Laufen in der letzten Oktober-Woche
Von Heiko | 3. November 2009 | Kategorie: Lauftagebuch | Keine Kommentare » TweetUltralauf Projekt
Endlich geht es wieder richtig vorwärts. Das Wetter zeigt sich mittlerweile von der herbstlichen Seite, was aber einen Sportler nicht wirklich abschrecken kann. In der letzten Woche trudelte meine Meldebestätigung für den Hallen-Marathon in meiner Heimatstadt Senftenberg ein, der im Januar 2010 stattfindet. Das besondere ist wie der Name schon sagt, dass der Marathon in einer Halle stattfindet – auf einer 250 Meter Laufbahn. Für alle Mathematiker, das sind 168 Runden und 195 Meter. Das Starterfeld ist laut Veranstalter limitiert und mittlerweile fast ausgebucht.
Was bedeutet der Marathon für mich? Erst einmal bedeutet er Heimvorteil, da ich die Halle mit Ihrer Laufbahn schon seit meiner Kindheit kenne. Die Bedingungen sind nicht die einfachsten, denn gerade das Thema Luft wird beim Marathon eine sehr große Rolle spielen, aber auch der harte Belag und die steilen Kurven.
Dennoch gehe ich sehr relaxt an die ganze Geschichte, da ich im Wissen Bin, in dieser Halle schon einmal 35 Kilometer gelaufen zu sein.
Im April geht es zum Oberelbe-Marathon – von Königstein nach Dresden. Auf diesen Marathon freue ich mich besonders. Die Strecke geht immer an der Elbe entlang und zeigt wundervolle Landschaften. Und damit möchte ich den kleinen Ausblick auf das Jahr 2010 erst einmal abschließen.
Training vom 26.10. – 01.11.2009
Am Dienstag-Abend lief ich ca. 60 Minuten, wobei ich in den lockeren Dauerlauf 8 x 1 Minute Tempo eingebaut habe – Fahrtspiel. Sportlich lief es sehr gut und war auch angenehm anstrengend. Was wirklich nervte war, dass ich oft nichts gesehen habe. Die Straßenbeleuchtung auf meiner Strecke war nicht immer die Beste, wenn überhaupt vorhanden.
Den Mittwoch und Freitag nutzte ich zum Fitnesstraining das Studio, wichtig war mir dabei allgemeine Übungen zur Stärkung der Muskulatur.
70 Minuten lief ich locker am Donnerstag. Wobei mir das gleichmäßige Tempo sehr wichtig war, für alle Statistik-Fans – 6 Minuten pro Kilometer. Das schöne an dem Lauf war die Dunkelheit, gepaart mit starkem Wind und Kälte. Leider durfte ich auch wieder unvernünftige Hundehalter leibhaftig erleben. Es ist kein schönes Gefühl, wenn aus dem Dunkel zwei große Hunde erscheinen und beide der Sorte – “Kampfhund” zu zu ordnen sind. Und das Gefühl wird nicht besser, wenn weit und breit kein Mensch dazu zu sehen ist. Glücklicherweise meldete sich der Halter nach einer gefühlten Ewigkeit akustisch und die beiden Hunden verschwanden.
Nachdem ich Freitag Vormittag noch im Studio trainierte, ging es am Nachmittag auf die Piste, um 8 Kilometer im gewünschten Marathontempo zu laufen – 5 Minuten auf den Kilometer. Zum Schluss standen 49:30 min auf
der Uhr. Und ich durfte feststellen, dass es mir nicht gerade leicht fällt, mit einer Uhr zu laufen. Aber das Gefühl war schön und das Rascheln des Laubes hatte was Beruhigendes.
Der lange Kanten wurde am Samstag in ca. 2:30 Stunden gelaufen. Die Zeit stellte nicht wirklich eine Herrausforderung dar und ich konnte mich an der Natur erfreuen, wobei es schon sehr kalt war und ich ruhig etwas wärmer gekleidet hätte sein können. Was beim Lauf wieder auffiel: Ich muss mich zum Trinken zwingen, denn ich verspürte zu keiner Zeit den Drang danach.
Fazit
Ca. 55 Kilometer gelaufen und 140 Minuten im Fitness-Studio verbracht und die Vorfreude auf die Saison 2010 wächst von Woche zu Woche.
