Laufen in der Dunkelheit

Laufen im Herbst und Winter

Laufen im Herbst und Winter ist was Schönes, aber leider sind die Tage sehr kurz und so fallen viele Laufeinheiten in die Dunkelheit, was natürlich auch seine Reize hat. Dennoch muss ich immer wieder feststellen, dass es Abends oder Frühmorgens nicht immer einfach ist, seine Laufrunden zu drehen. Oft merke ich erst hier, wie gut oder wie schlecht die Straßenbeleuchtung in meiner Heimatstadt ist. Problematisch wird es wirklich, wenn Regen dazu kommt und ich als Brillenträger selbige auch noch absetzen muss, aber das ist wieder ein anderes Thema. Wie kommt man nun aber heil und gesund durch die Dunkelheit?

Tipps für das Laufen in der Dunkelheit

1. Ich denke, ganz wichtig ist helle Laufbekleidung oder Laufbekleidung mit ausreichend Reflektoren, damit wir als Läufer zeitig genug wahrgenommen werden, aber eine Garantie ist das auch nicht. Erst in der letzten Woche hatte mich ein Jugendlicher bald auf seinen Fahrrad geladen, er fuhr aber auch ohne Licht.

Es gibt im Handel mittlerweile eine ganze Menge Hilfsmittel für das Laufen in der Dunkelheit. Auch hier gilt: Ausprobieren, egal ob Leuchtwesten, Reflektoren usw. Nicht jeder mag wie ein Tannenbaum durch die Gegend laufen, auch wenn dadurch die Sicherheit steigt. Aber auch Läufer sind manchmal etwas eitel.

2. Gerade, wenn man an Straßen (Fußwege) entlang läuft, blenden entgegen kommende Autos. Ich versuche da immer mit tief gesenktem Kopf zu laufen, was natürlich auf Dauer auch nicht geht. Wenn es nicht zu kalt ist, hilft gegen das Licht auch eine Schirmmütze tief ins Gesicht gezogen, um wenigstens ein wenig von der Strecke vor uns zu sehen.

3. Um selber einigermaßen zu sehen und – natürlich noch besser – gesehen zu werden, helfen auch Stirnlampen, die mittlerweile in verschiedenen Variationen angeboten werden. Auch hier gilt: Ausprobieren und nicht jeder mag so ein Gerät auf dem Kopf.

4. Ansonsten bleibt zu sagen: Vorausschauend laufen und selber versuchen, gewisse Gefahren zeitig genug zu erkennen. So laufe ich schon mit Absicht immer ganz an den Rand, wenn ich Fahrradfahrer sehe, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

5. Unbekannte Streckenabschnitte sorgen in der Dunkelheit auch nicht gerade für mehr Sicherheit. Lieber bekannte Strecken laufen, wo gewisse Gefahren auf der Strecke bekannt sind, Schlaglöcher, Erhebungen usw.

Besondere Vorsicht bei Tempoläufen

Fahrtspiele und Tempoläufe sollten aber auf alle Fälle auf gut beleuchtenden Wege gelaufen werden, weil gerade bei der Geschwindigkeit auch die Gefahr groß ist, mal auf eine Bordsteinkante, in ein Schlagloch oder sonstiges zu treten und die Folgen sind bekanntlich nicht so schön.

Aber wenn man einige Sachen beachtet, wird der Spaß in der dunklen Jahreszeit beim Laufen nicht zu kurz kommen.

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4 Kommentare zu “Laufen in der Dunkelheit”

  1. Evchen sagt:

    Du kannst die Brille abziehen? Du Glücklicher! Ich habe jetzt zwar keine so dramatische Stärke, aber ohne Brille fühle ich mich unsicher. Dann lieber das Mützken auf. ;-)

  2. Heiko sagt:

    Hallo Eva,

    ich sehe auch nicht wirklich was ohne Brille und etwas Unsicherheit ist auch immer mit dabei.

  3. Hannes sagt:

    … und ich habe Kontaktlinsen x)

    Zu den allgemeinen Tipps: Du hast schon gut gesagt – man muss es ausprobieren und schauen, wie die Umstände vor Ort sind. Bei mir sind die so gut, dass ein wachsames Auge bereits genügt – das kann aber sicher nicht jeder so genießen.

  4. Bernd sagt:

    Es mag zwar langweilig klingen, aber ich laufe praktisch nur eine Strecke im Dunkeln die ich auswendig kenne. Da weiß ich wo es etwas gefährlich sein könnte. Auf der Strecke wird es aber praktisch nie total finster. Eine Lampe benötige ich nicht.
    Im Alltag bin ich auch Brillenträger, beim Laufen brauche ich die Brille aber nicht und auch nicht im Dunkeln, ich kann auch ohne Brille gut genug sehen.

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