Ein wundervoller Lauf im November

Eine Woche Laufpause reicht

Die vorletzte Woche war arbeitsreich und stressig und die Quittung bekam ich natürlich am Anfang der letzten Woche in Form leichter Ermüdungserscheinungen und einer kleinen Herpesblase an der Lippe. Und so hörte ich auf meinen Körper und verzichtete bis zum Samstag komplett auf sportliche Aktivitäten. Auch privat und auf der Arbeit bremste ich meinen Einsatz bis zu einem erträglichen Maß – und siehe da, mein Körper dankte es und ich fühle mich wieder fitter und frischer. Dazu kommt ein herrliches Wetter mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen und so lächelten mich am Samstag Morgen meine Laufschuhe mit einem verliebten Blick an, dem ich einfach nicht widerstehen konnte. Und so machte ich einen lockeren läuferischen Ausflug an unseren schönen Senftenberger See.

Es war sehr, sehr ruhig, kein Wind. Der gesamte See ruhte in sich. Keine Wellen und dazu ein herrlicher Sonnenaufgang, einen besseren Einstieg in ein Wochenende kann sich ein Läufer nicht wünschen. Meine Laufstrecke ging immer dem Sonnenaufgang entgegen und nach einer halben Stunde drehte ich um und lief die gleiche Strecke wieder zurück. Es machte viel Spaß locker vor sich hin zu traben und die Natur zu genießen.

Leider gingen meine letzten 7 Minuten wieder durch die Zivilisation. So stolperte morgens um 7 Uhr eine sturzbetrunkene Person auf meiner Laufstrecke entlang. Dabei versuchte der junge Mann sein Handy zu bedienen und genau als wir auf einer Höhe waren, schreit er folgendes durch sein Handy: “Schläfst Du schon?” – Da dachte ich mir, wenn das seine Frau am anderen Ende war, dann viel Spaß. Jedenfalls hatte er bestimmt ein “wundervolles” Wochenende.

Am Sonntag machte ich mich noch einmal auf die Spur für eine halbe Stunde, wieder sehr locker – aber es lief einfach nicht und so brach ich den Lauf auch nach einer halben Stunde ab.

Die Vorschau auf die nächsten Wochen ist sehr einfach. Training im vernünftigen Rahmen, keinen Stress aufkommen lassen und einfach freuen auf den Hallen-Marathon in genau 8 Wochen hier in Senftenberg.

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6 Kommentare zu “Ein wundervoller Lauf im November”

  1. Evchen sagt:

    Wie Du ja schon schreibst: Der Körper fordert sich auch seine Ruhe, wenn er sie braucht.

    Schon manchmal verquer, wie unterschiedlich Menschen die Welt (er-)leben. Du bist morgens um sieben am Laufen, der Mr. torkelt sich sein Dilirium wech….

  2. Gerd sagt:

    Der Körper gibt einem eigentlich immer rechtzeitig Signale wenn es zu viel wird.
    Das Problem ist sie zu erkennen! ;-)

  3. Heiko sagt:

    Hallo Gerd,
    ist halt immer schwierig wirklich auf den Körper zu hören und wollen wir das auch wirklich immer. Ich versuche es, leider klappt es nicht immer, aber immer öfter….

    Hallo Evchen,
    ja, Alkohol spielt leider eine sehr große Rolle in unserer Gesellschaft. Was ich nicht geschrieben habe, ich traf auch 2 Läufer.

  4. ultraistgut sagt:

    Herpes immer ein Zeichen von Immunschwäche, gib ihm eine Chance, sich zu erholen, Stress ist – wie wir wissen – ein starkes Gift, aber moderates, gemütliches Laufen förderte die Erholung.

    Gute Besserung- und morgens um 7 Betrunkene zu treffen, das stelle ich mir besonders lustig vor ! ;)

  5. Hannes sagt:

    Wer kann schon dem verliebten Blick der Laufschuhe widerstehen? Verständlich, dass man da los muss. Zum Glück haben sie dich an den Tagen zuvor nicht so angestarrt – die Ruhephase hat bestimmt sehr gut getan!

    PS: Warum verlinkt der Wikio-Button auf die französische Wikio-Seite? O.o

  6. Heiko sagt:

    Hallo Margitta,

    so lustig ist das mit den Betrunkenen nicht, weil leider hier nicht so selten. Ja, ja – Stress, man macht sich diesen oft selbst…

    Hallo Hannes,

    vielen Dank für die Info mit Wikio, schaue ich mir mal in einer ruhigen Minute an. Verliebte Blicke kann ich selten widerstehen, aber auch etwas Ruhe kann nicht schaden, gerade jetzt im Herbst und Winter.

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