Wieder zwei Lauf-Wochen vorbei

Lauf-Ausblicke

Schon wieder sind zwei Wochen ins Land gezogen und das Ende des Jahres 2009 nähert sich rasant. Ehrlich, die Zeit rast geradezu, so dass mir schwindlig wird. Und es ist immer wieder eine riesige Herausforderung, Arbeit, Sport und Familie unter einen Hut zu bekommen. Aber ich stelle mich sehr gern dieser Herausforderung, denn das macht auch das Leben aus – Stillstand ist für mich unbefriedigender. Natürlich darf alles nicht in Stress und Quälerei ausarten, aber da habe ich mittlerweile einen guten Weg für mich gefunden.

Ab und an finde ich auch noch eine Minute Zeit, um einige Zeilen für Laufe Marathon zu schreiben, was ich aber gern auch noch intensiver machen würde. Aber da ergibt sich mit Sicherheit auch wieder mehr Zeit. Gern schaue ich schon nach verschiedenen Läufe für 2010 und habe den einen oder anderen Lauf ganz fest im Visier.

An diesem Wochenende startet in meiner Heimatstadt Senftenberg der alljährlich stattfindende Nikolauslauf um unseren Senftenberger See über ca. 17 Kilometer. Diesen Lauf werde ich als lockeren Trainingslauf mitnehmen – ohne zeitliche Ambitionen. Und nicht mehr lange, dann ist auch schon der Januar dran und es gibt den Hallenmarathon hier in Senftenberg, 168 Runden und 195 Meter …; eine durchaus interessante Sache für den Kopf und auch darauf freue ich mich schon.

Laufen in den letzten beiden Wochen

Das Training in den letzten beiden Wochen war abwechslungsreich:

4 x Fitnessstudio (Kraft)
7 x Laufeinheiten (ca. 90 km)

Dabei nahm ich wettertechnisch in den zwei Wochen fast alles mit: Dauerregen, Kälte und gefrorene Pfützen, Sonnenschein und Wärme wie im Frühling. Ein wahrlich Wechselbad – auch der Gefühle für das Laufen. Die einzelnen Trainingseinheiten wurden zeitlich unterschiedlich durchgeführt: Läufe frühmorgens um 5 Uhr, aber auch abends waren normal und werden auch weiterhin so eingeplant.

Innerhalb von Sekunden zwischen Himmel und Hölle

Ja – an einem Morgen war es genau so. Es war kurz nach 5 Uhr, meine Gedanken waren bei der Planung des Arbeitstages, als ich von einem Hof das erfrischende Krähen eines Hahns hörte. Ehe ich mich richtig darüber freuen konnte, jagte auf einmal ein Marder vor mir her, den ich wohl durch meinen Laufschritt erschreckt habe. Und auch daran konnte ich mich nur für Bruchteile von Sekunden erfreuen, denn wie aus dem Nichts kam ein Auto von der Seite und wollte mich mit seiner Motorhaube bekannt machen. Jetzt war ich wach und der Tag konnte beginnen.

Ich bin auf die nächsten Trainingstage gespannt – Abenteuer Laufen.

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