Disziplin
Die letzte Woche war zeitlich wieder von sehr viel Arbeit gekennzeichnet, so dass Mittel und Wege gefunden werden mussten, um das Training in den Tagesablauf einfließen zu lassen. Dazu gehört natürlich eine ganze Menge Disziplin und Überwindung des eigenen Schweinehundes. Am Dienstag begann der Tag dann auch kurz vor 5 Uhr und es ging für knapp 70 Minuten in den frühen Morgen von Senftenberg. Bei Laufbeginn war ich fast die einzige Person auf den Straßen und Wegen meiner Heimatstadt, was sich aber zum Ende hin doch änderte und die Stadt und deren Menschen so langsam zum Leben erwachten. Läuferisch war es sehr locker im ruhigen Bereich.
Am Mittwoch ging es wieder für eine Stunde in die Muckibude, um was für die Muskelatur zu tun und ich war erstaunt, wie schnell ich an einigen Geräten die Gewicht erhöhen kann. Es ist schon ein gewisser Stolz dabei, wenn ich sehe, was meine Beine an Gewichten wegballern können. Dafür darf es im Oberkörper ruhig noch etwas mehr werden. Einer der Hauptgründe warum ich überhaupt ein Fitnessstudio besuche, ist der Rücken- und Rumpfbereich, welcher zu gern von Läufern vernachlässigt wird – auch eine Ursache von Verletzungen in der Läufergemeinde.
Der Donnerstag war ein Abbild vom Dienstag. Kurz vor 5 Uhr die Laufbekleidung angezogen, diesmal sogar etwas mehr, es war doch sehr frisch und ab ging es auf die Piste. Mittlerweile habe ich eine Morgenrunde gefunden, die ich jetzt immer zu dieser frühen Stunde laufen werde. Nicht besonders schön, weil ein Hauptteil an einer Umgehungsstraße langführt, dafür aber gut beleuchtet. Der Lauf machte Spaß und irgendwann verlangte der Körper nach Tempo und das gab es dann auch. Nach gut 65 Minuten kam ich fit wie Turnschuh vor der Wohnungstür an und konnte mit einer Menge Energie in den Tag starten.
Kraft tanken im Studio gab es am Freitag und ich muss ehrlich gestehen, dass wenn man kleinere Erfolge bemerkt, dann richtig Bock auf dieses Gewichtestemmen kekommt. Dennoch werde ich dadurch nicht gleich ein zweiter Arnold Schw…. und meine Grenzen sind mir auch bekannt.
Am Samstag stand endlich mal wieder ein Volkslauf im Terminkalender – Nikolauslauf in Senftenberg – eine Runde um den See, darüber hatte ich aber gestern schon ausführlich berichtet. Was mich dazu im Nachfeld etwas erstaunte, ist der Umstand, dass ich in der Auswertung zum Lauf nicht gewertet wurde, wie einige andere Läufer auch nicht. Zurzeit habe ich keine Ahnung warum und wieso nicht. Abgekürzt habe ich nicht und gegen irgendwelche Regeln habe ich auch nicht verstoßen. Und ehrlich, mir ist es auch egal, was auf dem Protokoll steht. Es war ein Trainingslauf und es ging hier für mich auch nicht um Punkte für die Lausitz Laufserie.
Und weil es am Samstag so schön war wurden am Sonntag die Laufschuhe gleich noch einmal für die Runde um den See geschnürt, diesmal mit einer kleineren Verlängerung, um auf 20 Kilometer zu kommen. Mein Tempo war richtig schön locker und nach ca. 2 Stunden war dann auch diese Einheit beendet.
Als Fazit bleibt zu sagen: Es wird endlich Winter und das Training macht auch richtig Freude und das trotz zeitlicher Einschränkungen. Im Hinterkopf wird weiter kräftig geplant für 2010 und von dem einen oder anderen Lauf geträumt.

Das finde ich aber dennoch ärgerlich. Hast Du nur kommentarlos mitgeteilt bekommen, daß Du nicht gewertet wirst?
Ich habe es nur auf der Liste im Internet gesehen, da mich nach den Läufen die Auswertung meistens nicht wirklich interessiert, vor allem wenn es für mich nicht um Punkte geht. Habe schon bei der Zeitvermessung nachgefragt per Mail, bisher kam noch nichts.
Und hast Du mittlerweile schon etwas erfahren können? Es sind ja immerhin 10 Läufer, die es betrifft…?
Nein, bisher keine Antwort.