigt sind. Dennoch machte es mal richtig Spaß, durch den Dreck zu sausen: Gut, dies fand nicht jeder schön. Aber der gesamte Lauf hatte schon einen leichten Crosslauf-Charakter.
Der Bergheider Seelauf war eine kleine, ohne viel schnickschnack organisierte Laufveranstaltung mit professioneller Zeitnahme und Soforturkunden-Ausdruck. Dazu gab es sogar ein Zelt mit Duschen, was tatsächlich nicht überall üblich ist bei Laufveranstaltungen. Die Läuferzahl war überschaubar. Das war für den Veranstalter eventuell nicht ganz so schön, aber ich als Läufer mag es einfach, mit weniger
Läufern auf die Strecke zu gehen.
Es bleibt für die nächsten Jahre spannend, wie sich der Bergheider Seelauf entwickeln wird und vor allem wie sich der See und das gesamte Umfeld entwickeln werden. Schon dieser Fakt wird mich immer mal wieder im
Frühjahr nach Lichterfeld treiben.
