10. Nikolauslauf um den Senftenberger See – Laufbericht

Vor dem Lauf

Am Samstag, dem 12.12.2009, war es wieder soweit: Zum 10. Mal rief der Nikolaus zum gleichnamigen Lauf an den Senftenberger See. Die Strecken gingen über 8 Kilometer oder 17 Kilometer. Mit winterlichen Temperaturen und Windstille wurden die Läufer in Senftenberg begrüßt. Für mich war es ein Heimspiel auf meiner Hausstrecke um den Senftenberger See. Schnell war die Anmeldung vollzogen, in der Umkleidekabine war es eng und kuschelig, weil in der Sporthalle auch noch ein Wettkampf im Judo stattfand und so ein Teil der Kabinen für die Judokas reserviert war. Aber als Läufer ist man einiges gewohnt und so kam ich auch mit dem Platzproblem ganz gut zurecht. Letztendlich wollten alle nur das eine – Laufen. Die einen kamen nach Senftenberg, um wichtige Punkte für die Lausitz-Laufserie zu sammeln, andere wollten einfach nur ein lockeres Läufchen um den See absolvieren.

Für die Läufer der 8 Kilometer Strecke ging es um 9:30 Uhr nach Großkoschen, wo der Start Ihrer Strecke stattfand. Somit brauchten die Läufer logischerweise nur noch eine Hälfte vom See bezwingen. Für die 17 Kilometer Läufer ging es ca. 800 Meter von der Sporthalle zum Start.

Im Schätzen bin ich nicht gerade ein Meister, aber ca. 80 Läufer dürften die kompletten 17 Kilometer in Angriff genommen haben. Bevor es aber losging, kam noch der Weihnachtsmann mit einer kleinen Überraschung, welche dann jeden Läufer beim Einlauf ins Ziel überreicht wurde. Es handelte sich um Süßkram aus Schokolade; also was Feines für die Seele nach dem Lauf.

Der Nikolauslauf 2009

Kurz nach 10 Uhr ging es endlich auf die Strecke. Selber ließ ich es gemütlich im hinteren Teil vom Feld angehen, vorn ging es augenscheinlich gut zur Sache und die schnellsten Läufer machten ordentlich Tempo. Später erfuhr ich, dass sich gerade einige der schnelleren Läufer auf der Strecke mehrfach verliefen – für mich als Senftenberger unvorstellbar. Ich glaube aber, dass auch einige Streckenmarkierungen verstellt waren. So lief das komplette Feld schon nach ca. 1 Kilometer falsch und da der Mensch ein Herdentier ist, lief ich die 200 Meter zusätzlich mit.

Nach und nach erhöhte ich auch mein Tempo und blieb erst mal so im Bereich von 6 Minuten pro Kilometer, dabei rollte ich schon nach den ersten Kilometern das Feld auf und sammelte Läufer um Läufer. Bis nach Großkoschen erhöhte ich weiter das Tempo und blieb erst mal hinter einem Läufer, um dessen Tempo zu folgen. An der Verpflegungsstelle bei ca. Kilometer 9 zog ich noch einmal das Tempo an und ließ meinen Begleiter hinter mir. Ab jetzt wurde wieder Läufer um Läufer eingesammelt und es wurde ein richtiger Spaß daraus. Dennoch lief ich nicht am Limit und konrollierte zu jeder Zeit das Tempo, das mittlerweile irgendwo bei 4:30 min/km lag.

Der Senftenberger See zeigte sich gnädig mit den Läufern. Es gab kaum Wind, was die Lauferei am See erheblich erleichterte. Jeder, der schon mal bei richtigen Wind vor allem im Bereich Buchwalde – Großkoschen gelaufen ist, weiß was ich meine. So zeigte sich die Natur auch ohne Schnee von der winterlichen Seite. Es machte viel Freude an dem Tag zu laufen und die frische Luft zu inhalieren und da macht auch etwas mehr Tempo natürlich Spaß.

Irgendwann ist auch der schönste Lauf vorbei und so wurde die Runde in 1:25 h und einigen Sekunden erledigt. Danach ging es schnell unter die Dusche und nach Hause.

Kurzes Fazit

Der Senftenberger See bietet ein wundervolles Laufen, auch wenn es nur noch Asphalt um den See gibt, was einer der wenigen Negativpunkte für einen Läufer ist. Ansonsten ist die Runde perfekt für Läufer, die auch mal schneller laufen wollen, denn die Strecke ist flach und ohne Probleme zu bewältigen, wenn nicht gerade starker Wind herrscht.

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1 Kommentar zu “10. Nikolauslauf um den Senftenberger See – Laufbericht”

  1. ultraistgut sagt:

    Schön, einen Lauf-Bericht von dir zu lesen. Weniger schön, dass die Läufer sich verlaufen, das ist echt der Hammer, sehr , sehr ärgerlich, das habe ich auch schon von anderen Läufen gehört, die starten dort nie wieder.

    Später bist du ja auch ganz schön flott geworden. 8)

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